Veröffentlicht in der Kategorie Burger-Rezepte am 27 Dezember 2025
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Der Bratkartoffelburger – ein tolles Rezept


Bratkartoffelnburger

Bratkartoffeln im Burger klingen erst einmal nach einer ziemlich vollen Angelegenheit. Genau das macht den Bratkartoffelburger aus: Zwischen den Buns landen goldgelb gebratene Kartoffelscheiben, ein Rindfleisch-Patty, Zwiebeln, Salat und Tomate. Ein Spiegelei und die Soße wählt ihr nach Geschmack.

Kurz erklärt

Wichtige Fakten auf einen Blick

  • Die Mengen im Rezept sind für vier Burger ausgelegt: 800 g Rinderhackfleisch ergeben vier Patties von etwa 200 g.
  • 400 g gekochte und gekühlte Kartoffeln bilden den Bratkartoffel-Belag.
  • Bratkartoffeln sollen goldgelb braten; das BfR empfiehlt bei Kartoffelprodukten „Vergolden statt verkohlen“. [6]
  • Rindfleisch-Patties müssen im Kern mindestens zwei Minuten 70 °C erreichen. [1]

Ein Bratkartoffelburger verbindet ein Rindfleisch-Patty mit gebratenen Kartoffelscheiben im Burger-Bun. Für vier Personen werden 800 g Rinderhackfleisch und 400 g vorgekochte Kartoffeln verwendet.

Die Kartoffeln kommen zusammen mit Zwiebeln auf Salat und Tomate. Remoulade, Barbecuesoße und ein Spiegelei sind frei wählbare Ergänzungen.

Bratkartoffeln als Burgerbelag

Die Kartoffeln bringen eine herzhafte Schicht in den Burger und passen gut zu Rindfleisch und gebratenen Zwiebeln. Für vier Burger reichen 400 g gekochte Kartoffeln. Sie können schon am Vortag gekocht werden: Nach dem Garen zügig abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und erst kurz vor dem Braten in Scheiben schneiden. Ausgekühlte Kartoffeln sind fester und bleiben beim Wenden besser in Form. [5]

Bei der Soße gibt es keine feste Vorgabe: Remoulade passt gut zu den Bratkartoffeln, während Barbecuesoße eine rauchige Note mitbringt. Auch Ketchup oder eine andere Lieblingssoße passen dazu. Das Spiegelei bleibt optional; ohne Ei lässt sich der Burger etwas leichter essen.

Kann ich die Kartoffeln für Bratkartoffelburger am Vortag kochen?

Ja, vorgekochte und gut gekühlte Kartoffeln eignen sich gut für Bratkartoffelburger. Sie sind nach dem Auskühlen fester, lassen sich sauber in Scheiben schneiden und zerfallen in der Pfanne weniger leicht.

Wichtig ist der Umgang nach dem Kochen: Kartoffeln zügig abkühlen lassen, abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Über Nacht bei Raumtemperatur stehen zu lassen, ist keine gute Idee. [5]

Rezept für vier Bratkartoffelburger

Die Zutaten reichen für vier kräftig belegte Burger mit je einem Patty von etwa 200 g. Gekaufte Burger-Buns sind praktisch, selbst gebackene Brioche Buns passen aber ebenso gut.

Bratkartoffeln

Zutaten

  • 800 g Rinderhackfleisch, möglichst frisch
  • Salz und Pfeffer zum Würzen
  • 1 Zwiebel, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 400 g gekochte, ausgekühlte Kartoffeln
  • frische Salatblätter
  • 1 Tomate, gewaschen und in Scheiben geschnitten
  • etwas Bratfett für Kartoffeln, Patties und optional die Eier
  • 4 Burger-Buns, gekauft oder selbst gebacken
  • optional 4 Eier
  • Remoulade, Barbecuesoße oder eine andere Soße nach Wahl
  • nach Geschmack Paprikapulver oder Bratkartoffelgewürz
Burger Buns

Vorbereitung

Salat und Tomate zuerst vorbereiten und bis zum Belegen kühl stellen. Danach kommt das Hackfleisch an die Reihe. Wer gerade noch Tomaten geschnitten hat, reinigt Brett und Hände, bevor das rohe Hackfleisch verarbeitet wird – und nach dem Formen der Patties noch einmal, bevor die fertigen Zutaten wieder angefasst werden. Für die rohen Patties einen eigenen Teller verwenden. [1]

Das Hackfleisch mit Salz und Pfeffer würzen, behutsam vermengen und vier gleich große Patties formen. Backpapier zwischen die Patties legen und sie bis zum Garen im Kühlschrank aufbewahren. Lose gekauftes Hackfleisch sollte am Einkaufstag verbraucht werden. [4]

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Das Bratfett in einer großen Pfanne erhitzen und einen Teil der Zwiebelringe darin anbraten. Herausnehmen und beiseitestellen.
  2. Die Kartoffelscheiben in die Pfanne geben und bei mittlerer bis hoher Hitze goldgelb braten. Erst wenden, wenn sie auf einer Seite Farbe bekommen haben. Die restlichen Zwiebeln hinzufügen und mit Salz, Pfeffer sowie Paprikapulver oder Bratkartoffelgewürz abschmecken. Goldgelb statt dunkelbraun ist bei Kartoffeln die bessere Orientierung. [6]
  3. Grill oder Ofen auf rund 200 Grad vorheizen. Die Patties auf dem Grill von beiden Seiten garen. Im Ofen kommen sie auf ein geeignetes Blech oder in eine ofenfeste Form und werden während des Garens einmal gewendet.
  4. Die Patties vollständig durchgaren. Ein Fleischthermometer ist dabei aussagekräftiger als die Farbe des Fleisches: Im Kern sollten mindestens 70 °C für zwei Minuten erreicht werden. Bei eher flachen Patties das Thermometer seitlich hineinstecken, bis die Messspitze die Mitte erreicht. [1][3]
  5. Die Buns mit der Schnittseite nach unten kurz in einer trockenen Pfanne oder auf dem Grill anrösten. Wer ein Ei verwenden möchte, brät nun die vier Spiegeleier in etwas Fett.
  6. Die unteren Bun-Hälften mit Soße bestreichen. Darauf Salat, Tomatenscheiben, Bratkartoffeln, gebratene Zwiebeln und jeweils ein Patty setzen. Optional ein Spiegelei darauflegen, die obere Bun-Hälfte aufsetzen und die Burger direkt servieren.

Das folgende Video zeigt eine abweichende Burgeridee mit Ketchup und Pommes als Füllung.

Quellen und Einordnung

  • Die Quellen ergänzen das Rezept vor allem um sichere Temperaturen, Kühlung und Küchenhygiene.
  • Temperaturangaben für Patties beziehen sich auf den Kern des Fleisches, nicht auf die Ofen- oder Grilltemperatur.
  • Bei den Kartoffeln ist eine goldgelbe Bräunung die sachlich passendere Empfehlung.
  • Das Spiegelei bleibt eine optionale Ergänzung und kann vollständig durchgegart serviert werden.
  1. Fragen und Antworten zu Acrylamid in Lebensmitteln (Bundesinstitut für Risikobewertung)
  2. Verbrauchertipps: Schutz vor Infektionen mit enterohämorrhagischen E. coli (EHEC) (Bundesinstitut für Risikobewertung)
  3. Hygiene: Kochen und Aufbewahren (Bundeszentrum für Ernährung)
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  5. Color of Cooked Ground Beef as It Relates to Doneness (USDA Food Safety and Inspection Service)