
Aioli, der köstliche Dip aus Knoblauch und Pflanzenöl, ist ein unverzichtbarer Begleiter für alle Grillgerichte. Ob als Veredelung von Grillgemüse oder perfekte Ergänzung zu Weißbrot und Oliven – die Knoblauchcreme verleiht jedem Gericht erlesenen Geschmack. Doch nicht nur auf dem Grillteller macht Aioli eine gute Figur: Ebenso als Zugabe zu Chips, Crackern oder Gemüsesticks ist sie eine wahre Gourmet Mayonnaise. Der vielgestaltige Dip ist demnach ein Must-have für alle, die gern genießen.
Der selbstgemachte Aioli: das Rezept
Wenn du nach einer köstlichen und einfachen Möglichkeit suchst, mediterranen Flair zu genießen: Dann ist das Rezept für selbstgemachte Aioli aus dem Mittelmeerraum das Richtige für dich. Mit wenigen Zutaten kannst du eine leckere Aioli zubereiten, die perfekt zu Fisch, Fleisch, Gemüse oder Brot passt.
Die Zutaten
Um 250 Milliliter Aioli herzustellen, benötigst du folgende Zutaten:
- 2-3 Knoblauchzehen, gehackt
- 125 ml Rapsöl, Sonnenblumenöl oder mildes Olivenöl
- 125 ml Frischmilch
- 1 Teelöffel Senf
- 1 Teelöffel Zitronensaft
- Salz und Pfeffer nach Geschmack

Die Zubereitung
- Zunächst gibst du die gehackten Knoblauchzehen in einen Topf und fügst circa 50 ml Pflanzenöl hinzu.
- Das Gemisch brätst du fünf Minuten lang bei geringer Hitze an, bis die öligen Knoblauchstücke leicht glasig werden. Hierdurch kannst du sichergehen, dass sich der zu intensive Knoblauchgeschmack verliert.
- Anschließend fügst du die restliche Milch und den Senf hinzu.
- Mit einem Pürierstab oder Mixer rührst du die Zutaten gut durch, bis sie eine homogene Masse ergeben.
- Während du mixt, gibst du weiteres Öl hinzu, bis es eingearbeitet ist und die Aioli eine cremige Konsistenz hat. Achte darauf, das Öl langsam hinzuzufügen, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die fetthaltige Mayonnaise gerinnt.
- Schmecke jetzt die Aioli mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft ab und rühre die würzige Masse gut durch.
- Wenn du möchtest, kannst du weitere Gewürze oder Kräuter hinzufügen, um die Aioli nach deinem individuellen Geschmack zu verfeinern.
- Und schon ist deine selbstgemachte, mediterrane Knoblauchmayonnaise fertig! Serviere sie zu deinem Lieblingsgericht oder als Dip für Gemüse oder Brot. Guten Appetit!
Tipp: Spanier, die ihre Aioli mit viel Knoblauch lieben, fügen der Mayonnaise gern gehackte Blattpetersilie hinzu. Das Chlorophyll aus dem traditionellen Küchengewürz reduziert hierdurch eine zu kräftige Knoblauchnote sowie den typischen Geruch.
Eine Alternative: Aioli ohne Milch
Wer es noch klassischer mag, kann alternativ auf die Milch als Zutat verzichten.
- Ein extra pikantes Produkt erhältst du, indem du die geschälten Knoblauchzehen vorsichtig mit dem Mörser zerstampfst.
- Daraufhin gießt du behutsam ein hochwertiges Pflanzenöl in die Mixtur.
- Rühre die Paste mit dem Mixer oder Pürierstab fortlaufend um. Allmählich geliert die delikate Mayonnaise.
- Abschließend noch die so gewonnene Creme mit dem Teelöffel Senf sowie Salz und Pfeffer abschmecken.
- Fertig ist dein Genuss mit der einmaligen Würze vom Mittelmeer.
Tipp: Eine weitere Variante für deine delikate Aioli Creme ist die Zugabe von frischem Eigelb. Diese Zutat rührst du ebenfalls mit dem Mixer in die ölige Würzpaste ein. Wenn du dich für die Zubereitung mit Ei entscheidest, solltest du auf einen zügigen Verbrauch deiner schmackhaften Knoblauchmayonnaise achten. Bitte nicht länger als zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Ist Aioli eine gesunde Wahl?
Es ist kein Geheimnis, dass Knoblauch und Olivenöl eine positive Wirkung auf Herz, Kreislauf und Gefäße haben. Darum kannst du Aioli grundsätzlich als eine gesunde Option betrachten.
Dennoch solltest du bei der Figur aufpassen: die traditionelle Zubereitung mit viel Olivenöl macht die herzhafte Knoblauchcreme zu einer wahren Kalorienbombe. Wer gut auf seine Linie achten muss, sollte demzufolge sparsam mit dem Verzehr von Aioli umgehen.

