Indoor Grillen wird immer beliebter - Grillen.io
Veröffentlicht in der Kategorie Men & Fire am 27 Dezember 2025
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Indoor Grillen wird immer beliebter


Indoor Grillen

Das Indoor Grillen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Damit es gelingt, gibt es jedoch einige Kriterien zu beachten. Auch wenn eingefleischte Grillfans das Indoor Grillen mit Skepsis betrachten, gewinnt das Grillen in der Wohnung immer mehr an Beliebtheit. So bietet es zweifellos einige Vorteile.

Während sich das Outdoor Grillen am besten in den Sommermonaten und bei gutem Wetter durchführen lässt, kann das Indoor Grillen das ganze Jahr über unabhängig von den draußen herrschenden Wetterverhältnissen stattfinden.

Es gibt zwar auch Grillfanatiker, die selbst im Winter und bei Minustemperaturen, Schnee und Regen im Freien grillen, doch die meisten Grillfreunde haben es dabei lieber warm und gemütlich. Daher verläuft die klassische Outdoor Grillsaison jedes Jahr von Mai bis September.

Was wird unter Indoor Grillen verstanden?

Indoor Grillen und Outdoor Grillen sind zwei verschiedene Varianten.

Beim Outdoor Grillen wird stets im Freien wie im Garten, auf der Terrasse, dem Balkon oder einem Grillplatz gegrillt. Diese Variante ist außerordentlich beliebt, hat aber den Nachteil, stets von den herrschenden Wetterverhältnissen abhängig zu sein. Auch in der warmen Jahreszeit sind Regen, Gewitter und Stürme keine Seltenheit und können den Grillspaß empfindlich trüben.

Im Winter ist das Grillen im Freien ohnehin selten ein Vergnügen. Eine sehr beliebte Veranstaltung für Indoor Grillen ist daher Silvester am 31. Dezember. All die Wetterprobleme fallen beim Indoor Grillen weg, weil es eben immer in geschlossenen Räumen erfolgt. Die Temperaturen im Haus sind angenehm und das Wetter kann das entspannte Grillen nicht stören.

Wichtige Kriterien, die zu beachten sind

Allerdings müssen auch für das Indoor Grillen einige wichtige Dinge beachtet werden. Dazu gehören in erster Linie die Kriterien:

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  • Sicherheit
  • Grillausrüstung
  • Vorbereitung

Sicherheit

Einen der wichtigsten Aspekte stellt die Sicherheit beim Indoor Grillen dar. So kam es in der Vergangenheit durch unachtsames Verhalten wiederholt zu Grillunfällen in der Wohnung.

Die Sicherheit beginnt bereits damit, den richtigen Grill in der Wohnung zu verwenden. Dazu zählt keinesfalls der Holzkohlegrill.

Personen, die kaum Erfahrung mit dem Indoor Grillen haben, glauben oftmals, es wäre möglich, den Holzkohlegrill einfach in die Wohnung zu stellen und loszulegen. Dies kann jedoch in einer Katastrophe enden.

Besonders gefährlich ist das offene Feuer, das nicht nur auf die Möbel, sondern auch auf die Menschen übergreifen kann. Nicht minder riskant ist der Risikofaktor Kohlenmonoxid. So drohen durch das unsichtbare Kohlenmonoxid, bei dem es sich um ein Gas ohne Geschmack, Färbung und Geruch handelt, gefährliche Vergiftungen. Als Atemgift weist Kohlenmonoxid (CO) im Extremfall sogar lebensbedrohliche Effekte auf.

Durch das Kohlenmonoxid wird das Eisenatom des Blutfarbstoffs Hämoglobins blockiert. Fällt die Konzentration an Kohlenmonoxid in der Luft hoch genug aus, besteht die Gefahr zu ersticken. Schon durch kleinere Mengen kann der Transport von Sauerstoff in Mitleidenschaft gezogen werden. Dabei reicht bereits eine CO-Konzentration von 0,1 Prozent zur Deaktivierung der roten Blutkörperchen aus.

Indoor Grillgerät

Sicherheitsaspekte für den Elektrogrill

Besser ist es zum Indoor Grillen einen Elektrogrill zu verwenden. Aber auch bei deren Handhabung ist Vorsicht geboten. Durch die Elektrogrills entsteht reichlich Hitze.

Umso wichtiger ist der richtige Standort für den Indoor Grill. In seiner direkten Reichweite dürfen keinerlei Gegenstände platziert werden, die nicht beständig gegen Hitze sind.

Eine offene Flamme bildet sich am Elektrogrill zwar nicht, dennoch ist es ratsam, den Tischgrill nicht unbeobachtet zu lassen.

Wasserschale im Elektrogrill

Tischgrills mit offenen Heizelementen sind mit einer Wasserschale ausgestattet. Sie befindet sich unterhalb des Grillrosts und hat die Aufgabe, abtropfendes Fett aufzufangen.

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Damit es an den Heizelementen nicht zu einer Entzündung kommt, sollte die Schale stets mit genügend Wasser gefüllt sein.

Nach dem Grillen wird die Schale gesäubert. Grundsätzlich ist beim Reinigen des Elektrogrills darauf zu achten, dass er sich schon an sämtlichen Stellen ausreichend abgekühlt hat, sodass keine Verbrennungsgefahr besteht.

Bevor mit Wasser gereinigt wird, ist der Netzstecker zu ziehen, damit es keinen Kontakt mit dem Strom geben kann.

Grillausrüstung

Damit das Indoor Grillen für alle Beteiligten zu einem Vergnügen wird, ist natürlich die passende Ausrüstung wichtig. Ein gängiges Utensil dafür ist der Tischgrill. Er macht eine Grillparty in den eigenen vier Wänden möglich.

Dank des Tischgrills werden weder unangenehm riechender Spiritus noch Holzkohle benötigt. Der Elektrogrill wird einfach auf den Tisch gestellt und an die Steckdose angeschlossen.

Es entsteht kein Rauch, sodass er sich ohne Probleme im Wohnzimmer oder in der Küche anschließen lässt.

Der Elektrogrill bietet weiterhin den Vorteil, dass er sich auf dem Balkon oder im Garten im Freien verwenden lässt. Dabei wird aus dem Indoor Grillen problemlos ein Outdoor Grillen.

Der Tischgrill

Ein elektrischer Tischgrill kann alle Mahlzeiten zubereiten, die auch auf einem Holzkohlegrill serviert werden. Es gilt jedoch auf die richtige Auswahl zu achten.

Empfohlen werden Tischgrills mit einer Leistung ab 2000 Watt. Sie liefern gute Resultate beim Grillen. Mit Leistungen über 2000 Watt lassen sich sogar noch bessere Geschmacksergebnisse erzielen. Weil die Grillplatten des Tischgrills mit einer Antihaftbeschichtung versehen sind, bedarf es keinerlei Fetts.

Die Leistung des Elektrogrills ist deswegen wichtig, weil sich bei zu wenig Energie der Grillprozess sehr in die Länge zieht. Oft werden dann Grillgut wie Fleisch oder Fisch zäh.

Raclette-Grill

Der Kontaktgrill

Eine andere Variante des Elektrogrills ist der Kontaktgrill. Er ähnelt den Sandwich-Makern und hat einen ähnlichen Ablauf, weswegen er auch Sandwich-Grill genannt wird.

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Kontaktgrills sind mit einem Deckel ausgestattet, der über integrierte Grillflächen verfügt. Auf diese Weise lässt sich das Grillgut von zwei Seiten garen.

Es ist sogar möglich, den Kontaktgrill in einen Mini-Backofen umzuwandeln. Das Grillgut wird einfach auf die beiden Grillplatten gelegt und der Deckel danach geschlossen. Weil das Fleisch von beiden Seiten gegrillt wird, muss es nicht gewendet werden und erhält gleichmäßige Bräune.

Zusätzliches Fett ist nicht notwendig, weil das Fleisch in Natura gegrillt oder zuvor mit einer Marinade versehen wird.

Allerdings fallen die Heizflächen der Kontaktgrills verhältnismäßig klein aus. Für Grillabende mit vielen Personen sind sie daher nur wenig geeignet.

Weitere Varianten der Tischgrills sind:

  • der Raclette-Grill
  • der Kugelgrill
  • der Teppanyaki-Grill

Pfanne

Wer weder einen Grill für innen oder außen besitzt, kann auf eine antihaftbeschichtete Pfanne zurückgreifen. Wenngleich sich das Verwenden einer Pfanne nicht mit einem Grill vergleichen lässt, benutzen immer mehr Menschen seit einigen Jahren die bewährte gusseiserne Pfanne mit Grillrelief.

Sie eignet sich für sämtliche Herdarten und bringt es rasch auf große Hitze. Auch ihr Röstaroma beim Zubereiten eines Steaks fällt sehr gut aus.

Welcher Indoor Grill eignet sich am besten?

Bei der Auswahl des passenden Elektrogrills ist es wichtig, sich darüber klar zu sein, wozu der Grill verwendet wird. Sollen damit größere Menüs zubereitet oder einfach nur ein gemütlicher Grillabend mit Freunden verbracht werden?

Entscheidende Kriterien sind die Auswahl der Speisen, die Anzahl der Personen sowie die Menge an vorhandenem Platz.

Die Personenanzahl ist wichtig für die Einschätzung, wie groß die Grillfläche ausfallen soll. Die Art der Speisen wirkt sich wiederum auf die Leistung des Heizelements aus.

Letztlich spielt auch der Verbrauch an Strom eine Rolle. Elektrogrills, die an Holzkohlegrills heranreichen, benötigen viel Platz. Außerdem muss tiefer für sie in die Tasche gegriffen werden.

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Zu bedenken ist außerdem, dass manche Elektrogrills ebenfalls sehr große Hitze erreichen und bis zu 300 Grad über dem Rost schaffen. Daher benötigt die Bedienung dieser Geräte viel Umsicht.

Vorbereitung

Damit der Indoor Grillabend auch ein Erfolg wird, bedarf es einer guten Vorbereitung. Dazu gehört, dass eine ausreichende Menge an Grillgut zur Verfügung steht.

Es empfiehlt sich, für jeden Teilnehmer etwa 250 Gramm Fleisch oder Fisch einzukalkulieren. Für Personen, die gerne reichlich essen, können es auch 500 Gramm sein.

Es gibt aber auch Menschen, die lieber auf Fleisch verzichten und gerne vegetarisch grillen. Als schmackhafte Alternativen gelten zum Beispiel bunte Gemüsespieße, Tofu oder Feta. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich spezielle Gemüseburger, die leicht herzustellen sind.

Das Salz in der Grillsuppe sind die Saucen und Cremes. Sie sind unverzichtbar für jedes Grillfest, weil sie den Geschmack des Grillguts verfeinern. Die Zubereitung der Saucen und Dips geht schnell und fördert die Kreativität.

Die Beilagen

Ebenso wichtig für den Indoor Grillabend sind die passenden Beilagen.

Als Klassiker gelten:

  • Salate wie Kartoffelsalat oder grüne Salate mit Dressing
  • Baguettes
  • selbstgemachte Brote
  • Reis
  • Thunfisch
  • Kartoffeln aus dem Ofen mit Kräuterbutter

Reinigung des Tischgrills

Auch wenn der Grillabend ein Erfolg war, muss der Elektrogrill anschließend gereinigt werden. Dazu sollte der Grill jedoch komplett abgekühlt sein.

Eine rasche Reinigung bietet den Vorteil, dass sich ausgeprägte Verschmutzungen leichter beseitigen lassen. Bei einem Tischgrill mit offenen Heizelementen kann das Modell vor dem Reinigen handgerecht zerlegt werden.

Auch verbaute Grillplatten lassen sich herausnehmen und anschließend mit Spülmittel säubern. Später werden sie wieder eingebaut.

Auf Ceranschaber oder harte Bürsten sollte dem Indoor Grill zuliebe besser verzichtet werden, denn der nächste Grillabend kommt bestimmt.

Ob jemand lieber im Freien oder in den eigenen vier Wänden grillen möchte, hängt vom individuellen Geschmack ab, über den jeder letztlich selbst entscheiden muss.

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Wer großen Wert auf das typische rauchige Aroma von Bratwürstchen und Steak legt, sollte sich auf das Outdoor Grillen beschränken.

Wer jedoch keine Möglichkeit hat, unter freiem Himmel zu grillen oder wem das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht, ist mit Indoor Grillen gut beraten, wenn er über die passende Ausrüstung verfügt.