
Kräuterbutter mit Zwiebeln und Rosmarin bringt würzige Röstaromen auf Brot, zu gegrilltem Gemüse oder als kleine Ergänzung zu Fisch und Fleisch. Die rote Zwiebel wird mit Rosmarin und etwas braunem Zucker kurz angeröstet und anschließend unter weiche Butter gerührt.
Kurz erklärt
Wichtige Fakten auf einen Blick
- Das Rezept ist für ungefähr fünf Portionen angegeben.
- Die Basis bilden 125 g weiche Butter.
- Verwendet werden 0,5 rote Zwiebel, ein Zweig Rosmarin und 0,5 TL brauner Zucker.
- Zwiebel, Rosmarin und Zucker werden etwa fünf Minuten leicht angeröstet.
Kräuterbutter mit Zwiebeln und Rosmarin besteht aus 125 g weicher Butter, einer halben roten Zwiebel, einem Zweig Rosmarin und etwas braunem Zucker. Zwiebel, Rosmarin und Zucker werden kurz angeröstet und unter die cremig gerührte Butter gehoben.
Die Butter passt zu Brot, Gemüse, Fisch und Fleisch. Als Rolle in Backpapier geformt, lässt sie sich nach dem Kühlen in einzelne Scheiben schneiden.
Das Rezept ist für ungefähr fünf Portionen gedacht. Am besten lässt sich die Butter vorbereiten, zu einer Rolle formen und später scheibenweise servieren.
Die Zutaten im Rezept
Rosmarin
Rosmarin ist ein aromatisches Küchenkraut mit mediterraner Note. Seine festen Nadeln dürfen kurz mit in die Pfanne und geben der Butter einen kräftigen, leicht harzigen Geschmack. [6]
Rote Zwiebel und brauner Zucker
Die fein gewürfelte rote Zwiebel bringt eine milde Schärfe und etwas Süße mit. Der braune Zucker unterstützt beim Anrösten die leicht karamellige Note, ohne die Butter süß zu machen.

Butter als Basis
Weiche Butter hält die Zutaten zusammen und macht die Mischung streichfähig. Nach dem Kühlen lässt sie sich gut portionieren.
Rezept
Die Zutaten für fünf Portionen
- 0,5 rote Zwiebel
- 1 Zweig Rosmarin
- 0,5 TL brauner Zucker
- 125 g weiche Butter
Zubereitung
- Die rote Zwiebel schälen und sehr klein würfeln.
- Die Nadeln vom Rosmarinzweig zupfen und fein hacken.
- Zwiebelwürfel, Rosmarin und braunen Zucker in einer Pfanne etwa fünf Minuten bei milder Hitze leicht anrösten. Dabei gelegentlich umrühren.
- Die weiche Butter in einer Schüssel cremig rühren.
- Die Pfannenmischung kurz abkühlen lassen, bis sie nicht mehr heiß ist, und vorsichtig unter die Butter heben.
- Die Kräuterbutter direkt servieren oder vor dem Portionieren im Kühlschrank fest werden lassen.
Aufbewahren und portionieren
Für eine Butterrolle die Masse auf ein Stück Backpapier geben und gleichmäßig einrollen. Nach dem Kühlen lassen sich einzelne Scheiben sauber abschneiden. Reste gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren auf Geruch und Konsistenz prüfen.
Wer die Butter nicht zeitnah verwenden möchte, kann sie portionsweise einfrieren. Die Rolle oder einzelne Scheiben dafür dicht verpacken.

Wozu die Kräuterbutter passt
Die Zwiebel-Rosmarin-Butter schmeckt besonders gut, wenn sie auf warmen Speisen langsam schmilzt. Sie passt zu:
- frischem oder geröstetem Brot
- gegrilltem oder gebratenem Gemüse
- Fisch aus Pfanne oder Ofen
- Steak, Geflügel oder anderen Fleischgerichten
Auf warmem Brot kommen die feinen Zwiebelstücke und der Rosmarin deutlich zur Geltung. Zu Gemüse oder Fleisch genügt meist schon eine Scheibe der gekühlten Butter.
Praxisbeispiel
Beispiel: Zu gegrilltem Gemüse eine Scheibe gekühlte Zwiebel-Rosmarin-Butter auf das noch warme Gemüse legen. Die Butter schmilzt langsam und verteilt die Röstaromen von Zwiebel und Rosmarin über dem Gericht.
Quellen und Einordnung
- How-to: Kräuter (Bundeszentrum für Ernährung)
