Souvlaki grillen - Spieße aus Schweinelachs auf griechische Art - Grillen.io
Veröffentlicht in der Kategorie Grillmagazin am 19 Januar 2023
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Souvlaki grillen – Spieße aus Schweinelachs auf griechische Art


Souvlaki

Ihr habt Lust zu grillen, aber wollt nicht schon wieder nur Würstchen und Steaks zubereiten und essen? Dann probiert doch mal eine tolle griechische Variante und macht leckere Souvlaki! Das sind griechische Fleischspieße, die aus Schweinefleisch gemacht werden. Die Zubereitung dauert gar nicht lange, geht sehr einfach und lässt sich auch wunderbar vorbereiten, sodass man gut für den nächsten gemeinsamen Grillabend ausgerüstet ist.

Leckeres leichtes Sommeressen

Zu den Souvlaki passen andere griechische Leckereien! Zum Beispiel kann man dazu ein fluffiges Pitabrot reichen, selbstgemachtes Zaziki und Krautsalat nach griechischer Art. Alles zusammen schmeckt hervorragend und bietet ein super leckeres und leichtes Sommeressen, wenn man Lust hat zu Grillen, aber mal einige neue Rezepte ausprobieren möchte!

Zutaten

  • circa ein halbes Kilo Schweinelachs
  • Holz- oder Metallspieße
  • ggf. für die Marinade: Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Knoblauch
  • ggf. für die Trockenwürze: Salz, Pfeffer, Oregano, Knoblauch

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Zubereitung

  1. Man benötigt kleine und vor allem gleichmäßige Fleischstücke. Dafür empfiehlt es sich den Schweinelachs zuerst in Scheiben zu schneiden, die etwa 1,5 bis 2 cm breit sind.
  2. Schneidet sie nicht zu dünn, denn sonst besteht die Gefahr, dass sie euch zu trocken werden. Die Scheiben müssen dann noch einmal halbiert werden, sodass sie einen Durchmesser von etwa 5 bis 6 cm haben.

Scheinelachs geschnitten

Für die weitere Zubereitung gibt es nun 3 verschiedene Möglichkeiten:

  1. Zuerst kann man die Fleischstücke nun direkt auf einen Holzspieß (Metall geht natürlich auch) spießen und auf den Grill legen. Oder man mariniert sie vorher. Eine Marinade kann aus Olivenöl, Zitronensaft, gepresstem Knoblauch und Gewürzen gemacht werden, indem man alle Zutaten in eine kleine Schüssel gibt und gut verrührt. Wenn man besonders gute Röstaromen haben möchte, dann kann man auch etwas Zucker in die Marinade geben und dann bekommt man eine knusprige, angebratene Kruste auf dem Fleisch. Das Fleisch wird nun in einer großen Schale mit der Marinade gegeben und somit gut eingelegt. Ist das ganze Fleisch vollständig mit Marinade umhüllt, kann die Schüssel für 2 Stunden (oder auch länger) in den Kühlschrank gestellt werden.
  2. Eine andere Möglichkeit des Marinierens ist das Trockenmarinieren. Dabei kann man das Fleisch mit Salz, Pfeffer, getrocknetem Oregano und gepresstem Knoblauch einreiben und auch eine Zeit lang (etwa 2 Stunden oder auch gerne über Nacht oder einen ganzen Tag lang) durchziehen lassen bis man es auf den Grill legt.
  3. Die Marinaden können natürlich auch mit anderen Gewürzen verfeinert werden, wie beispielsweise gemahlene Chili, Paprikapulver, verschiedenen getrockneten Kräutern oder Kurkuma. Dann ist es natürlich nicht mehr komplett authentisch griechisch, dafür aber etwas experimentell mit einem eigenen und besonderem Touch.

Gardauer

Der Grill muss vorher schön heiß sein, damit das Fleisch ordentlich braten kann und außen auch schön geröstet wird. Wurden die Scheiben 1, bis 2 cm dick geschnitten, dann benötigen sie etwas 3 bis 4 Minuten auf jeder Seite, bis sie gewendet werden können.

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Wichtiges bei der Vor und Zubereitung

  • Es ist wichtig, dass das Fleisch circa eine Stunde bevor man es grillen möchte, aus dem Kühlschrank geholt wird. Dann ist es nicht mehr so kalt und wird auch besser gar. Sonst kann es passieren, dass es außen trocken wird und innen noch recht roh ist.
  • Die eingelegten Fleischstücke können nun auch vor dem Grillen auf den Spieß gesteckt werden, sodass sie flach auf dem Spieß aufliegen und es eine große Fläche gibt, die gebraten wird.
  • Man kann die Spieße dann in etwa in einem 45 Grad Winkel auf den Rost legen, denn dann hat man das charakteristische, schöne Muster der Roststäbe auf dem Fleisch!
  • Wichtig ist auch, dass man beim Wenden einen Pfannenwender zur Hilfe nimmt, damit man das Fleisch vorsichtig vom Rost lösen kann. Dann kann es entweder mit einer Grillzange oder mit einem dicken Ofenhandschuh gewendet werden.