Streetfood aus Asien: Bulgogi und mehr - Grillen.io
Veröffentlicht in der Kategorie BBQ-International am 26 Dezember 2025
Letzte Aktualisierung erfolgte am | 👁 39 views

Streetfood aus Asien: Bulgogi und mehr


Bulgogi Feuerfleisch

Die asiatische Küche wird von Jahr zu Jahr immer beliebter. Das hat viele Gründe. Die asiatische Küche besteht aus zahlreichen gesunden Lebensmitteln, die immer frisch und meist sehr schonend zubereitet werden.

Das Gemüse hat stets noch einen ordentlichen Biss, es wird auf dem Grill oder im Wok zubereitet. Dadurch bleiben die meisten Vitamine und Mineralstoffe zum größten Teil erhalten. Weiter ist diese Küche sehr abwechslungsreich und für unseren Gaumen sehr exotisch.

Das Credo der asiatischen Küche ist, dass jedes einzelne Gericht immer alle fünf Geschmacksrichtungen in einer ausgewogenen Balance enthalten soll. Die asiatischen Köstlichkeiten sind süß, sauer, salzig, scharf und bitter zugleich. Um das zu erreichen werden viele Kräuter, Gewürze und Saucen verwendet.

Grillkultur in Asien

In Asien ist es üblich, dass kaum zu Hause gekocht wird. Überall wird auf Märkten oder direkt an der Straße gekocht und die Menschen holen sich im Vorbeigehen ihr Mittagessen oder Abendessen. Diese Kultur nennt man auch Streetfood-Kultur.

Gekocht wird an kleinen Garküchen. Diese Tradition entstand dadurch, dass in Asien viele Häuser und Wohnungen keine vollwertig ausgestatteten Küchen besaßen. Auch heute noch sind in vielen asiatischen Städten und Metropolen die Wohnungen sehr klein.

Die meisten Menschen besitzen einen Reiskocher, einen Wasserkocher und vielleicht noch eine Mikrowelle. Dies ist jedoch absolut normal und geläufig.

Das Leben spielt sich hier auf der Straße und im Freien ab. So wird auch in 100 Jahren noch das Streetfood eine große Rolle spielen, welches für Asienreisende eines der großen Highlights im Urlaub ist.

Die Zutaten der asiatischen Küche

Reis ist das Grundnahrungsmittel in Asien und darf auch beim Streetfood nicht fehlen. Gerade beim Essen To-go wird dieser meist in Form von Klebereis zubereitet. Klebereis wird entweder zu pikanten oder süßen Speisen gegessen.

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Ebenfalls unerlässlich in der asiatischen Küche sind frisches Gemüse und Obst. Auch Hühnerfleisch, Schweinefleisch und Eier werden sehr häufig verwendet.

In manchen asiatischen Ländern kommen auch Rindfleisch oder exotische Fleischsorten auf den Teller.

Nudeln, vor allem Sobanudeln, Instant Nudeln oder Glasnudeln sind auch ein wichtiger Bestandteil der asiatischen Küche.

Gewürze und Kräuter

Mit vielen Gewürzen werden aus diesen wenigen Basiszutaten abwechslungsreiche Gerichte. Nudeln isst man hier in der Suppe, als Salat oder auch gebraten.

Zum Süßen wird in der asiatischen Küche vorwiegend Palmzucker verwendet. Auch Dattelsüße oder fruchtige Pürees aus zum Beispiel Mangos, Ananas oder Bananen kommen hier zum Einsatz. Sehr gerne verwendet man in Asien zum Süßen auch Tamarinde.

Für die Schärfe sorgen die verschiedensten Chilis. Es gibt insgesamt mehr als 4.000 Arten der scharfen Schote. Für sehr hohe Schärfespitzen sorgt in Asien vor allem der kleine Vogelaugenchili, der grün, rot oder orange sein kann.

Er wirkt klein und harmlos, hat es aber in sich. Aus Chili und vielen anderen Gewürzen werden im Mörser köstliche und aromatische Pasten gezaubert. In Thailand sind diese zum Beispiel Basis für die berühmten Thai Currys in diversen Farben.

Salz spielt in der asiatischen Küche eine untergeordnete Rolle. Für die salzigen Aromen werden hier Würzsaucen wie Austernsauce, Fischsauce und Sojasauce verwendet. Diese Saucen gibt es in unzähligen Varianten. Bei diesen Saucen handelt es sich um fermentierte Saucen.

Für die saure Note sorgt vor allem der Saft der Limetten. Aber auch Essig wird gerne verwendet.

Bittere Noten erhalten die Speisen durch leicht bittere Gemüsesorten wie die Bittergurke oder Kräuter. Aber auch die Blätter der Kaffir Limette bestechen mit viel Aroma und einer leicht bitteren Note.

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Zitronengras, Tofu, Thai-Basilikum, Ingwer, Galangal, Zimt, Nelkenpulver und Anis sind ebenfalls typisch asiatisch.

Steetfood Asien

Streetfood

Streetfood hat in Asien eine lange Tradition und auch in Europa hält es mittlerweile Einzug. Vor allem bei Streetfood-Festivals sind asiatische Köstlichkeiten immer beliebter.

Typisches asiatisches Streetfood sind zum Beispiel kleine Fleisch-Spieße. Diese werden unterschiedlich mariniert und mit verschiedenen Saucen angeboten.

Sie werden immer frisch auf kleinen Kohlegrills zubereitet. Sehr beliebt sind die sogenannten Satay Spieße, die in indischem, gelbem Curry mariniert werden und mit einer süßen Erdnuss-Sauce serviert werden.

In fast allen asiatischen Ländern gehören die Nudelsuppen untrennbar zum Streetfood. Die Nudeln werden mit dampfender Brühe übergossen.

Etwas grünes Gemüse, Fleisch oder Fisch, aber auch Tofu kommen in die Suppe. Getoppt werden die Suppen mit geröstetem Zwiebel und Knoblauch.

Meist haben die Gäste direkt an den Ständen die Möglichkeit, die Suppen nach eigenen Bedürfnissen mit Zucker, Sojasauce und Fischsauce, Chili und Essig zu verfeinern.

Kleine gefüllte Teigtaschen, goldgelbes Hefegebäck, gebackener Fisch oder Meeresfrüchte und Frühlingsrollen oder Sommerrollen sind ebenfalls beliebte Street-Food Gerichte in Asien.

Gyozas

Die beliebten Gyozas ähneln unseren Raviolis oder Maultaschen. Sie werden entweder gedämpft, aber auch gebraten.

Diese Taschen können mit Zwiebel, Hühnchen oder Schweinefleisch, aber auch mit Gemüse gefüllt werden. Diese Teigtaschen werden meist mit einer Sojasauce, die mit Essig, Chili und Sesam vermengt wird, serviert. Auch eine süß-saure Sauce passt hervorragend zu den Gyozas.

 

Tempura

Einfach himmlisch schmecken auch die Tempura-Gerichte. Hier wird nahezu alles in mundgerechte Stücke geschnitten, durch Tempura Teig gezogen und in heißem Öl frittiert.

Ob Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Obst oder Gemüse, alles kann so zubereitet werden. Zum Tempura passt ebenfalls am besten eine leicht scharfe, süß-saure Sauce.

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Nicht nur in Japan, sondern in ganz Asien ist Sushi ebenfalls ein beliebtes Gericht, welches direkt auf der Straße verkauft wird.

Die typischen Frühlingsrollen, wie wir sie aus dem Chinarestaurant kennen, gibt es in Asien in einer abgewandelten Version. Hier sind sie klein und unterschiedlich gefüllt.

Als Sommerrollen werden hier Salat, Gemüse, Fisch, Fleisch, Tofu oder Meeresfrüchte in Glasnudelblätter gewickelt. Dazu wird traditionell eine scharfe, grüne Sauce mit viel Koriander angeboten.

Street-Food macht den besonderen Charme Asiens aus. Es macht unendlich viel Spaß, hier durch die Straßen, Gassen und über die Märkte zu schlendern. Hier reihen sich dicht an dicht die Stände, an welchen das leckerste Essen zu absolut günstigen Preisen verkauft wird. So haben Sie die Möglichkeit, die gesamte Vielfalt der asiatischen Köstlichkeiten einzutauchen.

Street-Food wurde nicht ohne Grund in vielen asiatischen Ländern von der UNESCO auf die Liste der Weltkulturerben gesetzt.

Streetfood Spieße

Garküchen

Garküchen gehören ebenfalls zur Street-Food Kultur. Dabei handelt es sich um kleine Stände oder Restaurants in Miniaturformat. Hier sitzt man meist unter freiem Himmel an kleinen Tischen. Viele Garküchen sind auch in sogenannten Food Courts untergebracht. Diese sind große Hallen, in welche, sich eine Garküche an die andere reiht.

Meist ist es üblich, dass sich eine Garküche lediglich auf eines oder sehr wenige verschiedene Gerichte spezialisiert. Eine Garküche serviert gebratenen Reis, die nächste bietet scharfe Fischsuppe an und die nächste verkauft süßen Klebereis mit Mango und Kokossauce.

Gekocht wird in den Garküchen meist sehr simpel über offenem Feuer in einem Wok oder auf einem Grill. Auch wenn Asienbesucher anfangs skeptisch bezüglich der Sauberkeit haben, in den Garküchen wird immer frisch gekocht.

Morgens werden alle benötigten Zutaten eingekauft. Es wird so lange gekocht, bis diese aufgebraucht sind. Ist zum Beispiel die Morning Glory aufgebraucht, dann gibt es das Gericht bis zum nächsten Tag nur mehr ohne diese Zutat.

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In Asien ist es auch üblich, dass Betreiber einer Garküche eventuelle Reste an Mönche, Bedürftige und Straßenhunde verteilen. Am nächsten Tag wird wieder alles frisch gekocht.

Bulgogi

Bulgogi ist sozusagen das koreanische Nationalgericht. Dabei handelt es sich um ein spezielles BBQ. Obwohl Bulgogi übersetzt Feuertopf bedeutet, ist das Fleisch nicht scharf. Der Name weist lediglich darauf hin, dass das Fleisch ursprünglich direkt über offenem Feuer zubereitet wurde.

Traditionell wird das gegrillte Fleisch mit Reis, oder in Salat oder Kohlblätter gewickelt serviert. Wichtig sind auch die Saucen, welche dazu gereicht werden.

Bulgogi ist in Korea, und auch in vielen anderen asiatischen Ländern ein beliebtes Essen To-go. Da das Fleisch in mundgerechten Stücken gegrillt wird, kann es bequem auch unterwegs verzehrt werden.

Der Hauptakteur beim koreanischen BBQ ist Fleisch. Meist wird hierfür Schweinefleisch verwendet, aber auch Rindfleisch und andere Fleischsorten werden angeboten. Das Wichtigste bei diesem Gericht ist, dass das Fleisch ordentlich mariniert wird. Ebenfalls wichtig ist, dass das Fleisch mundgerecht und dünn geschnitten wird.

Wie in den meisten asiatischen Ländern ist es auch in Korea üblich, dass mit Stäbchen und Löffel gegessen wird. Messer und Gabel sind nur in den seltensten Fällen in Restaurants oder an Food Stalls zu finden.

Für das Bulgogi wird das Fleisch in hauchdünne Streifen geschnitten. Das hat jenen Hintergrund, da in früheren Zeiten nicht nur das zarteste Fleisch verwendet wurde. Man bediente sich hier auch an Fleisch, welches gut durchzogen und sehnig war. Auch die Marinade diente dazu, das Fleisch mürbe und weicher zu machen.

Die Marinade wird aus heller und dunkler Sojasauce, Sesamöl, fein gehacktem Zwiebel und Knoblauch, Palmzucker oder Kokosblütenzucker, gerösteten Sesamsamen, Ingwer, fermentierter Bohnenpaste und Chilipaste hergestellt. Oft wird die Marinade zusätzlich mit einem fruchtigen Püree aus Pflaumen verfeinert.

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Das Fleisch sollte in der Marinade mindestens eine Stunde, am besten aber über Nacht durchziehen. Vor dem Grillen wird die Marinade abgegossen. Wird das Fleisch nicht am Rost, sondern in der Pfanne gebraten, so können Sie das Fleisch mit der aufgefangenen Marinade aufgießen.

Kimchi

In Korea isst man zum BBQ auch gerne knackig gebratenes Gemüse und vor allem Kimchi in allen Variationen.

Bei Kimchi handelt es sich um fermentiertes Gemüse. Wird das Fleisch nicht mit Reis gegessen, so beladen Sie ein Salatblatt oder Kohlblatt mit Fleisch, Gemüse und Kimchi, rollen das Salatblatt ein und dippen damit in die würzig süß-säuerliche Sauce.