
XXL Foods werden in amerikanischen Raum immer berühmter. Selbstverständlich sind solche XXL Restaurants nichts für jeden, da die Portionen sehr groß sind – das macht gerade den Reiz aus.
Weltweiter XXL-Trend
Heutzutage verteilt es sich sogar schon über die ganze Welt. Egal, ob große Bratwürstchen mit vielen Pommes, Riesenpizzen, Riesenburger oder vegetarische Gerichte – In solchen Restaurants gibt es sicher alles, was das Herz begehrt.
Dabei wird natürlich auf die beste Qualität, aber vor allem auch auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geachtet.
Deshalb sind diese auch nichts für den Alltag sondern eher etwas für einen besonderen Abend, der Spaß bringen soll. Sie sind also etwas ganz besonderes und haben für viele einen großen Wert.
Beispiele für solche Lokale, in denen es beispielsweise Riesenburger gibt sind:
In Deutschland
- Redo XXL
Es gibt diese Burgerkette beispielsweise in Berlin, Cottbus, Wildau oder Potsdam. Dieses ist wahrscheinlich das beliebteste der XXL Lokale, zumindest in Deutschland. Seit über 10 Jahren gibt es diese Marke schon und verwöhnt seine Kunden mit leckerem Essen.
- Harzer Schnitzelkönig
Dieses Lokal in Lautenthal im Harz lockt die Kunden neben XXL Schnitzeln sogar mit großem Eis an. Dieses Lokal ist so beliebt, dass es sogar schon einen eigenen Merchandise hat.
- Lily Burger
Dies ist bekannt für seine individuellen aber vor allem großen Burger Kreationen. Neben den Bürgern gibt es aber auch leckere Longdrinks und Shakes.
- Waldgeist
Dieses Restaurant ist bekannt für seine Riesenschnitzel. Sie können bis zu 1 kg wiegen.
- Maximahl
Das Wortspiel in dem Name macht sofort klar worum es hier geht.
Europaweit
- Diner XXXL
In diesem Restaurant ist alles möglich, was der Riesenburger mit einem Patty Durchmesser von 30cm beweist. Hier ist das essen aber nur mit Vorbestellungen möglich.
- Crazy XXL
Dieses Lokal serviert vor allem Fleischgerichte in Riesenportionen.
- Big Texan Steakhouse
Ist vor allem für seine Steaks berühmt geworden.
- Heart Attack Grill
Der Name lässt schon vielversprechendes vermuten: Riesige Portionen in super Qualität.
Manche Restaurants von denen bieten aber auch extra kleinere Portionen für den kleinen Hunger an, da ihnen womöglich aufgrund der Unregelmäßigkeiten der Besuche die Kunden ausgehen können.
Solche Restaurants sind aber dennoch eine super Alternative, falls man mal Lust auf etwas Neues hat.

Adam Richman – der Food Experte
Adam Richman ist ein amerikanischer Schauspieler und wurde 1974 in Brooklyn, USA geboren. Nach der High School fing er ein Studium an, welches er in Atlanta erfolgreich absolvierte. Später erhielt er sogar seinen Master. Als Schauspieler spielte er in den unterschiedlichsten Filmen und Serien mit, wie zum Beispiel „Die himmlische Joan“, „My Ex Life“ oder sogar „Law and Order“. So wurde er immer berühmter und ein Teil des öffentlichen Lebens.
Die Sendung „Verdammt lecker!“
Nachdem er in Amerika als Schauspieler durchstartete, wurde er in Deutschland durch die Sendung „Verdammt lecker!“ berühmt, welche seit 2010 auf DMAX ausgestrahlt wird. Er hatte sich selbst als Food Expert ernannt und fing dann 2008 an die Sendung zu produzieren.
In dieser reiste er in viele verschiedene Regionen und stellte die dort beliebtesten Spezialitäten vor. Am Ende nahm er sogar an unterschiedlichen Wettessen teil, bei denen er sogar manchmal hohe Erfolge erzielt und damit neue Rekorde der entsprechenden Restaurants aufstellte.
Manche Lokale stellen nämlich eine Liste aller Rekorde auf, wieviel die Kunden schaffen zu essen. Wenn ein bestimmtes Level erreicht wurde, bekommt man dann entweder kostenloses Essen für den nächsten Besuch oder einen Gutschein.
Auch Adam Richman schaffte es einige dieser Rekorde zu brechen, sei es 180 Austern oder mehrere Kilo Pizza. Dafür bereitete er sich sogar so gut wie möglich vor.
Einen Tag vor dem Wettessen aß er kaum etwas und trank nur Wasser um seinen Bauch zu dehnen. Außerdem macht er viel Sport und lernte auch aus seinem Reisetagebuch, welches er während der Show aktiv führte. 2012 berichtete er, dass er mit dieser speziellen Show aufhören möchte. Die Produktion stoppte also nach vier Staffeln.
Seit 2014 gibt es allerdings ein ähnliches Format, welches „Adam Richmann – Jäger des ultimativen Geschmacks“ heißt. Auch hier reist er quer durch die USA um kulinarische Köstlichkeiten zu finden und auszuprobieren.

Man vs. Food
Man vs. Food steht erneut mit dem zuvor aufgeführten Schauspieler und Food-Experte Adam Richman in Verbindung. Es ist eine US- amerikanische Reality- TV- Show, welche das erste Mal 2008 auf dem Travel Channel veröffentlicht wurde. Sie wurde weitestgehend von Adam Richman moderiert.
In jeder Folge stellt er verschiedene XXL Foods von unterschiedlichen Lokalen in Amerika vor. Anschließend probiert es diese auch und bewertet sie. Dies erklärt den Titel der Show. Die Show basiert neben Bewertungen auch auf verschiedene Herausforderungen, denen er sich stellte.
Seien es Habanero Chili Schoten oder XXL Sandwiches – es gab eigentlich nichts, was er nicht ausprobierte. Er tat alles um seinen Hunger zu stillen und besuchte für die Vielseitigkeit der Show noch verschiedene Sehenswürdigkeiten der entsprechenden Stadt.
Richman führte außerdem eine Art Reisetagebuch, in denen er seine Restaurantbesuche eintrug und später auch daraus lernte. Zudem trainierte er zwei Mal täglich während der Reisen.
Wie der Titel schon verrät, geht es bei den Herausforderungen quasi um einen Wettbewerb: Entweder Richman schaffte es diese Herausforderungen zu bewältigen oder nicht. Im Laufe der Serie war sein persönlicher Rekord 37 zu 22. Also 37 für Man und 22 für Food.
Er versuchte sogar ein Mal mit einer Gruppe einen Guinness Rekord zu brechen, welcher besagt einen 190 Pfund Burger in zwei Stunden essen zu müssen.
Diese Herausforderung gewann jedoch der Burger. Später sollte allerdings der Food- Liebhaber und Restaurant- Geschäftsveteran Casey Webb Richman als Gastgeber ersetzen. 2017 wurde die erste Folge der fünften Staffel ausgestrahlt, 2018 gab es sogar schon eine achte Staffel.
Die Sendung lief immer an unterschiedlichen Tagen in der Woche und war sehr beliebt. Zudem betonten die Produzenten die Qualität und Quantität der halbstündigen Show, weshalb sie wahrscheinlich bei den meisten Zuschauern so beliebt war.
Kritiker hingegen sagten, dass das was Richman tun würde, sehr ungesund sei und es manchen ein falsches Bild vermitteln könnten. Jedoch machten sie deutlich, dass es Spaß machen würde, ihm zuzuschauen.

Essen um die Wette
40 Prozent aller Amerikaner gelten als fettleibig. Ob dies mit den vielen Esswettbewerben oder generell mit dem guten Essen zusammenhängt, weiß man nicht.
Fakt ist jedoch, dass Esswettbewerbe in Amerika immer beliebter werden. Der ursprünglich aus Amerika stammende Sport wird heute aber auch schon in anderen Ländern kultiviert.
Esswettbewerbe: die Regeln
Es geht darum in einer bestimmten Zeitvorgabe so viel zu essen wie es geht. Man macht das mit verschiedenen Fast Foods, die man schnell mit den Fingern essen kann, wie zum Beispiel Hot Dogs oder Burger. Wobei man das Schlingen auch nicht mehr als essen bezeichnen kann.
200 Teilnehmer haben diese Wettbewerbe pro Jahr. Diese versuchen immer wieder verschiedene Techniken aus um mehr in sich hinein zu kriegen. Manche geraten dabei auch körperlich an ihre Grenzen. Langfristige gesundheitliche Schädigungen sind allerdings nicht bekannt.
Riesenattraktion Burger
Wie schon angedeutet, sind vor allem in Amerika Riesenburger sehr beliebt. Es werden übertrieben große Burger-Kreationen kreiert, bei denen man sich fragt, wie man diese überhaupt essen soll.
Allerdings gibt es Personen die neben dem Wettessen sehr auf solche Kreationen spezialisiert sind und diese immer wieder in unterschiedlichen Lokalen ausprobieren.
Ihren Ursprung haben die Burger tatsächlich in Hamburg, weshalb der heutzutage leichteste Burger auch als Hamburger bezeichnet wird. Allerdings wurde in den USA die ersten Ideen umgesetzt und schließlich auch der erste Burger verkauft. Dies war im Jahre 1904.
Seitdem wurde der Burger weltweit immer berühmter und immer mehr Lokale eröffneten. Irgendwann kam dann die Idee aus einfachen Bürgern Riesenburger zu gestalten und stellten die Kunden vor eine neue Herausforderung.
Solche XXL Portionen wie beispielsweise diese übergroßen Burger werden immer wieder kritisiert, da sie selbstverständlich sehr ungesund sind. Für manche Menschen sind solche Burger allerdings auch ein besonderer Kick.
Fazit
Abschließend kann man sagen, dass die Riesenburger vor allem in Amerika sehr erfolgreich sind und man sie eigentlich unbedingt mal probieren haben muss.
Auch für das Burgerwettessen und für verschiedene Challenges können sie sich als positiv erweisen. Zudem schmecken sie natürlich noch super lecker. Man muss sich aber den gesundheitlichen Nachteilen bewusst sein und sie nur in Maßen zu sich nehmen.


