So machst Du mediterrane Grillmarinaden passend zu jedem Fleischtyp einfach selber - Grillen.io
Veröffentlicht in der Kategorie Marinaden am 28 Dezember 2025
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So machst Du mediterrane Grillmarinaden passend zu jedem Fleischtyp einfach selber


Mediterrane Grillmarinade

Wer möchte nicht gerne einen mediterranen Grillabend mit echtem Mittelmeerfeeling genießen? Mit der richtigen Grillmarinade kann das Grillen so zu einem richtigen Hochgenuss werden, und es kann eine echte Mittelmeerstimmung aufkommen.

Wer für einen schönen Grillabend die passende Marinade selber herstellen möchte, findet in diesem Text eine gute Anleitung, wie man die Marinade für jeden Fleischtyp selbst herstellen kann.

Wer seine Grillmarinade selbst macht, weiß genau, welche Zutaten in der Marinade vorkommen. Die Leser erfahren, welche Marinade zu welchem Fleischtyp passt, und wo der mediterrane Geschmack der Soße eigentlich herkommt.

Die Leser finden in diesem Artikel viele Anregungen und Vorschläge, wie sie eine geschmackvolle mediterrane Grillmarinade selbst herstellen können.

Basisöl

Jedes Grillgut bekommt einen besonderen Geschmack, wenn man es zusammen mit einer selbstgemachten Marinade verzehrt. Mit den Zutaten kann man als Koch solange experimentieren, bis man die Marinade findet, die einem persönlich am besten schmeckt.

Ein wichtiger Grundstein für die Marinade ist das Basisöl. Bio-Olivenöl wird gerne als Grundlage für eine Marinade gewählt. Die Menge des Öls hängt davon ab, wie viel Marinade hergestellt werden soll.

Wenn die Marinade viel Öl enthält, eignet sie sich besonders gut für das Zubereiten von Steaks.

  • Olivenöl ist für Temperaturen auf dem Grill bis zu 180° geeignet.
  • Sonnenblumenöl und Rapsöl sind auch für höhere Temperaturen auf dem Grill gut geeignet. In das Basis-Öl kommen anschließend weitere Zutaten.
  • Der Knoblauch wird ins Öl gepresst, die geschälten und fein geriebenen Zwiebeln werden ebenfalls dazu gegeben. Gewürze und Kräuter kommen auch dazu.
  • Für eine Zubereitung der Marinade kann das Öl auch mit Essigsäure, Salz, Pfeffer und Oregano verrührt werden.

Säuren

Säuren sind ein wichtiger Bestandteil von Grillmarinaden. Säuren sind in Orangen-, Limetten- und Zitronensäften enthalten.

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Ebenso gut können Buttermilch, Essigsäure und Wein als Säuregeber für die Marinaden verwendet werden. In welchem Verhältnis die Säure zu den anderen Zutaten verwendet wird, bleibt jedem Koch selbst überlassen.

Wenn das Fleisch besonders zart schmecken soll, muss die Marinade ausreichend Säuren enthalten. Wein, Zitronensaft und Essig sorgen dafür, dass festes Fleisch wie Schweinefleisch sehr zart schmeckt.

Saure Sahne, Joghurt oder Senf können das Fleisch ebenfalls zarter machen. Weitere Möglichkeiten für eine Säure in der Marinade sind Apfelessig, Weinessig, Weiß- oder Rotwein, Limettensaft, Orangensaft oder Sojasauce.

Essig

Der Essig sorgt dafür, dass ein gewisser Säuregehalt in der Marinade vorhanden ist. Es ist möglich, hellen oder dunklen Balsamicoessig als Beilage für eine mediterrane Grillmarinade zu verwenden.

Eine andere Möglichkeit ist die Beigabe von Rotweinessig oder Apfelessig. Durch die Säure, die im Essigsaft enthalten ist, wird festes Fleisch wie das Fleisch vom Schwein weicher und mürbe.

Allgemein gilt, wenn man eine saure Marinade herstellen möchte, sollte man als Zutaten Essigsäure, Zitrone und Wein verwenden.

Zitrone

Die Zitronen sorgen für den typischen mediterranen Geschmack einer Grillmarinade. Die Frucht kann in verschiedenen Kombinationen verwendet werden, etwa als Zitrone-Knoblauch-Rosmarin-Marinade, Zitronen-Oregano-Marinade oder als Zitrone-Thymian-Marinade.

Eine Kombination aus Zitrone und Öl passt zu fast allen Fleischsorten, die angeboten werden: Lamm, Fisch, Geflügel oder Minutensteaks. Möglich ist auch eine Kombination aus Zitronensaft und Sojasauce.

Es ist wichtige, dass das Fleisch nicht zu lange in einer Zitronenmarinade liegen bleibt. Die Säure der Zitrone sorgt dafür, dass das Fleisch sehr zart wird.

Wenn es aber zu lange in einer Zitronenmarinade liegt, kann es schnell zerfallen. Man kann für die Herstellung einer Marinade sowohl den Zitronensaft als auch die geriebene Schale verwenden.

Rezeptideen

Es gibt Rezeptideen für Marinaden, die für Schwein, Lamm, Fisch, Geflügel oder Fleisch genommen werden können.

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Typische Gewürze für mediterrane Grillmarinaden sind Oregano, Thymian, Rosmarin, Majoran, Knoblauch und Petersilie. Die Zusammenstellung der Kräuter und Gewürze sorgt für den typischen mediterranen Geschmack einer Marinade.

Passende Rezeptvorschläge zu jedem Fleischtyp findet der Nutzer bei den Portalen unter dem Begriff „Grillmarinade Rezepte“. Sehr oft werden auch beliebte Rezepte von der Redaktion eines Kochportals empfohlen. Ein gutes Beispiel für eine mediterrane Marinade ist die „Marinade de Provence“.

Mit einer selbstgemachten Grillmarinade bekommen gegrilltes Fleisch und Fisch ein besseres Aroma. Es gibt viele Rezepte für Grillmarinade, die auch ein Laie leicht und schnell umsetzen kann.

Deswegen sollte man es sich durchaus zutrauen, eine gute Grillmarinade einfach selbst zu machen.
Für jede Fleischsorte findet man die passende Grillmarinade.

Es gibt Rezepte für fruchtig-süße Marinade, rauchig-würzige oder feurig-scharfe. Die wichtigsten Bestandteile von Grillmarinaden sind Säure, Gewürze und Fette.

Diese drei Komponenten können in unterschiedlichen Verhältnissen gemischt werden. Die grundlegenden Zutaten sollten je nach dem eigenen Geschmack kombiniert werden. Die Marinade sollte etwa doppelt so würzig angerichtet werden, wie das Fleisch später schmecken soll.

Fleischfasern

Mit einer gut gemachten mediterranen Marinade schmeckt das Grillfleisch sehr zart und bekommt intensive Geschmacksaromen. Die Gewürze und die Säure in der Marinade dringen leicht in das Fleisch ein, und es erhält so mehr Geschmack.

Für den Geschmack ist es wichtig, dass in der Marinade weitere Säuren enthalten sind. Dazu gehören Zitronensaft, Rotwein, Buttermilch, Essig und Joghurt als geeignete Grundzutaten. Allgemein lockert Säure die Fleischfasern auf.

Wenn das Fleisch mariniert wird, ziehen die Aromen tief in die Fleischfasern ein. Dadurch sind die Fleischfasern beim Grillen vor der Hitze besser geschützt.

Kräuter de Provence

Passende Fleischsorten

Für jede Fleischsorte kann man eine passende Grillmarinade kreieren. Bei mediterranen Grillmarianden kann man Lammfleisch, Geflügel, Schweinefleisch, Rindfleisch oder Fisch servieren.

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Gerade Rindfleisch oder Putenfleisch passen gut zu einer mediterranen Marinade. Für ein mediterranes Gericht kommen Schweinefilet oder Schweinerücken in Frage. Als Fisch kann man Zander, Meerbarbe oder Red Snapper servieren.

Bei Lammfleisch gehören in die mediterrane Marinade Gewürze und Kräuter wie Salbei und Pfeffer. Durch das Olivenöl in der Marinade erhält das Fleisch seine besondere mediterrane Note. Knoblauch, Rosmarin und Zitrone sorgen ebenfalls für den typisch mediterranen Geschmack.

Vakuumbeutel

Man kann das Grillfleisch auch mit der Hilfe eines Vakuumbeutels marinieren. So wird das marinierte Fleisch in sehr kurzer Zeit gut mit Marinade durchzogen.

Außerdem ist das Fleisch länger haltbar. Das marinierte Fleisch wird mit der Restmarinade in einen Vakuumbeutel gelegt, und der Beutel wird mit einem Vakuumgerät dicht verschlossen. Dabei sollte der Vakuumbeutel mindestens doppelt so groß sein wie sein Inhalt.

Wenn mehrere Fleischstücke in den Beutel gelegt werden, sollte man darauf achten, dass die Fleischstücke einander nicht berühren.

Der Beutel muss so gedrückt werden, dass die Marinade gut verteilt wird und wenige Einschlüsse von Luft im unteren Beutelteil bleiben. Nun kann das Fleisch vakuumiert werden.

Fischfilets marinieren

Säuregehalt

Eine gute Marinade sollte auf jeden Fall einen gewissen Säuregehalt haben. Die Säure zieht tief in das Grillfleisch ein und sorgt dafür, dass es zart und aromatisch schmeckt.

Als säurehaltige Flüssigkeiten nimmt man Wein, Essig, Buttermilch, saure Sahne oder Zitronensaft. Jeder Koch kann selbst entscheiden, welche Säure-Basis seine Marinade haben soll.

Allgemein sollte der Wert immer unter 6,5 Ph liegen. Es gilt: Je niedriger der PH-Wert ist, desto höher ist der Gehalt der Säure und umso schneller kann die Marinade in das Fleisch einziehen.

Zitronensaft hat einen PH-Wert von 2,4, Essig hat einen Wert von 2,5, Wein hat einen Wert von 4,0 und Joghurt hat einen Wert von 3,9 bis 4,6.

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Ph-Wert

Der ph-Wert im Muskelgewebe liegt bei 6,8, dieser Wert liegt nahe am „neutralen“ Wert. Eine Marinade, die eine Veränderung dieses Wertes bewirkt, sorgt dafür, dass sich das Grillfleisch weniger zusammenzieht, wenn es erhitzt wird.

So wird auch weniger Wasser aus dem Fleisch herausgedrückt. Für eine gelungene Marinade sollte ein ph-Wert gewählt werden, der niedriger als 6,5 liegt.

Allgemein gilt: Je niedriger der ph-Wert ist, desto höher ist der Gehalt der Säure und umso schneller kann die Marinade in das Fleisch einziehen.

Marinierungszeit

Wie lange ein Fleisch mariniert werden muss, hängt von der Fleischsorte und auch von der Art der Marinade ab.

Ein Steak kann in einer ölhaltigen Marinade ungefähr 3 bis 5 Stunden lang mariniert werden und sollte in dieser Zeit im Kühlschrank liegen. Bevor das Fleisch gegrillt wird, sollte es dann aber 1 bis 2 Stunden bei Zimmertemperatur gelagert werden.

Vor dem Grillen muss das Fleisch trocken getupft werden. Fisch und Huhn brauchen etwas weniger Zeit, um mariniert zu werden. Einen Sauerbraten kann man mehrere Tage in eine Marinade einlegen. Lammfleisch sollte nicht länger als 24 Stunden am Stück mariniert werden.