Diese Grill-Rezepte eignen sich besonders für den Smoker - Grillen.io
Veröffentlicht in der Kategorie Rezepte für den Smoker am 27 Dezember 2025
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Diese Grill-Rezepte eignen sich besonders für den Smoker


Rippchen auf dem Smoker

Sommerzeit ist Grillzeit. Wie wäre es also mit einem Smoker? Für alle, die keine Schweinenackensteaks und Bratwürstchen mehr sehen können, werden in diesem Artikel drei leckere Grill-Rezepte inklusive Beilagen vorgestellt, die sich besonders für den Smoker eignen.

Ein Smoker ist ein durch Holz oder Kohle erhitzter Ofen, in dem Grillgut im heißen Rauch gegart wird. Das Besondere an dieser Zubereitungsart ist, dass die Speisen dadurch eine rauchige Note erhalten, was sich natürlich perfekt beim Barbecue macht.

Anders als beim Grillen liegen Fleisch, Fisch und Gemüse nicht direkt über der Glut, was eine viel schonendere Garung ermöglicht.

Die Rezepte beziehen sich immer auf vier bis fünf Portionen.

Spareribs

Zutaten

  • 2,5 kg Spareribs (Babyback Ribs)
  • 70 ml Ahornsirup
  • 12 EL Pfeffer
  • 200 ml Barbecue Sauce

Für die Würzmischung

  • 10 EL granulierter Knoblauch
  • 9 EL Rohrzucker
  • 4 EL Chiliflocken
  • 2 EL Kreuzkümmel
  • 7 EL gemahlene Paprika

Zubereitung

  1. Zuerst wird der Smoker auf 120 bis 130 Grad vorgeheizt. Dann geht es zur Gewürzmischung – einfach alle Gewürze in einer großen Schüssel vermischen und bei Seite stellen.
  2. Für das Fleisch wird zuerst die Silberhaut der Spareribs entfernt. Die Silberhaut liegt auf der Innenseite der Rippchen und lässt sich ganz einfach mit einem kleinen Löffel von den Knochen ablösen.
  3. Dazu geht der Griff des Löffels unter die Haut und diese wird etwas angehoben. Die Haut wird vorsichtig immer weiter eingerissen, es sollte darauf geachtet werden, dass keine Reste übrig bleiben.
  4. Die Silberhaut schmeckt nämlich leicht bitter, sie würde die Rippchen ungenießbar machen. Die Rippchen sollten im Anschluss auf Knochenreste untersucht werden.
  5. Jetzt die Gewürzmischung per Hand auf die Spareribs auftragen, dabei bitte großzügig vorgehen. Falls das Fleisch etwas zu trocken ist, kann es vorher mit einem angefeuchteten Tuch betupft werden. So haften die Gewürze besser. Für ein intensives Aroma sollten die Gewürze gut in das Fleisch eingerieben werden.

Besteck wird überflüssig

Nun zum schönsten Teil – dem Grillen. Die Rippchen werden auf die von der Sidefirebox abgewandte Seite des Smokers gelegt und ca. 3 Stunden dort gelassen.

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Währenddessen mischt man die Barbecue Sauce mit dem wunderbar süßen Ahornsirup. Wenn die 3 Stunden um sind, werden die Rippchen ordentlich damit bestrichen. Das alle 15 Minuten wiederholen bis 4 Stunden um sind.

Dann ab auf den Teller und los geht’s. Dieses Fleisch ist so zart, dass man es mit den Fingern essen kann und Besteck wird in den USA oft ganz bewusst weggelassen. Ein herrlich archaisches Grill- und Essvergnügen.

Geräucherte Forelle

Zutaten

  • 5 Forellen, insgesamt ungefähr 2,5 kg
  • 5 Liter Wasser
  • 350 g Salz
  • 30 g Wacholderbeeren
  • Eine Handvoll Räucherchips, je nach Geschmack

Zubereitung

  1. Wenn die Forellen beim Kauf schon ausgenommen sind, so spart das Zeit und Arbeit, wenn nicht, dann an dieser Stelle nachholen. Vor dem Smoken kommen die Fische in eine Salzlake.
  2. Dazu das Wasser mit dem Salz vermischen. Wacholderbeeren andrücken und alles zusammen in einen großen Behälter geben. Die Forellen sollten in der Lake circa 12 Stunden ziehen, am besten über Nacht.
  3. Wenn die Fische lange genug in der Lake eingelegt waren, werden sie aus der Lake rausgeholt, trockengetupft und für 2 Stunden zum Trocknen an die Luft gelegt.
  4. Entweder legt man die Fische auf ausreichend Küchenpapier oder man verwendet die klassischen Räucherhaken. Jetzt wird der Smoker auf 120 Grad vorgeheizt.
  5. Getrocknete Forellen im Smoker für 30 Minuten garen. Während dieser Garzeit werden alle Keime abgetötet, für einen bedenkenlosen Genuss der Fische.
  6. Die Temperatur wird nun auf 80-90 Grad reduziert und die Räucherchips werden auf die Kohle gegeben. Jetzt müssen die schönen Forellen noch 1,5 Stunden weiter garen, sodass sie am Ende gebräunt und leicht knusprig sind. Dann ist auch dieses leckere Smoker-Gericht verzehrfertig.

Ananas-Tofu-Spieße

Zutaten

  • 300 g Tofu, naturbelassen
  • 1 Ananas, in Würfeln
  • 1 grüne Paprika, in Würfeln
  • 1-2 rote Zwiebeln, geviertelt und in Scheiben
  • 2 Portionen American-BBQ-Sauce
  • 1 Pfirsich
  • Optional: etwas Agavendicksaft
  • 6-8 Holzspieße

Zubereitung

  1. Den Tofu abtropfen lassen und auf einen Teller legen. Ein Brett darauflegen und mit einem Gewicht beschweren, um die Flüssigkeit aus dem Tofu zu pressen.
  2. Etwa eine halbe Stunde bis 40 Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit wird der Pfirsich gehäutet. Dazu die Frucht auf der Unterseite kreuzförmig einritzen und kurz mit kochendem Wasser überbrühen, dann lässt sich die Haut einfach mit einem Messer abziehen.
  3. Den Pfirsich pürieren und mit Agavendicksaft abschmecken. Nun zum Tofu: diesen in circa 2 cm große Würfel schneiden und in eine große Schüssel geben. Einen Teil der BBQ-Sauce unterrühren und vermengen. Abgedeckt im Kühlschrank über Nacht marinieren lassen.
  4. Die Holzspieße nun für 15 Minuten in warmes Wasser legen, damit sie beim Grillen oder Smoken nicht anbrennen. Jetzt den Tofu, die Ananas, die Paprika und die Zwiebeln zu Spießen zusammenstecken und insgesamt etwa 8 Minuten grillen, dabei regelmäßig wenden.
  5. Auch Smoken ist möglich, das verleiht dem Ganzen eine rauchige Note und macht den Tofu als Fleischersatz authentischer. Mit der restlichen BBQ-Sauce die fertigen Spießchen servieren und fertig ist ein leckeres veganes Gericht aus dem Smoker.
  6. Das waren drei Gerichte für den Grill und Smoker, die für jeden Gaumen etwas Passendes bieten! Für jeden, der neben dem Hauptgang noch eine ansprechende Beilage servieren will, könnte das unten stehende Rezept für Fächerkartoffeln eine Inspiration sein.

Fächerkartoffeln

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Fächerkartoffeln

Zutaten

  • 12 Stück kleine, festkochende Kartoffeln
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln gleichmäßig aber nicht ganz durch in Fächer einschneiden. Es kann helfen, die Kartoffeln zwischen zwei Holzlöffeln zu platzieren und sie dann einzuschneiden, um ein Durchschneiden zu verhindern.
  2. Dann mit Olivenöl, Salz und Pfeffer, am besten grobes Meersalz und grob gemahlener Pfeffer, gut einmassieren und circa 1 Stunde marinieren lassen.
  3. Den Grill auf rund 170°C vorheizen und die Kartoffeln etwa 50-60 Minuten garen. Auch hier gilt, wer ein stärkeres Raucharoma bevorzugt, kann gerne den Smoker anstelle des Grills nehmen.
  4. Wenn der Smoker schon voll beladen mit dem Hauptgang ist, dann können die Kartoffeln auch im Backofen zubereitet werden.
  5. Wem Kartoffeln etwas zu wenig sind oder wer auf seine Kohlenhydrate achten muss, der kann stattdessen einen leckeren griechischen Salat vorbereiten, der nicht nur zu Bifteki passt!

Grichischer Salat

Zutaten

  • 500 g Paprikaschoten, rot und gelb
  • 300 g Tomaten, mittelgroß
  • 400 g Salatgurken
  • 200 g rote Zwiebeln
  • 0.5 Bund Minze
  • 100 g schwarze Oliven
  • 300 g Schafskäse
  • 5 El Weißweinessig
  • 8 El Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Grichischer Salat

Zubereitung

  1. Zuerst die Paprikaschoten halbieren, entkernen und in 2 cm große Würfel schneiden. Passend zum gesmokten Hauptgang können auch hier gegrillte und in Öl eingelegte Paprika verwendet werden.
  2. Wer es knackiger mag, der kann natürlich auf die frische Variante zurückgreifen. Die Tomaten sechsteln oder würfeln, je nachdem, wie grob die Stücke denn sein dürfen.
  3. Wer möchte, kann für den extra intensiven Tomatengeschmack noch einige getrocknete Tomaten einweichen und hinzugeben. Zuvor in Öl eingelegte Tomaten eignen sich natürlich ideal. Aber Vorsicht, je mehr in Öl eingelegte Zutaten verwendet werden, desto weniger Öl muss ins Dressing, sonst wird der Salat zu fettig und bietet keine erfrischende Beilage für den ohnehin schon reichhaltigen Hauptgang.
  4. Nun die Salatgurke längs vierteln und quer in 2 cm große Stücke schneiden. Die Zwiebeln in 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  5. Wem frische Zwiebeln zu scharf sind, der kann diese vorher auch mit etwas Zitrone und Salz verkneten, das macht sie weicher und milder.
  6. Die Minze in feine Streifen schneiden, Oliven halbieren, Schafskäse in 2 cm große Würfel schneiden. Als Schafkäseersatz bietet sich tatsächlich in Olivenöl und Kräutern eingelegter Tofu an, falls der ein oder andere Veganer zu Besuch erscheinen sollte.
  7. Dann aber das Salzen nicht vergessen, im Gegensatz zu Schafskäse ist Tofu von Natur aus nämlich nicht salzig.
  8. Für das Dressing den Essig mit 10 EL kaltem Wasser, Öl, Salz und Pfeffer in einer Schüssel verrühren. Statt Essig kann auch Zitronensaft verwendet werden, das macht das ganze etwas fruchtiger.
  9. Zitronenschale ist zwar sehr aromatisch, aber auch sehr intensiv, weshalb sie die anderen Aromen des Salates überdecken könnte. Davon ist also eher abzuraten.
  10. Paprikaschoten, Tomaten, Gurke, Zwiebeln, Minze, Schafskäse und Oliven mit dem frisch gemachten Dressing mischen und kurz durchziehen lassen.

Dazu passt Fladenbrot, das auf dem Grill kurz angebraten und mit frischem Knoblauch eingerieben wurde. Lecker, passt perfekt zu dem würzigen Hauptgang!

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Fazit

Den Smoker auszuprobieren lohnt sich, er bietet ein Geschmackserlebnis der etwas anderen Art, das alle Ihre Gäste begeistern wird!

Wer ohne Smoker eine rauchige Note erzielen möchte, der könnte in seine Grillmarinade Liquid Smoke mischen, dieses „Gewürz“ gibt es derweilen in fast allen gut sortierten Supermärkten.

Viel Spaß beim Nachmachen!