Salzplatte, Salzblock oder Salzstein – die richtige Verwendung beim Grillen - Grillen.io
Veröffentlicht in der Kategorie Grillmagazin am 24 Dezember 2022
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Salzplatte, Salzblock oder Salzstein – die richtige Verwendung beim Grillen


Himalaya Salzsteine

Die Verwendung einer Salzplatte, einem Salzblock oder einem Salzstein beim Grillen ist ein neuer Trend, der immer mehr Anhänger findet. Es ist eine neue Variante des indirekten Grillens, ideal für Feinschmecker, da das Grillgut sehr saftig und zugleich zart wird.

Naturprodukt

Salzsteine und ähnliches findet man überwiegend in ausgetrockneten Salzmeeren. Es handelt sich um ein Naturprodukt, welches sich auch etwas beim Preis bemerkbar macht. Diese Investition lohnt sich aber, da man lange seine Freude an diesem Produkt hat. Die Herstellungsländer sind überwiegend Pakistan und der Himalaya.

Egal ob man Fleisch, Fisch oder Gemüse auf einem Salzstein, einem Salzblock oder einer Salzplatte grillt, es wird immer schonend gegart. Diese Zubereitung bietet sich auch ganz wunderbar an für empfindliche Zutaten, da diese bei einem herkömmlichen Grillvorgang oft schnell austrocknen, wie das bei Fisch, Meeresfrüchten und auch bei zartem Gemüse der Fall ist. Durch diesen Vorgang ist das Grillgut nie großer und direkter Hitze ausgesetzt.

Ein weiterer Vorteil ist auch, dass nichts anbrennen kann. Der volle und ursprüngliche Geschmack entfaltet sich dadurch ganz ausgezeichnet. Das Grillen auf dem „weißen Gold“, wie das Salz auch genannt wird, bringt als Ergebnis ein knackiges Gemüse und ein saftiges Fleisch und Fisch hervor.

Mehr über direkte und indirekte Hitze:

Richtige Anwendung

Die Funktion ist ganz einfach. Man kann einen Holzkohlegrill genauso verwenden wie einen Gasgrill. Wichtig ist das langsame Erwärmen. Man legt den Salzstein, Salzblock oder die Salzplatte auf den entsprechenden kalten Grill und bringt dann den Grill auf Temperatur. Dies kann bis zu 40 Minuten in Anspruch nehmen.

Das Grillgut darf erst auf die Salzplatte gelegt werden, wenn diese auch wirklich richtig heiß ist. Die Zeit des Garens beträgt in etwa 15-20 Minuten. Die Hitze wird bei dieser Vorgehensweise schön gleichmäßig verteilt. Dies ist unter anderem für das Gelingen eines saftigen Steaks von großem Vorteil. Die Salzplatte, der Salzstein oder der Block geben wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente an das Fleisch, den Fisch oder das Gemüse ab.

Man muss unbedingt darauf achten, dass der Salzstein, die Salzplatte oder der Block zusammen mit dem Grill langsam erhitzt werden. Da sich zum Beispiel in dem Salzstein immer eine Restmenge an Wasser befindet, welches sich durch das Erhitzen in Gas umwandelt. Durch das langsame Erwärmen baut sich der Druck des Gases kontrolliert auf. Passiert dies zu schnell, kann die Salzplatte kaputtgehen. Ist das Produkt einmal heiß, kann nichts mehr passieren, da der Schmelzpunkt bei etwa 800 Grad liegt.

Die richtige Vorbereitung

Das Grillgut muss vor dem Grillen auf einem Salzstein, einer Salzplatte oder einem Salzblock lediglich mariniert oder einfach nur leicht eingeölt werden. Da das Produkt bei dem langsamen Garen Salz abgibt, sollte man eine salzlose Marinade verwenden. Man kann das Fleisch, das Gemüse oder den Fisch aber gerne je nach Geschmack während oder nach dem Grillen mit etwas Kristallsalz würzen.

Welche Vorteile hat ein Salzstein, eine Salzplatte oder ein Salzblock?

Die Wärmespeicherung dieses Produktes ist ein großer Vorteil, da man es ideal als Grillplatte für ein großes Event einsetzen kann. Eine Salzplatte bietet sich auch ideal an, um das Gegrillte dekorativ zu präsentieren und anzurichten, da es sehr spektakulär aussieht. Man kann auf dem Grill auch mehrere Platten oder Steine nebeneinander legen.

Auch sammeln sich keinerlei Bakterien oder Keime auf der salzigen Oberfläche an. Die Möglichkeit, dass der Salzstein das Grillgut versalzen kann, besteht nicht. Es wird lediglich eine leichte dezente und gleichmäßige Salznote abgegeben. Die Zubereitungsweise ist auch besonders fettarm.

Reinigen, aber wie?

Das Reinigen ist leicht. Zuerst muss man das Produkt mehrere Stunden vollständig auskühlen lassen. Die Spülmaschine ist natürlich keine Option. Grobe Verschmutzungen am besten vorsichtig mit einem Schaber entfernen. Befindet sich danach noch hartnäckiger Schmutz darauf am besten mit einem feuchten Tuch, aber ohne Spülmittel, nacharbeiten. Wenn das Produkt dann perfekt sauber ist, lagert man es am sinnvollsten kühl und trocken.