
Grillen ist eine Leidenschaft, aber die Vorlieben und Zubereitungsformen sind sehr zahlreich. Eine leckere und nicht ganz so weit verbreitete Alternative dazu könnten die köstlichen Hühner-Saté-Spießchen mit Erdnuss-Sauce sein – einfach köstlich.
Nicht nur der Name ist exotisch, aus der Geschmack ist exzellent! Zum selber Überzeugen werden in diesem Artikel zwei Rezepte vorgestellt, die einfach und unkompliziert zu Hause nachgekocht werden können. Viel Spaß beim Nachmachen!
Hühner-Saté-Spießchen mit Erdnuss-Sauce
Zutaten
(für vier Personen)
- 450 g Hähnchenbrust
- 3 EL cremige Erdnussbutter (ohne Stückchen)
- 10 g Ingwer
- 1 Zehe Knoblauch
- 2 EL Currypaste rot
- 1 Limette
- 2 EL Kokosmilch (ggf. fettreduziert)
- 2 EL Sojasauce
- 2 EL Waldhonig
- 10 g Koriander (gemahlen)
- 3 EL Sesamöl (aufgeteilt)
- 1 EL Wasser
- 1 TL Salz
- 2 EL Pflanzenöl
- 1 EL Sesam
- Frische Korianderblätter, Frühlingszwiebel und Erdnusshälften zum Garnieren

Zubereitung
- Die Holzspieße kurz in kaltem Wasser einweichen, damit sie beim Braten nicht verkohlen.
- Die Hähnchenbrustfilets der Länge nach in circa 1 cm dünne Scheiben schneiden und wellenförmig auf die eingeweichten und abgetrockneten Holzspieße aufspießen.
- Nun werden der Knoblauch und der Ingwer geschält und gehackt. Wer auf keine groben Stücke beißen möchte, sollte hier sehr fein hacken oder den Zerkleinerer anwenden.
- Den gehackten Ingwer nun mit der Sojasaucen und dem Pflanzenöl verrühren und auf die Spieße verteilen. Das Fleisch kann vor dem Aufspießen, für ein optimales Ergebnis, vakuumiert werden. So wird auch die Marinierzeit deutlich verkürzt.
- Ansonsten können die bereits aufgespießten Fleischstücke 1,5 Stunden in eine mit Frischhaltefolie abgedeckte Schüssel gelegt werden. Diese bitte im Kühlschrank kalt stellen und für die angegebene Marinierzeit ruhen lassen.
- In der Zwischenzeit wird für die Sauce das Sesamöl in einem Topf erhitzt. In dem Öl wird die rote Currypaste angebraten.
- Nach einigen Minuten wird unter ständigem Rühren die Kokosmilch dazugegeben.
- Hierzu wird der Waldhonig gegeben, um dem Ganzen eine angenehme Süße zu verleihen.
- Danach die Erdnussbutter (oder Erdnussmus) unterrühren, je nach Geschmack können auch kleine Erdnussstückchen dazugegeben werden, um dem ganzen etwas mehr Biss zu verleihen.
- Mit Limettensaft und Schale abschmecken, ggf. nachsalzen.
- Sobald alle Zutaten gut verrührt wurden, das Ganze auf mittlerer Flamme 10 Minuten köcheln lassen.
- Am Ende nochmals mit Sojasauce oder Salz abschmecken (nach dem Köcheln nimmt die Erdnussbutter viel Salz auf und die Sauce könnte meistens noch etwas davon vertragen).
- Nach der Marinierzeit werden die Hähnchenspieße aus der Marinade genommen und etwas abgetropft, damit keine überschüssige Marinade in die Pfanne kommt.
- Das restliche Öl erhitzen und die Spieße darin einzeln anbraten, bis sie goldbraun und leicht knusprig sind.

Anrichten
Nun können die Saté-Spieße auf einer Platte oder einem Tablett angerichtet werden. Es ist empfehlenswert, die Erdnusssauce als Dip dazu zu servieren, da nicht jeder Gast Erdnüsse mag oder sogar verträgt.
Wenn dies mit den Gästen nicht abgeklärt ist, ist man auf der sicheren Seite, wenn man etwas Naturjoghurt mit Chili, Limettensaft, Korianderblättern und Salz abschmeckt und dies als alternativen Dip anbietet.
Das Auge isst mit, deshalb können die Spieße nach Belieben mit Korianderblättern, Erdnusshälften (optional) oder Sesamsamen, Frühlingzwiebeln und klein geschnittenem Chili verziert werden.
Fertig sind die köstlichen Saté-Spieße, mit denen Sie Ihre Gäste auf ein kulinarisches Abenteuer einladen!
Passende Beilagen
Was eignet sich hierfür als Beilage? Nun, als sehr beliebt haben sich Süßkartoffeln oder marokkanische Karotten erwiesen, da diese das Gericht noch exotischer wirken lassen.
Marokkanische Karotten: das Rezept
Das Rezept für die marokkanischen Karotten ist ebenfalls sehr simpel und einfach nachzukochen.
Zutaten (für vier Portionen):
- 1 kg Karotten
- 2 Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Frühlingszwiebel
- 1 Prise Gewürznelken (gemahlen)
- 1 Prise Ingwer (gemahlen)
- 1 TL Koriander (gemahlen)
- 1 TL Zimt (gemahlen)
- 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- 1 EL geriebene Zitronenschale
- 120 g griechischer Naturjoghurt
- 60 g Koriandergrün
- 1 EL Weißweinessig
- Pflanzenöl zum Braten
Zubereitung:
- Die Karotten zur Vorbereitung putzen, schälen und anschließend abtrocknen.
- Danach werden die Karotten in einen Topf mit gesalzenem Wasser gegeben, wo man sie kurz zum Kochen bringt und ungefähr 10 Minuten köcheln lässt, sodass die Karotten noch bissfest sind.
- Danach in ein Sieb geben und abtropfen. Die Karotten können auch im Dampfgarer zubereitet werden, wodurch die kostbaren und gesunden Inhaltsstoffe (z.B. Vitamin A) besser enthalten bleiben als beim Kochen. Beide Zubereitungsarten führen geschmacklich zum selben Ergebnis.
- Danach etwas Pflanzenöl, z.B. Rapsöl (sehr hitzebeständig) in einer Pfanne erhitzen und die geschnittenen Zwiebeln leicht anbraten, bis sie bräunlich und glasig sind.
- Die vorgekochten Karotten hinzugeben und alles gut vermischen, sodass die Karotten überall etwas von dem Öl abbekommen (fettlösliche Vitamine!). Danach, bis auf den frischen, grünen Koriander und den griechischen Joghurt, die verbliebenen Zutaten untermengen.
- Die Gewürze etwas anbraten, das verstärkt den Geschmack! Das Ganze vom Herd nehmen und nach Belieben salzen.
- Zum Garnieren den Naturjoghurt über die auf einer Platte angerichteten Karotten träufeln und mit dem Koriandergrün verzieren.
- Ein paar Limettenscheiben machen sich auch sehr schön als Dekoration, einfach an der Seite platzieren und fertig! Eine köstliche und fix gemachte Beilage.
Weitere Beilagen
Als weitere Beilagen empfehlen sich Fladenbrot, exotische Salate aller Art (der griechische Salat mit Feta passt hier leider nicht, Couscous-Salat dafür umso mehr), gebratene Auberginen mit Joghurt-Minz-Dressing, gekochte Süßkartoffeln u.v.m. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Mit diesem köstlichen Gericht werden Sie und all Ihre Gäste satt und zufrieden einen schönen und gemütlichen Abend verbringen können.


