Burgerbeilagen - viel mehr als nur Pommes - Grillen.io
Veröffentlicht in der Kategorie Burgerbeilagen am 28 Dezember 2025
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Burgerbeilagen – viel mehr als nur Pommes


Onion Rings als Beilage zum Burger

Puristen essen den Burger alleine und benötigen keine Beilagen. Klassisch werden aber zu Burgern Pommes Frites kredenzt. Die frittierten Kartoffelstäbchen haben ihren Ursprung in Belgien, sind aber heute weltweit als Beilage anerkannt. Die kalorienhaltigen Kartoffeln sind jedoch nicht die einzigen geschmacklich passenden Burgerbeilagen. Salate, Gemüse und Varianten der beliebten Pommes schmecken hervorragend zu den verschiedenen Burgern und lassen sich mit wenig Aufwand selber machen.

Salate als perfekte Beilage

Es gibt nicht einen richtigen Salat als passende Ergänzung zu einem Burger. Burger sind heute vielfältig, weil jeder Gastronom eigene Rezepte ausprobiert und die Systemgastronomie ihre Angebote laufend erweitert oder abwechselt.

Wer seinen Burger selber machen möchte, kann daher die Zutaten frei wählen und die Salate den Zutaten anpassen. Hier einige Beispiele für Burger mit abgestimmten Salatvarianten:

Salat mit grünen Äpfeln

  • Zum Burger mit Brie, karamellisierten Zwiebeln und einem Rinderhack-Entenleber-Laibchen passt ein ausgefallener Salat mit grünen Äpfeln, Rettich, Walnüssen und Cranberrys.
  • Abgeschmeckt mit Walnussöl, Sherryessig, grobem Salz und schwarzem Pfeffer mundet dieser Salat hervorragend.

Tomaten-Gurken-Paprika-Salat

  • Die mediterrane Küche zeigt sich in den Burgern mit Mozzarella oder Schafskäse und Pesto und wird mit einem bunten Salat aus Tomaten, Gurken und Paprika abgerundet.
  • Als Gewürze unterstreichen Basilikum und Oregano, sowie Olivenöl und Balsamico Essig, den italienischen oder griechischen Einschlag.

Klassischer Coleslaw Krautsalat

Wer jedoch einen echten amerikanischen Burger serviert, der sollte zum beliebten Krautsalat, dem Coleslaw, greifen.

Zutaten:

  • einen halben Krautkopf (wahlweise rot oder weiß)
  • 250 g Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Becher Sauerrahm oder Schmand
  • 2 EL Weinessig
  • 1 EL Mayonnaise
  • Zucker, Salz, Pfeffer, Zitronensaft nach Geschmack

Zubereitung:

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  1. Zunächst wird der Krautkopf fein gehobelt und mit Salz kräftig durchgeknetet. Diese Mischung muss mindestens eine Stunde rasten, damit das Salz dem Kraut die Flüssigkeit entzieht.
  2. Anschließend wird das Kraut ausgedrückt und mit den fein geraspelten Karotten und der geschnittenen Zwiebel vermengt. Aus dem Sauerrahm, dem Essig, der Mayonnaise und den Gewürzen wird eine Marinade angerührt, diese über das Gemüse gegeben, durchgearbeitet und mindestens drei Stunden kühl gestellt.
  3. Danach wird der Salat nochmals nach Geschmack mit Salz und Pfeffer gewürzt und zum Burger serviert.

Blattsalate

Klassiker unter den Salaten sind die grünen Blattsalate. Neben Kopfsalat, Eisbergsalat und dem Romana bieten Endivien, Chicorée, Radicchio, Rucola oder Spinat eine geschmacklich interessante Abwechslung.

Mit einer Marinade aus ausgewählten Essig- und Ölsorten und gewürzt mit Salz, Pfeffer, Zucker und Kräutern sind grüne Salate eine wichtige Burgerbeilage. Besonders interessant werden die Salate, wenn Nüsse, Rosinen oder Brotcroutons in die Marinade gemischt werden.

Eingelegtes Gemüse als klassische Beilage

In Essig eingelegtes Gemüse ist ein wahrer Klassiker als Beilage. Im Supermarkt kann zwischen Paprika, Gurken, Mais, Zwiebel und Oliven gewählt werden.

Selbsteinlegen

Wer selbst einlegen möchte, kann natürlich auch andere Gemüsesorten und Kombinationen mit Obst nutzen. Grundsätzlich gilt es beim Einlegen das Gemüse durch eine Salzlake oder eine Essigmischung haltbar zu machen.

  • Dazu werden das gewünschte Gemüse und die Gewürze mit der Salzlake oder der Essigmischung übergossen und aufgekocht.
  • Anschließend luftdicht in Gläser verschließen und die Gläser auf den Kopf stehen. So ist garantiert, dass keine Luft eindringen kann und das Gemüse schimmelt. Je fester die Gemüsesorten sind, desto besser eignen sie sich zum Einlegen.

Die Klassiker

Der Klassiker unter den Einleggemüsen sind Essiggürkchen, die zu jedem Burger gereicht werden können.

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Jalapenos mit Knoblauch sollte nur zu scharfen, mexikanischen Burgern gegessen werden, der süß-saure Karfiol harmoniert mit zarten Bürgern aus Huhn oder Fisch.

Beilagen zum Burger

Warmes Gemüse als Beilage

Wenn der Salat zu viel Aufwand bedeutet, dann kann mit warmen Gemüse eine schnelle und kalorienfreundliche Beilage gekocht werden.

Allerdings sollte auch das Gemüse die Art des Burgers aufnehmen. Je extravaganter der Burger ist, desto ausgefallener sollte auch die Gemüsebeilage ausfallen.

Klassische Burger harmonieren jedoch mit vielerlei Gemüse.

Geröstet

Ganz einfach und in 15 Minuten fertig ist gegrilltes oder gebratenes Gemüse.

  • Dazu werden die gewünschten Gemüsesorten in Scheiben geschnitten, mit etwas Olivenöl und Salz durchmischt und in einer Bratpfanne oder in einer eigenen Vorrichtung am Grill geröstet.
  • Als Gemüsesorten eignen sich dazu Zucchini, Paprika, Pilze, Auberginen, Spargel oder Zwiebel.

Gegrillte Maiskolben

Gegrillte Maiskolben sind nicht nur in Amerika ein toller Begleiter zu jedem Burger.

  1. Zunächst wird der Maiskolben in Salzwasser vorgekocht, danach am Grill gebräunt.
  2. Etwas Butter und Salz machen aus dem einfachen Gemüse eine tolle Ergänzung.

 

Gegrillte Maiskolben

Onion Rings

Text fehlt

Geschmort

Wird das Gemüse mit einer Soße abgeschmeckt, dann entsteht in einem weiteren Arbeitsschritt eine Art Gemüseschmorgericht. Im Unterschied zum gerösteten Gemüse wird das Gemüse beim Schmorgericht weicher gedünstet.

Geschmortes Sommergemüse

Besonders schmackhaft ist ein Sommergemüse, für das man folgende Zutaten benötigt:

  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • 2 Spitzpaprika
  • 1 Zwiebel
  • Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch, Oregano, Majoran, Zucker

Zubereitung:

  1. Die Zutaten werden klein gewürfelt.
  2. Zunächst den Zwiebel in Olivenöl goldbraun anrösten, danach die anderen Gemüsesorten hinzufügen und mit den Gewürzen abschmecken.
  3. Nach dem Durchrösten wird das Tomatenmark hinzugefügt und mit Wasser zu einer cremigen Soße aufgegossen.
  4. Nun bei schwacher Hitze leicht köcheln lassen und nach rund 10 Minuten genießen.
  5. Als fettfreie Variante kann Gemüse auch im Backrohr gebraten werden. Dazu wird das Gemüse in Scheiben geschnitten, mit Salz und frischen Kräutern eingerieben und ganz wenig Öl bestrichen.
  6. Bei 180 Grad kann nach 10 Minuten bissfestes Gemüse genossen werden.

Pommes als beliebteste Burgerbeilage

Burger und Kartoffeln passen hervorragend zusammen.

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  • Die Kohlehydrate der Kartoffeln nimmt das Fett des Burgers auf und lässt so die Aromen zur Geltung kommen.
  • Die Gewürze, besonders das Salz, neutralisieren die Säuren des beigepackten Gemüses.

Vielfalt an Pommesvariationen

Die Pommes sind aber auch geschmacklich eine tolle Ergänzung, denn die Variationen sind vielfältig. Es gibt die frittierter Kartoffelstäbchen mit und ohne Schale, sie können dünn und knusprig, dick und mehlig oder in Spiralen, Gitter und Plättchen geschnitten sein und mit verschiedenen Gewürzen bestreut werden.

Übergossen mit Käse und mit Mayonnaise und Ketchup genossen, sind die Kartoffelstäbchen eine wahre Gaumenfreude.

Selbstgemachte Pommes

Um Pommes Frites selbst herzustellen benötigt man nur Kartoffeln und Öl.

  1. Die Kartoffeln werden in Stäbchen oder Scheiben geschnitten, für rund 30 Minuten in kaltes Wasser gelegt, abgetupft und mit Öl vermengt.
  2. Bei 200 Grad im Backrohr sind die Klassiker nach 20 Minuten geröstet und fertig zum Servieren. Damit die Fritten schön knusprig bleiben, sollte die Feuchtigkeit beim Backen entweichen können. Ein eingeklemmter Kochlöffel in der Backrohrtür hilft dies zu ermöglichen.

 

Frittierte Süßkartoffeln

Süßkartoffeln und Gemüsesticks

Als Burgerbeilagen eignen sich auch Süßkartoffelsticks, Gemüse-Pommes oder knackige Gemüse-Sticks.

Während die Süßkartoffeln, Karotten oder Möhren, Kürbis oder Kohlrabi wie die klassischen Kartoffelpommes zubereitet und mit grobem Meersalz, aber auch verschiedenen Gewürzen, abgeschmeckt werden, sind die Gemüse-Sticks nur optisch vergleichbar.

Kartoffeln mal anders

In schmale Streifen geschnitten wird das Gemüse zu den Bürgern mit köstlichen Dips angeboten. Als Pommesvarianten können die Erdknollen aber auch in folgender Form zu den Burgern auf den Tisch kommen:

  • Rösti eignen sich zu Burgern mit Emmentaler und Speck
  • Kartoffel-Wedges passen zum klassischen Barbecue-Burger
  • Kartoffelgitter und -spiralen: Die verspielten Kartoffelvarianten nehmen viel Soße und Gewürze auf
  • Herzoginkartoffeln: Das gebratene Kartoffelpüree gibt einem Burger mit Blauschimmelkäse den richtigen Rahmen.
  • Ganz anders wirken, schmecken und ergänzen Kartoffelspieße mit Gemüse, Salzkartoffeln und Speck, die gegrillt oder gebraten werden, die Burger.

Soßen und Dips

Beilagen können den Geschmack des Burgers variieren, die Zutaten und Soßen machen aus einem Burger jedoch ein anderes Gericht. Es ist daher nicht verwunderlich, dass neben den klassischen Burgerbeilagen Dips, Soßen und verschiedene Relishes boomen.

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Diese Beilagen können ein Teil des Burgers sein oder separat angerichtet werden.

  • Einen starken Eigengeschmack hat das Zwiebel-Balsamico-Relish aus karamellisierten Zwiebeln, die mit dem Essig abgelöscht und geschmorrt werden.
  • Deutlich feiner im Geschmack ist ein Kräuter-Dip aus Sauerrahm oder Schmand mit verschiedenen Kräutern, Salz und Pfeffer. Je nach den verwendeten Kräutern kann der Geschmack eine mediterrane, süße oder herbe Wirkung haben. Der Kräuter-Dip kann auch für die Gemüsebeilagen als Ergänzung gelten.
  • Zu den klassischen Soßen gehören Ketchup, Mayonnaise und Senf,
  • Currysoßen geben dem Burger eine orientalische Note und Chili sorgt für die gewünschte Schärfe.

Fazit

Es muss also nicht immer Burger und Pommes Frites sein. Die vielfältigen und außergewöhnlichen Beilagen können den Geschmack des Burgers verstärken und sogar neu definieren. Durch Experimente können ganz neue, interessante Kombinationen entdeckt werden.

Daher: Auf zum großen Burgeressen!