Die wichtigsten Messerarten für Küche und Grill – das Buntschneidemesser - Grillen.io
Veröffentlicht in der Kategorie Grillmagazin am 12 Januar 2023
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Die wichtigsten Messerarten für Küche und Grill – das Buntschneidemesser


Buntschneidemesser

Heutzutage gibt es eine große Auswahl von Messerarten, die man für den Gebrauch wählen kann. Besonders beliebt und in der Küche jedes Küchenchefs nicht mehr wegzudenken ist das Buntschneidemesser. Dieses stellt eine spezielle Variante eines klassischen Küchenmessers dar und dient unter anderem dem dekorativen Präparieren von Lebensmitteln. Insbesondere Obst und Gemüse können in appetitliche und dekorative „Riffelscheiben“ angerichtet werden. Das Buntschneidemesser wird vereinzelt auch als Buntmesser oder als Demidoffmesser bezeichnet.

Merkmale

Das Buntschneidemesser besitzt besondere Merkmale, die es von anderen Messerarten bereits optisch auf den ersten Blick abgrenzt. Sie haben im Vergleich zu anderen Messer eine relativ kurze Klinge von circa 10 cm bis 12 cm.

Eine besondere Eigenschaft stellt zudem der einzigartige Wellen- bzw. Zackenschliff, der sich über die gesamte Länge der Klinge erstreckt. Der Klingenrücken ist dabei grundsätzlich gebogen und stumpf während die Schneidefläche eher gerade gestaltet ist.

Überdies ist das Buntscheidemesser mit einer außergewöhnlichen Klingendicke ausgestattet. Damit lässt sich festhalten, dass eine kurze und gerade Klinge, ein ausgeprägter Wellenschliff als auch ein handlicher Griff das Buntschneidemesser in der Masse von andere Messerarten abheben lässt.

Handhabung

Aufgrund des besonderen Aussehens des Buntschneidemessers wird bei der Herstellung auf eine hohe Qualität des Materials geachtet, welche Stabilität und eine optimale Handhabung gewährleisten soll.

Das Buntschneidemesser erfordert bei der Handhabung ein besonderes hohes Maß an Präzision und handwerkliches Geschick. Aus diesem Grund wird diese Messerart auch in der Regel mehr von erfahrenen Köchen benutzt.

Aber auch zum privaten Gebrauch kann ein solches Messer genutzt werden. Dieses bedarf jedoch viel Übung und Fingerspitzengefühl. Deshalb wird im Allgemeinen geraten, ein klassisches Buntschneidemesser nicht ohne Erfahrung und nötiges „Know How“ zu benutzen.

Bei der Verschönerung von Butter muss der Nutzer vom Bundschneidemesser zum Beispiel mit viel Feingefühl an die Sache herangehen. Das Ergebnis vom Schnitt ist allerdings nicht allein von dem Messer abhängig. Die Lebensmittelqualität spielt ebenfalls eine große Rolle.

Das Messer eignet sich sowohl für rohe als auch für gekochte Lebensmittel. In der zweiten Variante ist jedoch zu beachten, dass sich die Konsistenz von Lebensmittel durch das Garen verändert. Deshalb muss man die Intensität der Bewegungen bei den Schneidearbeiten auf die jeweilige Produktbeschaffenheit anpassen.

Wenn Lebensmittel beispielsweise zu lange gekocht werden, verlieren sie in der Regel ihre Festigkeit und könnten beim Schnitt mit einem Buntschneidemesser zerfallen.

Salatteller - festlich dekoriert

Einsatzzweck

Der Sinn und Zweck eines solches Messers besteht darin, Lebensmitteln ein appetitliches Aussehen mittels feiner Verzierung zu verleihen. Möhren, Radieschen und Gurken stellen dabei beliebte Gemüsesorten da. Oftmals fungieren diese dann aufgrund ihrer besonderen Form als Dekoration bei feierlichen Veranstaltungen auf dem Teller.

Für den alltäglichen Gebrauch in der Küche zum Schneiden jeglicher Lebensmittel wird ein solches Messer überwiegend nicht genutzt. Konzentriert wird dabei vorwiegend auf das Schneiden und Zerteilen von Möhren, Gurken, Äpfeln und vielen weiteren rohen und gekochten Obst-und Gemüsesorten.

Das Buntschneidemesser eignet sich außerdem überaus gut zum Portionieren von Butter und zum Gestalten dekorativer Butterflocken. Zudem kommt dieses Messer auch oftmals zum Einsatz, wenn es darum geht, Hartkäse in schönen Portionen zu teilen.

Wie man sieht, verfügt das Buntschneidemesser über eine Vielzahl von Anwendungsbereichen, die sowohl in der privaten Küche, aber auch im gewerblichen Einsatz bei Profiköchen, zu schönen Ergebnissen führen – das Auge isst schließlich mit.