
Eine leckere Currybutter eignet sich hervorragend zum Grillen und ist vor allem für Fischgerichte ein Genuss. Sie kann aber auch bei anderen Rezepten verwendet werden, darunter ist vor allem Hähnchen sehr beliebt. Auch bei einer Gemüsepfanne kann die Currybutter einen geschmacklichen Kick geben. Dabei schafft das Rezept eine Balance zwischen einer süßen und scharfen Currybutter, die auch nach eigenem Geschmack angepasst werden kann.
Das Rezept ist dabei nicht schwer nachzukochen und lässt sich schnell und einfach in der heimischen Küche zubereiten. Wenn beim Selbermachen Probleme auftreten sollten, gibt es auch noch ein YouTube-Video oben zu schauen. Dort kann der ganze Prozess genau verfolgt werden.
Zutaten
Für die Currybutter sind vor allem die Gewürze das Wichtigste. Zur Not können auch Abwandlungen verwendet werden, aber das grobe Rezept sollte so stimmen. Je nach Belieben können die Mengen angepasst werden.
- 375 g temperierte Butter
- 3 EL Mangochutney (Honig oder Mango oder Aprikosenmarmelade geht auch)
- 3-4 TL Currypulver (mildes Currypulver und Chiliflocken separat)
- 1 1/2 TL Salz
- 1 1/2 TL Zitronensaft
- 1-2 TL Worcestershire Sauce
- Abrieb einer Biozitrone
- einige Spritzer Tabasco
- 2 TL Sojasauce
- 2 TL Sesam (schwarz)
- 1 EL gehackter grüner Koriander
- 1 EL Rosa Beeren (optional)

Zubereitung
- Die Butter sollte bereits mehrere Stunden vorher aus dem Kühlschrank herausgenommen werden, damit sie weich ist und sich gut verarbeiten lässt. Diese sollte in einer großen Schüssel bereitstehen, dort werden alle Zutaten miteinander vermengt.
- Gebe zuerst eineinhalb Teelöffel Salz zur Butter hinzu. Danach sollte das Currypulver hinzugegeben werden. Hier sollte man nicht zu scharfes Pulver verwenden, da man diese gut mit Chiliflocken kombinieren kann. Die Mischung sollte hier zwei Teelöffel vom milden Currypulver und einen halben Teelöffel vom Chilipulver beinhalten. Natürlich kann dies je nach eigenem Geschmack angepasst werden. Für weitere Schärfe sollte noch Pfeffer hinzugegeben werden.
- Sobald die Gewürze an die Butter gegeben wurden, sollte das Mangochutney dazu gegeben werden. Hier kann auch etwas anderes verwendet werden, wenn es Mango nicht gibt oder man eine andere ähnliche Frucht bevorzugt. Honig eignet sich auch sehr gut. Die süße Marmelade stimmt sich gut mit dem Geschmack des Currys ab, gibt der Currybutter diese süß-scharfe Note.

- Danach sollten ein bis zwei Teelöffel Zitronensaft hinzugefügt werden. Hier kann direkt eine Zitrone ausgepresst oder auch einfach der Saft aus der Packung verwendet werden. Wenn man eine Zitrone zur Hand hat, dann bietet es sich auch an, etwas Abrieb von der Schale mit in die Schüssel zu geben. Diese hat noch einmal einen intensiven Zitronengeschmack.
- Gebe ein bis zwei Teelöffel Worcestershire Sauce hinzu und noch einige Spritzer der Tabascosoße. Auch hier sollte man wieder nach eigenem Geschmack gehen, wie scharf man die Currybutter später haben möchte. Zuletzt kommt noch eine Handvoll schwarzer Sesam und ein Teelöffel Sojasoße dazu.
- Wenn alle Zutaten zur Butter hinzugefügt worden sind, sollte man alles miteinander verrühren. Das geht per Hand oder mit einem großen Löffel, aber am einfachsten ist es mit einem elektrischen Handrührer. So lange verrühren, bis eine cremige und gleichmäßige Currybutter entsteht. Zwischendurch kann die Butter abgeschmeckt und zur Not noch weitere Zutaten hinzugefügt werden.
- Die Butter selbst ist nun fertig, aber kann noch in kleinere Portionen hergerichtet werden. Wer das nicht möchte, der kann die fertige Butter einfach in den Kühlschrank stellen und nach Belieben verwenden.
- Zum Herrichten der Currybutter sollte man ein großes Backblech mit Backpapier auslegen, wo man die Currybutter-Tupfer aufspritzt. Noch dazu sollte man einen Spritzbeutel mit sternförmigem Ende zur Hand haben. Fülle die Butter in den Spritzbeutel und verteile die Tupfer auf dem Backblech. Zuletzt können diese noch mit ein paar rosa Beeren ausgeschmückt werden. Die kleinen Tupfer können dann eingefroren und zum Gebrauch immer wieder herausgenommen werden. Wenn man sie zwei Stunden vorher herausnimmt, sollten sie genau zum richtigen Zeitpunkt aufgetaut sein.

