
Die klassische Frikadelle aus Hackfleisch dürfte den meisten Menschen gut bekannt sein. Zum Grillen im Sommer, als Snack für zwischendurch oder zwischen zwei Brötchenhälften, die Frikadelle ist überaus vielseitig.
Leicht sommerliche Variante einer Frikadelle
Eine wunderbare Abwandlung des beliebten Rezeptes ist die Lachsfrikadelle. Egal, ob man etwas weniger Fleisch zu sich nehmen möchte, nach einer sommerlich, leichten Variante sucht oder einfach gerne neue Rezepte ausprobiert, die Lachsfrikadelle ist schnell und einfach zubereitet und dürfte jeden Frikadellen Fan ebenfalls begeistern.
Zutaten
Um die Lachsfrikadellen zuzubereiten werden folgende Zutaten benötigt:
- 600 Gramm Lachsfilet (ohne die Haut)
- 125 Gramm saure Sahne
- 50 Gramm Paniermehl
- 2 Scheiben Toastbrot
- 2 mittelgroße Eier
- 1 Zwiebel
- 1 Handvoll frischer (falls nicht vorhanden auch gefrorener) Dill
- 1 Handvoll frischer (oder gefrorener) Schnittlauch
- Salz und Pfeffer
- ein wenig Öl zum Anbraten
Das Rezept ist für 6-8 Lachsfrikadellen ausgelegt. Die Mengenangaben können natürlich angepasst werden, wenn mehr oder weniger Lachsfrikadellen zubereitet werden sollen.

Vorbereitung der Grundmasse
Für die Zubereitung der Lachsfrikadellen wird als erstes die später zu formende Grundmasse vorbereitet.
- Hierfür als erstes die 600 g Lachs würfeln. Dazu den Lachs zunächst in dünne Streifen schneiden und diese anschließend noch quer schneiden, um kleine Würfel zu erhalten. Dabei darauf achten dass die Würfel nicht zu groß werden, die Frikadelle könnte dann schlechter zusammenhalten und sich schlechter Formen lassen. Den gewürfelten Lachs dann in eine Rührschüssel geben. Die Schüssel sollte groß genug sein, um später alle Zutaten gut darin vermengen zu können.
- Dill und Schnittlauch anschließend fein hacken und ebenfalls in die Rührschüssel geben.
- Die zwei Scheiben Toastbrot ähnlich wie den Lachs würfeln und in die Schüssel geben.
- Eine Zwiebel möglichst fein hacken und dazugeben. Wer kein großer Fan von Zwiebeln ist, kann diese vorher kurz andünsten. Dadurch werden die Zwiebeln ein wenig weicher und lassen sich weniger aus der fertigen Lachsfrikadelle herausschmecken. Durch das spätere Braten werden aber auch die rohen Zwiebeln später in jedem Fall „durch“.
- Neben den festen Zutaten nun zwei Eier hinzufügen, damit die Lachsfrikadellen später gut halten und sich formen lassen. Die saure Sahne und das Paniermehl hinzugeben. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Frisch gemahlener Pfeffer eignet sich hier am besten. Mit dem Salz sollte man nicht zu sparsam sein. Letztlich kann hier aber entsprechend der eigenen Vorlieben gewürzt werden.
- Wenn alle Zutaten sich in der Schüssel befinden, diese mit einem Löffel gut verrühren. Es sollte eine einheitliche Masse entstehen, die sich leicht formen lässt. Die Masse kann entweder noch kurz im Kühlschrank ziehen, oder sofort weiterverarbeitet werden.
- Von der Masse nun immer jeweils einen Teil abnehmen und mit angefeuchteten Händen in die Form von Bouletten bringen. Dazu die Masse zwischen den Handflächen leicht zusammendrücken und auf einem Brettchen oder Teller ablegen. Dabei darauf achten, dass die Lachsfrikadellen alle etwa gleich dick sind. Das ist für ein gleichmäßiges Bratergebnis wichtig. Die Grundmasse sollte etwa 6-8 Lachsfrikadellen ergeben.
- Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Hier eignet sich insbesondere Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Sobald das Öl heiß ist, den Herd auf eine mittlere Hitze stellen und die Lachsfrikadellen in die Pfanne geben. Die Lachsfrikadellen jetzt 4-5 Minuten langsam braten, bis sie von der Unterseite leicht braun und knusprig geworden sind.
- Anschließend die Frikadellen wenden und auch von der anderen Seite für 4-5 Minuten braten. Fertig. Die Lachsfrikadellen nun aus der Pfanne nehmen, gegebenenfalls kurz auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen und servieren.

Servieren
Die Lachsfrikadellen können zum Beispiel mit einem Gurkensalat serviert werden.
Tipp: die Lachsfrikadellen noch mit ein bisschen Zitronensaft beträufeln. Dieser schmeckt nicht nur auf klassischem Fisch sehr gut, sondern gibt auch den Lachsfrikadellen noch eine besondere Note.
Viel Spaß beim Nachkochen!

