Skandinavisch grillen - Fisch und Fleisch in freier Natur - Grillen.io
Veröffentlicht in der Kategorie BBQ-International am 26 Dezember 2025
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Skandinavisch grillen – Fisch und Fleisch in freier Natur


Skandinavisch grillen

Grillen wie die Wikinger – das klingt nach Feuer, Fleisch und dem Grillen in freier Natur. Skandinavien ist zum Vorreiter kulinarischer Trends weltweit geworden. Was die nordische Küche ausmacht, ist ihre Frische und das Bewusstsein für altbewährte Traditionen. Hier wird noch heute so manche Räucherkammer im Garten gefunden. Das Kochen über dem Feuer ist hier nie aus der Mode gekommen. Auch die Skandinavier grillen zumeist im Sommer, aber auch im kalten Winter, dienen Lagerfeuer nicht nur zum Hände wärmen, sondern sind auch Kochstellen für die berüchtigten Grillpartys.

Die Nähe zur Küste, sorgt für frischen Fisch, wie er anderswo kaum zu finden ist. Dieser eignet sich ideal zum Grillen, Räuchern und Einlegen. Rezepte aus Skandinavien zeichnen sich in erster Linie durch ihre Einfachheit aus.

Klassische Geschmackskombinationen wie Zitrone und Dill, stehen hoch im Kurs, aber auch etwas experimentierfreudigere Grill-Enthusiasten kommen auf ihre Kosten.

Die Skandinavier sind ein offenes Volk und probieren gerne Neues. Auch die Artenvielfalt ist hier so groß wie in nur wenigen Orten der Welt.

Generell werden eher fettreiche Fische gegrillt. Lachs, Makrele und Hering gehören zu den beliebtesten Grillfischen. Der Vorteil bei diesem Fisch ist der hohe Anteil an gesunden Omega-3 Fettsäuren. Auch weniger ölige Fische wie Zander und Scholle passen hervorragend zu skandinavischen Grillrezepten. Zander und Scholle neigen eher dazu auszutrocknen und sollten immer mit weniger Hitze gegart werden.

Die Bratplatte als nützliches Grillutensil

Wer noch nie Fisch gegrillt hat, wird die Vorteile einer Bratplatte zu schätzen wissen. Besonders Filets werden so vor dem Auseinanderfallen bewahrt. Je höher der Fettanteil im Fisch ist, desto geringer ist auch die Gefahr ihn zu verbrennen. Die meisten handelsüblichen Modelle haben eine Antihaftbeschichtung und somit kann der Fisch nicht kleben bleiben. Die Bratplatte, dient als Schutz für das Grillgut.

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Das Feuer oder die Hitzequelle werden nicht direkt auf den Fisch geleitet. Da fast alle Fischarten eine kurze Garzeit haben, ist dies eine enorme Erleichterung für Grillfreunde.

Der Geschmack leidet nicht. Es gibt Bratplatten, welche direkt auf den Grill gelegt werden können. Wem das zu viel Aufwand ist oder wer auch bei schlechtem Wetter nicht auf den skandinavischen Fisch Grillgenuss verzichten möchte, kann auf eine elektrische Bratplatte zurückgreifen.

Diese verspricht auch im Winter absoluten Grillgenuss und ist wesentlich leichter zu reinigen.

Grillfisch auf nordische Art

Die Skandinavier, ähnlich wie die Deutschen, lieben es zu brutzeln, und sind auch im Schlechtwettergrillen geübt.

Sobald der harte, lange Winter zur Neige geht, finden sich Menschen in Parks, an Seen oder dem heimischen BBQ zum Grillen zusammen. Das Grillen als solches hat eine lange Tradition und hat seine Beliebtheit nie verloren. Ganz im Gegenteil, hier wird jeder Sonnenstrahl voll ausgekostet und das Grillen gehört zu den liebsten Hobbys. Das haben die Nordlichter und die Deutschen gemein.

Allerdings kommt bei uns eher die Bratwurst, das Steak oder auch der vegetarische Spieß auf den Grill. Die Skandinavier lieben ihren Grillfisch. Da können wir uns noch so einiges abschauen. Geräucherter oder eingelegter Fisch findet sich in jedem Supermarkt. Ganze Regalreihen bieten die unterschiedlichsten Sorten an. Am beliebtesten ist aber noch immer der Grillfisch oder der geräucherte Fisch.

Alle Zutaten für den perfekten skandinavischen Grillabend

Die Fischsorte liegt, wie gesagt, ganz am eigenen Geschmack. Grundsätzlich sind fettreiche Fische aber eher zum Grillen geeignet.

Wer sich an einen ganzen Fisch wagen möchte, ist gut beraten, diesen über Nacht zu marinieren. Für Filetstücke reicht in der Regel eine Stunde im Kühlschrank.

Um einen authentisch nordischen Grillabend zu kreieren, sollte bei der Wahl der Zutaten auf typisch regionale Produkte zurückgegriffen werden.

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Frische Kräuter, rote Beete, Zitronen und Kartoffeln sind altbewährte Begleiter des skandinavischen Grillens. Dennoch haben besonders in den letzten Jahren auch eher für die kalten Regionen ungewöhnliche Geschmacksrichtungen ihren Einzug gehalten.

So finden sich in skandinavischen Grillrezepten auch zunehmend Zutaten, die eher im asiatischen Raum zu finden sind. Ingwer und Zitronengrass lassen sich auch gut mit Klassikern wie Dill und Petersilie kombinieren.

Lachs am Stück grillen

Klassische Grillfische

  • Lachsforelle
  • Makrele
  • Matjes
  • Kabeljau
  • Thunfisch

Kräuter

  • Dill
  • Petersilie
  • Minze
  • Fenchel

Gemüse

  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Kartoffeln
  • Zwiebeln
  • Tomaten

Aromaträger

  • Senf
  • Essig
  • Zucker
  • Weißwein
  • Getrocknete Beeren

Wichtige Zubereitungstipps

Bei der Wahl des Fisches sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass es sich um eine regionale und typisch skandinavische Fischsorte handelt. Exotische Fische sind eher ungeeignet.

Lachsforellen und Makrelen sind die populärsten Fische. Außerdem sollte der Fisch immer mit Haut gegrillt werden. Das schützt ihn vor dem Austrocknen und ein so mancher mag die knusprige Haut.

Wer sie nicht mag, kann sie ohne weiteres nach dem Zubereiten abnehmen. Es empfiehlt sich immer den Fisch vom Fachmann entgräten und filetieren zu lassen.

Des Weiteren sollte die Marinade mindestens eine Stunde vor der Zubereitung aufgetragen werden. Die Beilagen zum skandinavischen Grillfisch unterscheiden sich nicht von unseren Klassikern. Kartoffelsalat mit Essig und Öl oder Mayonnaise, rote Beete Salat und geröstetes Knoblauchbrot passen zu fast allen Rezepten.

Auf dem Fischmarkt

Rezepte

Makrele süß-sauer mit frischem Salat (Für 2 Personen)

Zutaten:

Etwa 300 Gramm Makrelen Filets (2-3)

Marinade:

  • 2 Esslöffel neutrales Öl (Sonnenblumen oder Rapsöl)
  • 1-2 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 1 Esslöffel Dill (frisch oder aus dem Tiefkühlregal)
  • 1 Teelöffel mittelscharfer Senf
  • 2 Teelöffel Zucker
  • 2 Teelöffel weißen Essig
  • Salz und Pfeffer nach belieben
  • Salat
  • 1 Fenchel (in feine Scheiben geschnitten)
  • 1 Glas rote Beete (oder 2 frische)
  • 100 Gramm Gurke
  • 1 Apfel
  • 1 Zitrone
  • 100 Gramm Joghurt
  • 2 Teelöffel Olivenöl
  • Salz und Pfeffer nach belieben

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten der Marinade in einer Rührschüssel gut zusammen mixen. Unbedingt vorher abschmecken. Der Säuregrad des Essigs kann erheblich variieren.
  2. Die Makrelenfilets in die Marinade geben und mindestens eine Stunde gut einwirken lassen. Damit die Marinade gut einzieht, kann die Haut leicht eingeschnitten werden. Dazu mit einem scharfen Messer diagonale Schnitte etwa drei bis fünf Millimeter einschneiden. Vorsicht, die Schnitte dürfen keinesfalls ganz durch das Filet gehen.
  3. Zum Grillen, die Grillplatte anheizen und die Filets für etwa drei bis fünf Minuten auf der Hautseite grillen.
  4. Kurz wenden und dann kurz auf hoher Hitze die Haut knusprig braten. Für den Salat die Gurke, rote Beete und den Apfel in hauchdünne Scheiben oder in kleine Würfel schneiden.
  5. Die Soße mit dem Joghurt, dem Saft der Zitrone und dem Olivenöl vermischen mit den anderen Zutaten vermengen.

Grilllachs mit Zitrone und Dip (Für 4-6 Personen)

Zutaten:

  • 600 Gramm Lachsfilet ohne Haut und Gräten
  • 2 Zitronen (Bio)
  • 2 Knoblauchzehen grob gehackt
  • 1 Esslöffel Kapern
  • 50 ml Olivenöl
  • Salzflocken
  • Frischer Pfeffer
  • 50 Gramm Dill
  • 50 Gramm Petersilie
  • Aluminiumfolie

Für den Dip:

  • 100 Gramm Majonäse
  • 200 Gramm Schmand oder Joghurt
  • 2 Esslöffel süßen Senf
  • 2 Esslöffel fein gehackten Dill
  • 2 Esslöffel eingelegte Gurken
  • 1 Esslöffel fein gehackte Zwiebeln
  • Salz und Pfeffer nach belieben

Zubereitung:

  1. Den Grill gut vorheizen und sicherstellen, dass genügend Kohle aufgefüllt ist. Den Lachs gut salzen und pfeffern. Dann von beiden Seiten mit dem Olivenöl bestreichen.
  2. Mit der Hautseite nach unten auf die Aluminiumfolie legen. Die Zitronen in dünne Scheiben schneiden und auf der anderen Seite gleichmäßig verteilen. Kapern und Kräuter über die Zitronen streuen.
  3. Den Fisch nun mit einem weiteren Stück Aluminiumfolie bedecken und die Seiten wie bei einem Briefumschlag verschließen.
  4. Sobald die Kohlen rot glühen, kann der Fisch auf den Grillrost gelegt werden.
  5. Die Garzeit ist etwa 20 Minuten.
  6. Für den cremigen Dip alle Zutaten in einer Schüssel gut verrühren.

Profitipp:

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Lachs hat oft große harte Gräten entlang der Mitte. Diese können aber leicht mit einer Pinzette herausgezogen werden. Die meisten Fischhändler bereiten dies schon vor. Wenn Sie sichergehen wollen, dass keine ungewollten Gräten vorhanden sind, dann mit der stumpfen Seite des Messers vorsichtig über die Mitte fahren, sollten noch Gräten da sein, werden diese somit zum Vorschein kommen.