Veröffentlicht in der Kategorie Rezepte am 26 Dezember 2025
Letzte Aktualisierung erfolgte am | 👁 383 views

Holländischer Hackbraten vom Grill


Holländischer Hackbraten

Dieser holländische Hackbraten vom Grill wird mit Gouda und eingeweichtem Weißbrot zubereitet. Dazu gibt es Kartoffeln mit Kräutern und Parmesan aus der Grillschale. Der Name steht hier für das Rezept, nicht für eine belegte Herkunftsangabe.

Kurz erklärt

Wichtige Fakten auf einen Blick

  • Für den Hackbraten werden 1 kg Hackfleisch, 150 g Gouda und 180 g Weißbrot verwendet.
  • Die Hackmasse wird zu zwei Laiben geformt und in einer geschlossenen Grillschale gegart.
  • Etwa 180 °C und 60 Minuten sind für den Hackbraten ein Richtwert.
  • Die Kartoffeln werden 10 Minuten vorgekocht und anschließend 20–30 Minuten bei etwa 180 °C gegrillt.

Holländischer Hackbraten vom Grill besteht hier aus Hackfleisch, eingeweichtem Weißbrot, Gouda, Eiern und Gewürzen. Die Masse wird zu zwei Laiben geformt und in einer geschlossenen Grillschale bei indirekter Hitze um 180 °C gegart. Plane etwa 60 Minuten ein, prüfe aber immer die Kerntemperatur: Mindestens 70 °C für zwei Minuten sind maßgeblich. [1]

Als Beilage garen vorgekochte Kartoffelhälften mit Kräutern, Parmesan und Öl bei rund 180 °C etwa 20–30 Minuten auf dem Grill.

Die Hackmasse formst du zu zwei Laiben und garst sie bei indirekter Hitze. Die Grillzeit ist ein Richtwert – entscheidend ist am Ende die Kerntemperatur.

Hackbraten vom Grill

Zutaten für den Hackbraten

  • 1 kg Hackfleisch
  • 180 g Weißbrot
  • 200–250 ml Milch
  • 1 große Zwiebel
  • 30 g grüne Zwiebel
  • 150 g geriebener Gouda
  • 3 Eier
  • 1–2 EL Semmelbrösel
  • 1/4 TL geriebene Muskatnuss
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • einige Pfefferkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Körner Piment
  • 50 ml Wasser
Käse reiben

Hackbraten zubereiten und grillen

  1. Das Weißbrot würfeln, mit der Milch übergießen und einweichen lassen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
  2. Die grüne Zwiebel fein hacken und mit dem geriebenen Gouda unter die Brot-Milch-Mischung rühren.
  3. Hackfleisch, Eier, Muskat, Koriander, Salz und Pfeffer dazugeben. Alles gründlich verkneten und anschließend die Semmelbrösel einarbeiten.
  4. Die große Zwiebel würfeln und in einer gefetteten, geschlossenen Grillschale verteilen.
  5. Aus der Hackmasse zwei längliche Laibe formen. Mit leicht angefeuchteten Händen bleibt die Masse weniger an den Fingern haften.
  6. Die Laibe auf die Zwiebeln legen. Pfefferkörner, Lorbeerblatt und Piment zugeben, dann die 50 ml Wasser vorsichtig in die Schale gießen.
  7. Den Grill auf etwa 180 °C für indirekte Hitze vorbereiten und den Deckel schließen. Die Laibe etwa 60 Minuten garen. Je nach Grill und Größe ist das ein Richtwert.
  8. Die Kerntemperatur in der dicksten Stelle messen. Der Hackbraten soll mindestens 70 °C für zwei Minuten erreichen. Die Farbe allein ist keine verlässliche Garprobe. [1]
  9. Für etwas mehr Bräunung kann die Temperatur zum Schluss auf 200 °C steigen. Den Hackbraten dabei beobachten und nicht länger als nötig stark erhitzen.

Gegrillte Kartoffeln als Beilage

Zutaten für die Kartoffeln

  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 2–3 EL geriebener Parmesan für das Würzbett
  • frischer Koriander oder Petersilie
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL getrocknete Zwiebel
  • 1/2 TL Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • geriebener Parmesan zum Bestreuen
  • 2–3 EL Pflanzenöl
Gebackene Kartoffelnhälften

Kartoffeln zubereiten

  1. Die Kartoffeln waschen und etwa 10 Minuten vorkochen. Sie sollen noch bissfest sein.
  2. Koriander oder Petersilie fein hacken. Kräuter, Parmesan für das Würzbett, Knoblauchpulver, getrocknete Zwiebel, Salz, Pfeffer und Öl in einer zweiten geschlossenen Grillschale verrühren.
  3. Die Kartoffeln halbieren und die Schnittflächen mehrmals längs einschneiden.
  4. Die Kartoffelhälften mit der eingeschnittenen Seite nach unten in das Würzbett setzen.
  5. Mit weiterem Parmesan bestreuen und bei etwa 180 °C für 20–30 Minuten grillen, bis die Kartoffeln goldgelb sind.

Garzustand und Umgang mit rohem Hackfleisch

Für rohes Hackfleisch, gegarten Hackbraten und die Kartoffeln verwendest du getrennte Teller, Zangen und Arbeitsflächen. Was mit rohem Fleisch oder Ei in Kontakt war, muss vor der weiteren Nutzung gründlich gereinigt werden. [2]

Das Rezept eignet sich für Smoker, Kugelgrill und Backofen. Temperatur und Dauer können je nach Gerät abweichen; die Kerntemperatur im Laib ist aussagekräftiger als die Uhr.

Häufige Fragen

Was bedeutet indirekte Hitze beim Hackbraten?

Der Hackbraten liegt dabei nicht direkt über Kohlen oder einem eingeschalteten Brenner. Er gart bei geschlossenem Deckel mit umlaufender Hitze, sodass die Außenseite nicht zu schnell dunkel wird.

Woran erkenne ich, ob der Hackbraten gar ist?

Miss die Temperatur mit einem Fleischthermometer in der dicksten Stelle des Laibs. Mindestens 70 °C für zwei Minuten gelten als sichere Orientierung; die Farbe ist kein verlässliches Kriterium. [1]

Welche Hackfleischsorte ist für das Rezept vorgesehen?

Das Ausgangsrezept nennt lediglich Hackfleisch und legt keine Sorte fest. Deshalb sollte keine bestimmte Fleischart als Bestandteil des Rezepts vorausgesetzt werden.

Kann ich den Hackbraten im Backofen zubereiten?

Ja, der Backofen eignet sich für dieses Rezept. Die genannten 180 °C und rund 60 Minuten bleiben jedoch Richtwerte; auch dort sollte die Kerntemperatur im dicksten Teil des Laibs geprüft werden.

Wie lange darf loses Hackfleisch im Kühlschrank liegen?

Lose gekauftes Hackfleisch sollte in der kältesten Kühlschrankzone lagern und am Einkaufstag innerhalb von sechs bis acht Stunden verarbeitet werden. Bei abgepackter Ware gelten Verbrauchsdatum und angegebene Lagertemperatur. [3]

Wie bewahre ich Reste vom Hackbraten auf?

Gegarten Hackbraten zügig abkühlen lassen, im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Kleinere oder flache Portionen kühlen schneller ab. [1]

Quellen und Einordnung

  1. Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt – Quellen erkennen, Risiken vermeiden (Bundesinstitut für Risikobewertung)
  2. Bedenkenlos Grillen – so lassen sich gesundheitliche Risiken minimieren (Bundesinstitut für Risikobewertung)
  3. Richtig lagern (Bundeszentrum für Ernährung)