Gasflaschen – Alle Infos zum Bedarf, Abfüllmengen und Bezugsquellen - Grillen.io
Veröffentlicht in der Kategorie Grill-Basics am 28 Dezember 2025
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Gasflaschen – Alle Infos zum Bedarf, Abfüllmengen und Bezugsquellen


Gasflaschen

Grillen mit einem Gasgrill ist zu einer der beliebtesten Grillarten geworden. Für die einwandfreie Arbeit benötigt das Grillgerät also regelmäßiges Auftanken mit dem entsprechendem Gas. Propangas gibt es in abgefüllten Gasflaschen zu kaufen, die in Deutschland standardisiert sind. Denjenigen, die auf Gasgrillen schwören, bietet sich somit eine gute Möglichkeit, sich im Voraus mit Gas zu versorgen.

Bedarf und Abfüllgrößen

Propangas wird in standardisierten Flaschen ausgeliefert. Dazu gehören 5 kg Gasflaschen, die mit 10 Litern Flüssiggas befüllt werden. Bei einem 11 kg Gebinde sind es 22 Liter flüssiges Gas. Sollen es die 33 kg Gasbehälter sein, so stehen dem Käufer oder Entleiher bis zu 66 Liter Propan zur Verfügung.

Da sowohl Handwerker, Unternehmer als auch Privatleute einen differenzierten Bedarf an diesem Gas anmelden, benötigen sie auch unterschiedlich große Einheiten. Heimwerker und Bootsführer ziehen 1 bis 2,5 kg vor, während der Gabelstapler für eine Schicht bis zu 20 kg benötigt.

Füllstand ermitteln

Mit jeder Nutzung reduziert sich das in der Gasflasche enthaltene Propangas. Dabei lässt sich der aktuelle Füllstand einfach ermitteln. Da das Leergewicht oder Tara der Flasche bekannt ist, kann man durch das Auswiegen die Differenz bestimmen. Sie steht für das sich noch in der Flasche befindliche Gas.

Prüfungspflicht

Die Tara ist wegen der Prüfungspflicht am Henkel eingraviert. Außerdem steht sie auf dem Prüfetikett. Die so festgestellte Restfüllmenge lässt sich mit 2 multiplizieren. Das Ergebnis ist die Restmenge des noch verfügbaren Gases.

Wird eine Küchenwaage für die Gewichtsermittlung genutzt, dann muss der gewonnene Wert noch von kg in kW umgerechnet werden.

Gasflasche Druckregler

Kaufen oder leihen?

Eigentumsflaschen

Viele Menschen bevorzugen das Eigentum und ziehen es dem Leihverfahren vor.

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Die als Camping-Gasflaschen bekannten Eigentumsflaschen wiegen meistens zwischen 11 und 33 Kilogramm.

Als Farbe hat sich das Grau bewährt. Am Anfang steht jedoch der Erwerb. Sobald das Gas aufgebraucht ist, wird sie bei einem Händler gegen eine gefüllte Gasflasche gleicher Größe ausgetauscht.

Da die Behälter jeweils die gleiche Beschaffenheit aufweisen, bezahlt der Kunde nur das jeweilige Füllgewicht.

Die Flasche selbst wird im Verhältnis von 1:1 in Zahlung genommen. Dieses System hat einige Vorteile. Zum einen ist es vom jeweiligen Flaschenlieferanten unabhängig. Dazu kommen die hohe Flexibilität und Mobilität.

Per Gesetz verfügt jede Flasche über ein Prüfzertifikat. Auf diesem steht, wann die jeweilige Einheit im Rahmen der 10-jährigen Prüfungspflicht kontrolliert werden muss. Der jeweilige Eigentümer der ausgetauschten Eigentumsflasche ist für die Einhaltung der Prüfung verantwortlich und trägt die Prüfgebühren.

Ist die TÜV-Plakette der Flasche beim Tausch abgelaufen, bezahlt der Eigentümer zuerst die Gebühr, bevor ihm die neue Austauschflasche ausgehändigt wird.

Pfandflaschen

Wer sich seine Gasflasche nicht kaufen möchte, wählt die Pfandflasche. Sie bleibt im Eigentum des Gashändlers, der auch für die spätere Prüfgebühr aufkommt.

Außerdem obliegt ihm die 15-jährige Prüfungspflicht. Er bezahlt den Kaufpreis für das erworbene Gas als auch die Pfandgebühr. Dafür kann er die Einheit ohne zeitliche Befristung entleihen. Bei der Rückgabe erhält er auf Wunsch eine neue Einheit.

Da er die Pfandgebühr schon entrichtet hat, muss er nur die ebenfalls neue Gasfüllung bezahlen. Benötigt er die Pfandflasche nicht mehr, dann gibt er sie an den Händler zurück.

Dieser entrichtet den Pfandbetrag und bezahlt darüber hinaus ein Entgelt für das sich noch in der Flasche befindliche Gas. Allerdings muss er die Pfandquittung aufbewahren. Das System stützt sich jedoch immer auf den Händler.

 

Sicherheitsmaßnahmen

Der Gesetzgeber verbietet dem Erwerber oder Entleiher von Gasflaschen die eigenhändige Befüllung seiner Gasbehälter.

Befüllung und Anschlüsse

Das hängt beispielsweise damit zusammen, dass nur achtzig Prozent der jeweiligen Gasflasche befüllt werden dürfen. Die verbleibenden zwanzig Prozent dienen als Ausdehnungsreserve. Das gilt auch bei der Befüllung durch die Tankstelle.

Genauso wichtig sind die korrekten und unfallsicheren Anschlüsse der Gasflaschen.

  • Zuerst wird die rote Ventilschutzklappe zurückgezogen. Viele Geräte verfügen deshalb über eine zusätzliche Verschlussmutter. Bei ihrer Entfernung sollte jedoch auf das Linksgewinde geachtet werden.
  • Im nächsten Schritt folgt der Druckminderer, der über den Gasschlauch mit der Gasflasche verbunden wird. Hier nutzt der Fachmann einen passenden Gasreglerschlüssel.

Materialien

Um die Sicherheit während des Einsatzes zu gewährleisten, besteht die Gasflasche aus einem von drei Materialien. Meistens handelt es sich um Stahl. Häufig eingesetzte Fahrzeuge, wie den Gabelstapler, setzen die Unternehmen Aluminium ein.

Mit einem Fassungsvermögen von bis zu 20 Kilo reicht die Füllung in vielen Fällen für die gesamte Schicht. Selten ist die Kunststofffassung.

Gasregler

Der Nutzer sollte das Gas nicht unkontrolliert aus der Flasche entnehmen. Die Druckminderung übernimmt der Gasregler. Er reduziert den Druck, mit dem das Gas die Flasche verlässt.

Erreicht das Gas beispielsweise den Gasgrill, dann belauft sich der Druck auf 30 statt 50 mbar. Bei 50 mbar gibt es eine stärkere Flamme, bei der das aufgelegte Fleisch schnell verbrennt. Um den Betrieb optimal und sicher zu gestalten, verfügt der Regler über Sicherheitseinstellungen.

Dazu gehören ein Manometer für die Druckmessung und ein thermisches Absperrventil. Bei einem Brand unterbricht das System die Gaszufuhr und schaltet das Gerät automatisch ab.

Wird der Druckregler für eine Außenanlage benötigt, verzichtet der Hersteller jedoch auf das thermische Messinstrument.

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Gasflasche Anschluss

Anschließbare Geräte

An eine Gasflasche lassen sich verschiedene Geräte anschließen. Die damit verbundenen Optionen berücksichtigen auch die sicherheitsrelevanten Aspekte.

Zu den anschließbaren Geräten gehören beispielsweise der Gasgrill, der Gaskocher oder der Kühlschrank. Der Anschluss erfolgt über einen Druckregler, der alle kombinierten Aggregate berücksichtigt.

An einem seiner Anschlüsse wird die Propan-Gasflasche befestigt. An den anderen Verbindungen schließt der Benutzer jeweils ein Gerät an.

Bezugsquellen

Gas wird von vielen Unternehmen in Flaschen abgefüllt. Der Vertrieb der Pfandflaschen und Eigentumsflaschen erfolgt über Baumärkte, den Getränkehandel und die Gasflaschenlieferanten. In einigen Fällen bieten sich auch Verbraucher- und Großmärkte an. Sie nehmen als Bezugsquellen sowohl den Verkauf von Eigentumsflaschen als auch die Befüllung vor.

Speziell ausgerüstete Tankstellen erbringen ebenfalls diese Dienstleistungen. Neben Lieferanten, die sowohl Unternehmen als auch private Haushalte zu ihren Kunden zählen, geben einige ihre Gasflaschen und Füllungen nur an gewerblichen Sektor ab.

Ihre Preise werden dann jeweils mit dem Nettowert angegeben. Der Endpreis einschließlich der Umsatzsteuer wird erst in der Endabrechnung berücksichtigt.