Veröffentlicht in der Kategorie Burger-Rezepte am 27 Dezember 2025
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Der Bavaria Burger mit Leberkäse – ein tolles Rezept


Bavaria Burger

Ein Bavaria Burger bringt Laugenbrötchen, gebratenen Bayerischen Leberkäse, Krautsalat und eine würzige Senfcreme zusammen. Dazu passen Spiegelei oder geschmolzener Bergkäse. Das Rezept ist für vier Burger ausgelegt und lässt sich auch als kleine Variante für ein Buffet vorbereiten.

Kurz erklärt

Wichtige Fakten auf einen Blick

  • Das Grundrezept reicht für vier Burger.
  • Die Basis bilden Laugenbrötchen, Bayerischer Leberkäse, Krautsalat und Senfcreme.
  • Spiegelei lässt sich durch geschmolzenen Bergkäse ersetzen.
  • Für die Ofenvariante kommen Zwiebel, Schmand, zwei Senfsorten, Röstzwiebeln und Gouda hinzu.

Ein Bavaria Burger besteht aus Laugenbrötchen, gebratenem Bayerischem Leberkäse, Krautsalat und Senfcreme. Für vier Burger werden Leberkäsescheiben in der Pfanne gebraten und mit Gurken, Feldsalat sowie nach Wunsch einem Spiegelei oder Bergkäse in die Brötchen geschichtet.

Als Alternative lässt sich der Leberkäse mit einer Schmand-Senf-Masse im Backofen überbacken. Kleine Laugenstücke ergeben eine passende Fingerfood-Version.

Burger auf Bayerisch

Statt Burger Bun und Hackfleischpatty kommen hier Laugenbrötchen und bereits gegarte Scheiben Bayerischer Leberkäse zum Einsatz. In der Pfanne bekommen die Scheiben eine goldbraune Kruste, während Krautsalat, Gurken und Feldsalat für Frische sorgen. Die Senfcreme verbindet die Zutaten mit einer süßlich-würzigen Note.

Für Fingerfood eignen sich Laugenstangen oder Laugenkonfekt. Die Menge richtet sich nach der Zahl der Gäste: Leberkäse in kleine Stücke schneiden, in etwas Öl anbraten und auf halbierte Laugenstücke mit Senf setzen. Dünne Radieschenscheiben und kleine Holzspießchen machen daraus handliche Häppchen.

Bavaria Burger mit Krautsalat

Zutaten für vier Burger

  • 400 Gramm Krautsalat aus dem Kühlregal oder selbst gemacht
  • etwa 500 Gramm bereits gegarter Bayerischer Leberkäse in 4 Scheiben
  • Sonnenblumenöl zum Braten
  • 4 Laugenbrötchen
  • 8 eingelegte Gurkenscheiben, längs geschnitten
  • 4 Eier
  • ein paar Blätter Feldsalat

Zutaten für die Senfcreme

  • ca. 80 Gramm Crème fraîche
  • 2 Esslöffel süßer Senf
  • 1 Esslöffel scharfer oder mittelscharfer Senf
  • Salz und Pfeffer

Ohne Spiegelei schmeckt der Burger ebenfalls stimmig: Radieschen auf den Krautsalat legen und etwas Röstzwiebel darüberstreuen.

Leberkäse mit Spiegelei

Zubereitung

  1. Den Krautsalat in einem Sieb gut abtropfen lassen. Die Leberkäsescheiben bei Bedarf mit einem Ausstecher rund formen; die Abschnitte in kleine Würfel schneiden.
  2. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Leberkäsescheiben von beiden Seiten goldgelb braten und warm halten.
  3. Die Leberkäsewürfel in derselben Pfanne knusprig braten. Mit dem Krautsalat vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Für die Senfcreme Crème fraîche mit beiden Senfsorten verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Die Laugenbrötchen aufschneiden. Die unteren Hälften mit Senfcreme bestreichen, dann mit Gurkenscheiben und Feldsalat belegen.
  6. Je eine warme Leberkäsescheibe daraufsetzen und den Krautsalat darauf verteilen.
  7. Die Eier in der noch heißen Pfanne als Spiegeleier braten und auf die Burger legen. Anschließend die oberen Brötchenhälften aufsetzen.

Variante mit Bergkäse statt Spiegelei

Für die Käsevariante die Spiegeleier weglassen. Den Leberkäse wie beschrieben braten, nach dem Wenden mit Bergkäse belegen und kurz in der Pfanne lassen, bis der Käse schmilzt. Danach den Burger mit Senfcreme, Gurken, Feldsalat und Krautsalat wie im Grundrezept zusammensetzen.

Krautsalat selbst machen

Für eine kleine Portion Krautsalat etwa 250 Gramm Weißkohl verwenden. Der Salat braucht etwas Ruhezeit, daher am besten vor dem Braten des Leberkäses beginnen.

  1. Äußere Blätter und Strunk entfernen, den Weißkohl waschen und fein hobeln.
  2. Den Kohl mit einem halben Teelöffel Salz etwa zwei Minuten gründlich durchkneten.
  3. 15 Minuten ruhen lassen, anschließend gut ausdrücken und die ausgetretene Flüssigkeit abgießen.
  4. Einen halben Teelöffel Kümmel mörsern und mit 2 Esslöffeln Weißweinessig, Pfeffer und 1 Teelöffel Zucker unter den Kohl mischen.
  5. Den Krautsalat vor dem Servieren weitere 30 Minuten ziehen lassen.
Weißkohl fein gehobelt

Bavaria Burger aus dem Backofen

Die Ofenvariante kommt ohne Pfanne für den Leberkäse aus. Sie eignet sich, wenn mehrere Bestandteile gleichzeitig vorbereitet werden sollen.

Zutaten für vier Personen

  • 1 Zwiebel
  • 4 Esslöffel Schmand
  • 2 Esslöffel süßer Senf
  • 1 Esslöffel scharfer Senf
  • 4 Esslöffel Röstzwiebeln
  • 2 Esslöffel geriebener Gouda
  • 4 Scheiben bereits gegarter Bayerischer Leberkäse
  • 4 Laugenbrötchen

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Die Zwiebel schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Schmand, beide Senfsorten, Röstzwiebeln und Gouda verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Ein Backblech mit Backpapier belegen, die Leberkäsescheiben darauflegen und mit Zwiebeln sowie der Schmandmasse bedecken.
  4. Etwa 10 Minuten backen. Die aufgeschnittenen Laugenbrötchen rund 4 Minuten vor Ende der Backzeit mit auf das Blech legen.
  5. Leberkäse und Belag auf die unteren Brötchenhälften geben und die Burger schließen.

Mit Obazda ergänzen

Statt der Senfcreme oder zusätzlich dazu kann gekaufter Obazda auf die Laugenbrötchen gestrichen werden. Darauf passen Leberkäse und Krautsalat besonders gut.

Pfanne, Backofen oder Grill: die Unterschiede

ZubereitungsartGeeignet fürSo wird der Leberkäse zubereitet
PfanneDas Grundrezept mit SpiegeleiScheiben in wenig Öl goldgelb braten; die Pfanne anschließend für die Eier nutzen.
BackofenDie Variante mit Zwiebeln, Schmand, Senf, Röstzwiebeln und GoudaScheiben auf dem Blech mit dem Belag überbacken; die Brötchen kommen gegen Ende dazu.
GrillBereits gegarte LeberkäsescheibenSeparat zubereiten, da Hitze und Dauer vom Grillgerät abhängen. Die Scheiben dabei im Blick behalten.

Weitere Varianten

Wer Krautsalat anders mag, ersetzt ihn durch Rotkrautsalat oder Rettichsalat. Meerrettich kann den Senf ergänzen oder teilweise ersetzen. Für eine schlichtere Version bleiben Spiegelei und Käse weg; Radieschen und Röstzwiebeln geben dem Burger dann trotzdem Biss.

Am besten kommen die Burger direkt nach dem Zusammensetzen auf den Tisch, wenn der Leberkäse noch warm und das Laugenbrötchen frisch ist.

Häufige Fragen

Kann ich den Krautsalat vorbereiten?

Ja. Selbst gemachter Krautsalat braucht ohnehin Ruhezeit und kann vor den übrigen Burgerbestandteilen vorbereitet werden. Die warmen Komponenten und die Laugenbrötchen werden erst kurz vor dem Servieren zubereitet.

Welche Leberkäseform passt für das Rezept?

Die Anleitung ist für bereits gegarte Scheiben Bayerischen Leberkäses geschrieben. Rohes Leberkäsebrät braucht eine eigene, passende Garanleitung und sollte nicht nach den Zeiten für fertige Scheiben behandelt werden.

Was passt statt Spiegelei auf den Burger?

Bergkäse ist eine kräftige Alternative. Er wird nach dem Wenden auf die heiße Leberkäsescheibe gelegt und darf dort schmelzen. Auch Radieschen und Röstzwiebeln passen gut zu Krautsalat und Senfcreme.

Kann ich Reste aufbewahren?

Übrig gebliebene gegarte Bestandteile zügig kühlen und innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Spiegeleier schmecken frisch am besten; getrennt gelagerte Zutaten lassen sich vor dem Servieren leichter wieder zusammenstellen. [2]

Quellen und Einordnung

  • Die Begriffserklärung zu Leberkäse sollte kurz und direkt beim ersten Auftreten stehen.
  • Sicherheitshinweise passen am besten zur Zubereitung mit Spiegelei und in eine knappe Aufbewahrungsfrage.
  • Der Obazda-Hinweis sollte den Rezeptfluss nicht mit rechtlichen Einzelheiten überladen.
  • Unbelegte Gesundheits- oder Kalorienvorteile besser vermeiden.
  1. Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt – Quellen erkennen, Risiken vermeiden (Bundesinstitut für Risikobewertung)