Süßes Gold aus Holland: Stroopwafeln selbst gemacht - Grillen.io
Veröffentlicht in der Kategorie Grillmagazin am 19 Dezember 2025
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Süßes Gold aus Holland: Stroopwafeln selbst gemacht


Stroopwafeln

Stroopwafeln sind ein kulinarisches Highlight aus den Niederlanden, das seit dem 18. Jahrhundert Genießer begeistert. Die dünn gebackenen Waffeln mit einer aromatischen Sirupfüllung sind heute aus holländischen Märkten, Cafés und Souvenirläden nicht mehr wegzudenken. Wer einmal das Vergnügen hatte, eine frisch gebackene Stroopwafel zu probieren, weiß um ihren unvergleichlichen Geschmack und das besondere Erlebnis beim Hineinbeißen.

In diesem Beitrag stelle ich Ihnen zwei gelingsichere Rezepte vor, mit denen Sie diese Leckerei ganz einfach in der eigenen Küche zaubern können.

Die Herkunft der Stroopwafel: Ein Blick zurück

Bevor wir an den Herd gehen, werfen wir einen kurzen Blick auf die Geschichte dieser süßen Spezialität. Ursprünglich stammen Stroopwafeln aus Gouda, einer niederländischen Stadt, die vielen vor allem für ihren Käse ein Begriff ist. Im 18. Jahrhundert begannen findige Bäcker, Überbleibsel von Gebäck und Sirup zu einem neuen, schmackhaften Gebäck zu verarbeiten. Aus diesen bescheidenen Anfängen entstand die heutige Stroopwafel, die mittlerweile in zahlreichen Varianten auf der ganzen Welt beliebt ist.

Rezept 1: Klassische Stroopwafel

Zutaten für den Teig

  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 150 g Zucker
  • 200 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 100 ml lauwarme Milch
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung

  • 300 g Zuckerrübensirup oder heller Sirup
  • 150 g brauner Zucker
  • 75 g Butter
  • 1 TL Zimt

 

Stroopwafeln ohne Sirup

 

Zubereitung

  1. Teig vorbereiten:
    Mehl, Zucker und Salz in eine große Schüssel geben. Eine Mulde formen, die Hefe hineingeben und mit lauwarmer Milch auffüllen. Fünf Minuten ruhen lassen. Anschließend Butter und Ei hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen.
  2. Füllung zubereiten:
    Während der Teig ruht, Sirup, braunen Zucker, Butter und Zimt in einem Topf langsam erhitzen. Unter ständigem Rühren zu einer dickflüssigen Masse verarbeiten. Leicht abkühlen lassen.
  3. Waffeln backen:
    Den gegangenen Teig in gleich große Kugeln teilen. Im vorgeheizten Waffeleisen goldbraun backen. Die Waffeln noch warm vorsichtig aufschneiden und mit der Füllung bestreichen. Zusammenklappen und abkühlen lassen.

Rezept 2: Stroopwafel mit Honig-Karamell-Füllung

Zutaten für den Teig

  • 500 g Mehl
  • 180 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 120 ml lauwarme Milch
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung

  • 200 g Honig
  • 150 g brauner Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 TL gemahlener Zimt

 

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Honig-Karamell-Füllung

 

Zubereitung

  1. Teig herstellen:
    Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz vermischen. Eine Mulde formen, die Hefe hineingeben und mit lauwarmer Milch begießen. Kurz ziehen lassen, dann Butter und Ei zufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Honig-Karamell zubereiten:
    Honig, braunen Zucker, Butter und Zimt in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen und unter Rühren zu einer dicklichen Karamellmasse verkochen. Etwas abkühlen lassen.
  3. Backen und füllen:
    Den Teig in Portionen aufteilen, Kugeln formen und im Waffeleisen goldbraun ausbacken. Die warmen Waffeln vorsichtig aufschneiden, mit der Honig-Karamell-Füllung bestreichen und zusammensetzen.

Genussmomente und Serviervorschläge

Frisch gebacken schmecken Stroopwafeln am besten. Besonders reizvoll ist es, die Waffeln auf eine heiße Tasse Kaffee oder Tee zu legen. Durch die aufsteigende Wärme wird die Füllung angenehm weich und entfaltet ihr volles Aroma. Selbstgemachte Stroopwafeln eignen sich auch wunderbar als Geschenk oder kleine Aufmerksamkeit für Freunde und Familie.

Mit diesen beiden Rezeptvarianten holen Sie sich ein Stück niederländischer Backtradition in die heimische Küche. Viel Freude beim Backen und guten Appetit!