Exotische Grillmarinaden selber machen - so gehts! - Grillen.io
Veröffentlicht in der Kategorie Marinaden am 26 Dezember 2025
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Exotische Grillmarinaden selber machen – so gehts!


Exotische Marinade ''

Sobald die Sonne wieder scheint, wächst auch die Lust auf Grillabende. Einfach mal wieder mit Freunden entspannen, den Tag genießen und dabei lecker essen. Die Liebhaber leckerer Grillrezepte lassen sich in zwei Gruppen teilen; diejenigen, die am liebsten ihr Fleisch fertig mariniert kaufen und die, die alle Marinaden selber machen, immer neue Rezepte ausprobieren und sich gerne mal auf exotische Experimente einlassen. Hier findest du Infos und Tipps zum Thema exotische Grillmarinaden, wie du sie am besten selber machen kannst und was du beachten musst, um die perfekte Marinade für jeden Fleischtyp zu kreieren…

Eine Grillmarinade selber machen – hört sich doch einfach an, oder? Natürlich gibt es bei jedem Rezept kleine Besonderheiten und Tipps, die dafür sorgen, dass die fertige Marinade ein Knaller wird. Lies hier, wie du aus den einfachsten Zutaten eine tolle und vor allem leckere Marinade zauberst.

Das Öl – der Grundstein jeder Marinade

Basisöle werden aus Nüssen, Samen oder Blüten bestimmter Pflanzen gewonnen und sind konzentrierter, als herkömmliches Öl. Die fetten Pflanzenöle gewinnt man auch aus Aprikosenkernen, Sesam, Hagebutte, Avocado etc.

Ob ein Öl hochwertig ist oder nicht, kommt auf seine Herstellung an. Als beste Basisöle gelten kalt gepresste Öle. Sie sind voller Vitamine und behalten alle ungesättigten Fettsäuren.

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Basisöl kann man entweder pur nutzen oder mit ätherischen Ölen mischen. Die wertvollen Inhaltsstoffe von Basisölen sind vor allem für die Gesundheit von großer Bedeutung. Auch der Geschmack jeder Marinade wird durch Öl intensiver.

Die wichtigsten Öle für Marinaden sind also folgende:

Avocadoöl

Avocadoöl hat eine gelblich-grüne Farbe. Man gewinnt es aus dem Fruchtfleisch reifer Avocados. Aufgrund seiner Inhaltstoffe kann das Avocadoöl für verschiedenste Rezepte genutzt werden.

Es ist reich an Vitamin A, D und E. Es enthät auch wichtige Fettsäuren, die unser Körper braucht.

 

Avocadoöl

Öl aus Aprikosenkernen

Das Öl wird aus der Mandel des Aprikosenkerns gewonnen. Es enthält Linol- und Oleinsäure und ist voller Vitamin E, A und B. Es ist goldgelb, riecht besonders angenehm und ist sehr gesund.

Öl aus Hagebuttenkernen

Es riecht krautig und leicht nussig. Man gewinnt dieses Basisöl aus den Kernen der Hagebutte, bzw. aus den Samen, die sich dort befinden. Hagebuttenkernöl ist voller ungesättigter Fettsäuren.

pH- Wert und Säuregehalt

Fisch, Wurst und alle Fleischsorten wirken sauer im Körper. Kaninchenfleisch und Leber erzeugen die höchsten pH-Werte unter den Fleischsorten. Am wenigsten Säure bilden Entenfleisch und der Schellfisch.

Der Säuregehalt in der Marinade bestimmt auch die nötige Zubereitungszeit

Marinade ist ist meist saure nicht salzhaltige Würzmischung mit Flüssigkeit, die man für alle Fleisch- und Fischsorten, aber auch für unterschiedlichste Salate nutzen kann. Abhängig davon, was man würzen will, werden auch die Zutaten gewählt.

Fisch mariniert man am besten mit Zitrone, während Essig sich wunderbar für Blattsalate und Kohl eignet. Essig und Säure entfalten den Geschmack der Würzmischung zusätzlich und verbinden die einzelnen Aromen noch besser untereinander.

Aus Öl, Säure und den richtigen Gewürzen entsteht eine Geschmacksexplosion für jedes Fleisch. Durch stundenlanges Ruhen in der Marinade verändern sich die Fleischfasern.

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Die goldenen 3 Regeln beim Marinieren

  1. Öl als Basis muss sein! Nutzen Sie für die Marinade Basisöl. Nicht nur, dass die Inhaltsstoffe gut für die Gesundheit sind, die Aromen der einzelnen Öle geben den Gewürzen zusätzlich mehr Geschmack.
  2. Jede Marinade braucht Säuren. Die Säure dringt in Fleischfasern ein und sorgt dafür, dass diese mehr Würze aufnehmen können. Deswegen benötigen Sie in Ihrer Marinade unbedingt säurehaltige Zutaten wie Zitronen, Limetten, Orangen oder Essig.
  3. Würzen mit frischen Gewürzen. Es ist niemals der gleiche Geschmack wenn man gekauftes Chilipulver oder Pfeffer nimmt und wenn man frische Chilischoten und frisch gemahlenen Pfeffer benutzt. Der Geschmack der Marinade ist immer besser, wenn man frische Gewürze und Kräuter nimmt.

Die Marinierungszeit bei den einzelnen Fleischsorten

Der Säuregehalt bestimmt die nötige Zeit. Je niedriger der pH-Wert ist, desto höher ist der Säuregehalt und man muss das Fleisch umso kürzer ziehen lassen.

Hier ein Überblick über die pH-Werte:

  • Zitrone: 2,5
  • Essig: 2,6
  • Wein: 4,0
  • Joghurt: 4,0 – 4,5

Fleisch fürs Vakuumieren vorbereiten

Fleisch vakuumieren und fertig gewürzt aufbewahren

Wer Fleisch marinieren und so fertig aufbewahren möchte, vakuumiert es am besten. Hierzu nutzt man idealerweise ein Vakuumiergerät.

Damit das Fleisch nicht nur länger haltbar gemacht wird, sondern die Marinade noch viel besser in die Fleischfasern eindringen kann, vakuumiert man das Fleisch und legt es in den Kühlschrank. Hierbei muss man aber auch einiges beachten.

Zuerst die Marinade

Für vakuumiertes Fleisch eignen sich Marinaden ohne Wasser. Für die Marinade nimmt man am besten ein dünnflüssiges Öl (wie z.B. Oliven- oder Avocadoöl). Avocadoöl hat einen hohen Rauchpunkt und wird deswegen nicht schnell bitter.

Bevor man das Fleisch verpackt, sollte die Marinade separat angerührt werden. Hierzu vermischt man Öl, Gewürze und Kräuter und lässt das Ganze eine Zeit lang ziehen. Nachdem sie sich vermischt haben verschmelzen die einzelnen Zutaten und ergeben die Marinade.

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Das Öl sollte vorher auf etwa 50 Grad erhitzt werden. Dachdem man es dann mit Gewürzen und Kräutern vermischt hat, lässt man es wieder abkühlen und weiter 1-2 Stunden ziehen.

Wie das Fleisch für die Vakuumierung vorbereitet wird

  1. Das Fleisch wird vorher gründlich von Fett befreit und abgetrocknet.
  2. Hierzu kann man mit einem Küchentuch fest auf das Fleisch pressen.
  3. Danach ist es vorteilhaft, das Fleisch noch ungefähr eine Stunde liegen zu lassen, damit es von allen Seiten richtig trocknet.
  4. Größere Fleischstücke und zähes Entenfleisch schneidet man am besten auf der Oberfläche noch etwas an. Die Tiefe des Schnitts sollte maximal 1,5 cm sein.
  5. Nachdem alles vorbereitet ist, kann es mit dem Vorgang losgehen. Zuerst kommt die Marinade in den Vakuumbeutel. Es darf nicht zu viel sein. Man nimmt gerade so viel Marinade, wie man braucht, um das Fleisch dünn damit einzureiben.
  6. Nach der Marinade wird das Fleisch in den Beutel gegeben. Beachten Sie bei der Wahl der Vakuumbeutel, dass sie groß genug sind. Das Fleisch und die Marinade sollten nach dem Einpacken maximal ein Viertel des Beutels füllen.
  7. Nach dem Vakuumiervorgang stellt man die Beutel am besten noch für 1-2 Tage in den Kühlschrank.

Exotische Marinade selber machen – die besten Rezepte

Welche Marinade eignet sich für welches Fleisch? Wenn man „exotische Marinade“ hört, denkt man sofort an ungewöhnliche Kombinationen, unbekannten Geschmack und viele Gewürze.

Lesen Sie hier, welche Rezepte sich am besten für Fisch und Fleisch eignen und lassen Sie selber in Ihrer Küche die leckersten Kombinationen entstehen.

Karibisches Jerk Hühnchen – das Rezept für die exotische Variante

Die Basis dieser beliebten Marinade besteht aus Gewürzen, Limettensaft und Frühlingszwiebeln. Die Kräuter sorgen für eine schöne Kruste, während die Limette das Fleisch zart und saftig macht.

Für die Marinade wird also Folgendes benötigt (Das Rezept für 4 Personen):

  • 1 Teelöffel frisch gemahlener Pfeffer
  • ½ Teelöffel Zimt
  • ¼ Teelöffel Muskatnuss
  • ½ Teelöffel Thymian
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • die weißen Teile der Zwiebel nehmen Sie komplett und dazu eine Hälfte des grünen Teils. Schneiden Sie alles klein
  • 1 Teelöffel Chili
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 2 Teelöffel Sojasauce
  • ½ Teelöffel Salz und Piment
  • Etwas Wasser und
  • der Saft einer Limette

Zubereitung:

  1. Die fruchtigen Aromen vermischen sich mit der scharfen Würze der Chilischote.
  2. Das Fleisch wird durch diese Marinade besonders zart.
  3. Damit sich die Marinade noch besser ins Fleisch ziehen kann, vermischen Sie alle Zutaten am besten mit einem Stabmixer.
  4. Die fertige Paste wird dann in das Fleisch eingerieben.

 

Marinierter Fisch

Fischmarinade – Mediteraner Geschmack

Zitrone und Olivenöl sind die beste Basis für eine leckere Fischmarinade – Mediteraner Geschmack

Zutaten:

  • Der Saft einer Zitrone
  • 1 Teelöffel Salz
  • Olivenöl
  • Etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Teelöffel Chilipulver
  • 2 Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Petersilie nach Wunsch

Zubereitung:

  1. Hacken Sie die Zwiebeln und den Knoblauch klein.
  2. Danach werden diese beiden Zutaten auf dem Olivenöl kurz angebraten.
  3. Lassen Sie das Ganze abkühlen.
  4. Vermischen Sie nun noch die Gewürze mit den Zwiebeln und geben Sie die gehackte Petersilie am Ende dazu.
  5. Lassen Sie die Marinade für etwa 1-2 Stunden ziehen und geben Sie sie dann über den Fisch.

Orangen-Soja-Marinade – Schweinefleisch mal anders

Dieses Rezept entfaltet seinen Geschmack besonders gut bei Schweinefleisch und Hähnchen. Schweinefleisch mit Orange klingt anfangs nicht wirklich vielversprechend. Die Marinade ist aber wirklich mehr als gut.

Folgende Zutaten benötigen Sie:

  • 1 Orange
  • Etwas Ingwer
  • 1 EL Koriander
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 TL flüssigen Honig
  • 2TL Olivenöl
  • 1TL Rapsöl
  • Etwas Salz und
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Chilipulver nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Reiben Sie zuerst die Orangenschale ab und pressen Sie den Saft aus.
  2. Beides geben Sie dann in eine Schüssel.
  3. Geben Sie danach die restlichen Zutaten dazu und lassen Sie die Marinade etwa2-3 Stunden stehen.
  4. Am Ende reiben Sie das Schweinefleisch mit der Marinade ein und lassen es idealerweise über Nach im Kühlschrank.

Exotische Thai-Marinade für passende Fleischsorten wie Schwein

Zutaten:

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  • 25 g Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen (durchgepresst)
  • 4 El Limettensaft
  • 4 El Öl
  • 1 Bund grob gehackter Koriander
  • evtl. 1 gehackte rote Chilischote

Marinierungszeit:
10 Minuten

Zubereitung:

  1. Zuerst mischen Sie das Öl mit Koriander, Ingwer und Limettensaft.
  2. Die Mischung lassen Sie für eine Stunde ziehen.
  3. Dann geben Sie die restlichen Zutaten dazu und vermischen die fertige Marinade mit dem Fleisch.
  4. Falls Sie die Marinade für Schweinefleisch nutzen, lassen Sie das ganze unbedingt über Nacht im Kühlschrank.
  5. Das Schweinefleisch sollte vorher angeschnitten werden (etwa 1 cm tiefe Schnitte auf der Oberfläche mit einem scharfen Messer machen).