Exotische Soßen & Dips für den Grill einfach selber machen - Grillen.io
Veröffentlicht in der Kategorie Soßen & Dips am 27 Dezember 2025
Letzte Aktualisierung erfolgte am | 👁 113 views

Exotische Soßen & Dips für den Grill einfach selber machen


Exotische Dips

Ob mit Planung oder ganz spontan, oft soll es etwas Besonderes sein. Was eignet sich daher besser, als die Marinade, die Dips und Soßen selbst zu machen. Nach eigenem Geschmack, ganz natürlich und individuell. Darum gibt es hier eine Übersicht über Rezepte, passende Fleischsorten, Gewürze und Kräuter, spezielle Quark-Dips und wie man das alles selber macht.

Was macht orientalisch aus

Entweder durch Obst, Gemüse oder durch Gewürzmischungen bekommen Soßen und Dips ganz schnell einen exotischen Touch.

Dazu eignen sich nicht nur fremde Obstsorten wie Mangos, Kumquats, Papaya oder Ananas, auch einheimische Sorten wie Pflaume oder Birne bringen ein exotisches Flair zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder Gemüse.

Bekanntes Gemüse wie Avocado, Paprika, Chili und Peperoni peppen jede Soße auf und erfreuen den Gaumen. Mit Curry, Ingwer, Koriander und auch Senf, erschaffen sie Rezepte mit leichter Schärfe und einer zusätzlichen exotischen Note.

Ein Muss für Steaks ist die Barbecue-Soße. Sie hält sich im Kühlschrank bis zu 4 Wochen und ist mit fertigem Ketchup schnell gemacht. Die Exotik kommt durch die Melasse, die es im Reformhaus/Bioladen zu kaufen gibt.

Passende Fleischsorten

Egal ob exotisch oder klassisch. Auf den Grill kann alles gelegt werden. Für die exotischen Soßen eignet sich oft Geflügel, aber auch Rind, Schwein oder sogar Wild passen hervorragend zu den scharfen Dips, Cremes und Soßen.

Die Kombination aus Obst und Schärfe ist besonders im asiatischen Raum beliebt, während Oliven und Knoblauch gerne von den Südländern als Beilage gereicht werden.

Wer kein Fleischesser ist, muss nicht traurig sein. Alle Rezepte eignen sich auch zu gegrilltem Gemüse und geben zum Beispiel einer gegrillten Zucchini erst den richtigen Pepp.

Anzeige

Gewürze

Neben Pfeffer und Salz gibt es eine große Anzahl an Geschmacksrichtungen, die zu kreativen Kombinationen verführen und ein exotisches Geschmackserlebnis versprechen.

Zu Schwein und Wild passt zum Beispiel hervorragend Koriander.

Aber richtig exotisch wird es ja erst, wenn die Gewürze andere Länder oder sogar Kontinente widerspiegeln.

In der asiatischen Küche wechseln sich Leichtigkeit und Schärfe ab oder werden kombiniert. Dazu verwendet man am besten die einzelnen Gewürze oder greift zum 5-Gewürze-Pulver bestehend aus Szechuanpfeffer, Zimt, Nelken, Fenchel und Sternanis.

Damit werden hauptsächlich Schweinefleisch, Huhn oder Ente gewürzt. Richtig bekannt ist die Sojasoße. Doch sie kann noch viel mehr, als nur zu Sushi gereicht zu werden.

Mit ein paar Gewürzen und Sojasoße lässt sich eine herrliche Marinade herstellen, die dem Fleisch ein tolle exotische Note verleiht.

Wer die indische Küche bevorzugt, sollte sein Grillgut einmal mit Bockshornklee, Fenchelsamen oder Ingwer einlegen.

Mit Kurkuma lassen sich leckere Senfsoßen zaubern, die wunderbar zu einem Grillabend passen. Amchoor (Mangopulver) ist scharf-säuerlich und macht das Fleisch butterzart. Es rundet geschmacklich aber auch vegetarische Gerichte ab. Und das Gewürz Schwarzkümmel aus der indischen Küche schmeckt hervorragend zu Geflügel, Auberginen und Tomaten.

 

Gewürze Auswahl

Kräuter

Passend zu den Gewürzmischungen gibt es natürlich auch ein Menge Kräuter, die einer Marinade oder Soße erst den richtigen Kick geben. Neben Petersilie ruhig auch einmal zu Minze, Zitronengras oder auch Kaffir-Blättern greifen.

Aber auch Thai-Basilikum, Galgant oder Ingwer lassen das Grillgut exotisch anmuten. Nicht nur lecker, sondern auch etwas fürs Auge ist der Grillwacholder.

Er sollte den Garten jedes Grillfans bereichern. Nicht nur der Geschmack des Fleisches wird verbessert, auch die Verdauung freut sich über die Beigabe.

Quark

Wer ohne viel Aufwand einen schnellen Dip für einen spontanen Grillabend machen möchte, benötigt nur Quark. Diesen mit Salz, Pfeffer, ganz vielen verschiedenen Kräutern und Gewürzen mischen und fertig.
Natürlich gerne auch mit Knoblauch, Chili oder einer Peperoni.

Anzeige

Je nach Schärfe und Vorliebe. Am besten den Quark-Dip schon am Morgen des Grillabends mischen, damit er schön durchziehen kann.

Wer den Dip etwas flüssiger möchte, rührt einfach etwas Joghurt oder Sahne unter. Für mehr Festigkeit und einen anderen Geschmack, einfach etwas Fetakäse untermengen. Kurz vor dem Servieren einfach noch einmal probieren und gegebenenfalls noch einmal abschmecken.

Selber machen – ausgewählte Rezepte

Natürlich gibt es Unmengen an Dips, Soßen oder verschiedenen Kräuterbuttern im Supermarkt zu kaufen. Sie schmecken auch, aber sie enthalten immer eine Menge Zucker, Konservierungsstoffe und oft auch Geschmacksverstärker.

Für Menschen mit empfindlichen Mägen sind sie oft gar nichts und Individualität ist natürlich auch nicht gegeben. Wer seinen Gästen etwas Besonderes bieten möchte, denkt nicht lange darüber nach, sondern entscheidet sich fürs selber machen.

Mit wenigen Küchengeräten ist man schon ausgerüstet. Schneidbrett, Messer, Mixer oder Pürierstab sind alles, was man für die Herstellung braucht.

Verschiedene Kräuter, Gewürzmischungen, Obst und Gemüse nimmt man im Supermarkt beim Einkauf für den Grillabend einfach zusätzlich mit. Dann geht es ans Putzen und Schnibbeln.

Ruck zuck ist eine exotische Soße oder ein exotischer Dip gezaubert. Die meisten Soßen und Dips sind im Kühlschrank mindestens 1 Woche haltbar. Einige sogar mehrere Wochen, so dass man durchaus eine größere Menge ansetzen kann.

Wer lieber eine Kräuterbutter zu seinem Steak mag, kann auch hier ganz einfach eine selber machen. Weiche Butter mit den entsprechenden Zutaten vermengen und wieder in den Kühlschrank stellen.

Auch hier am besten die Butter frühzeitig vorbereiten und gegebenenfalls kurz vor dem Servieren noch einmal abschmecken.

Barbecue-Soße

Zutaten:

  • 4 Esslöffel Butter
  • 2 große Zwiebeln
  • Knoblauch nach Geschmack, aber mindestens 6-8 Zehen
  • 800 ml Ketchup, am besten aus dem Bioladen, da gibt es ihn mit viel weniger Zucker
  • 200 Gramm Melasse im Reformhaus/Bioladen zu kaufen
  • 100 Gramm Brauner Zucker
  • 100 ml Apfelessig
  • 4 Esslöffel Senf
  • 1-2 Chilis oder Chilipulver
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Anzeige

  1. Am besten zuerst alles vorbereiten.
  2. Dazu werden die Zwiebeln, der Knoblauch in feine Würfel und die Chilis geputzt und in feine Streifen geschnitten.
  3. In einem Topf die Butter zerlaufen lassen und erst einmal nur die Zwiebeln und den Knoblauch für kurze Zeit so lange dünsten, bis sie glasig sind.
  4. Das dauert ca. 3 Minuten. Danach alle weiteren Zutaten dazugeben und unter Rühren leicht köcheln lassen. Dazu die Temperatur verringern.
  5. So lange rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Nach ungefähr 2 Minuten den Topf vom Herd nehmen, die Soße pürieren und in Schraubgläser füllen.
  6. Die Soße abkühlen lassen, verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.
  7. Besonders gut zu Hähnchen, Putensteaks oder Pommes passt die Mango-Curry-Soße.
  8. Das Geschmackserlebnis von scharfer Mango begeistert alle.

 

Barbeque-Soße

Mango-Curry-Soße

Zutaten:

  • 1 frische Mango
  • 1 Packung Rahmfrischkäse Natur
  • Currypulver nach Geschmack
  • Saft von einer halben Limette
  • Mindestens 1 Chilischote, wer es schärfer mag, darf ruhig auch 2 verwenden
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Auch hier erst einmal die Vorbereitungen erledigen. Die Chilischoten putzen und in feine Streifen schneiden.
  2. Die Mango schälen, grob zerkleinern und in den Mixer geben.
  3. Unter den Fruchtbrei die anderen Zutaten geben und alles fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Passend zu Schweinefleisch oder Wild ist der Chili-Käse-Dip. Er ist sehr schnell gemacht, sollte aber mindestens 1 bis 2 Tage im Kühlschrank durchziehen, damit der Koriander und die Schärfe der Chilis richtig zur Geltung kommen.

Chili-Käse-Dip

Zutaten:

  • 200 Gramm Rahmfrischkäse Natur
  • Ca 100 ml Schlagsahne
  • 2 Grüne Chilis
  • 1-2 Knoblauchzehen, wer es schärfer mag, darf gerne auch mehr Knoblauch verwenden
  • Salz und Koriander

Zubereitung:

  1. Zur Vorbereitung müssen nur die Chilis geputzt und gewürfelt werden.
  2. Danach alles im Mixer pürieren und für 1 bis 2 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen.
  3. Ein richtiger Alleskönner ist die Käse-Oliven-Creme. Sie passt zu wirklich jedem Fleisch, aber auch zu gegrilltem Gemüse.
  4. Die Exotische Note kommt durch die schwarzen Oliven und dem Sesam. Für Fans von Knoblauch ist sie der Hit.

Käse-Oliven-Creme

Zutaten:

Anzeige

  • 100 Gramm schwarze Oliven (darauf achten, dass es keine gefärbten Oliven sind)
  • 125 Gramm Doppelrahmfrischkäse Natur
  • 50 Gramm Joghurt
  • Knoblauch nach Geschmack- am besten mindestens 2 Zehen
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Teelöffel Sesam
  • Frisch gemahlener weißer Pfeffer
  • Meersalz

Zubereitung:

  1. Hier gibt es wieder etwas mehr zum Vorbereiten.
  2. Die Oliven müssen entsteint und zerkleinert werden.
  3. Den Knoblauch schälen und fein hacken.
  4. Den Basilikum waschen und in feine Streifen schneiden.
  5. Dann den Frischkäse mit dem Joghurt glatt rühren.
  6. Alle Zutaten bis auf den Sesam unterrühren und mit dem frischen Pfeffer und dem Meersalz abschmecken.
  7. Zum Schluss den Sesam ohne Fett in einer Pfanne rösten.
  8. Im Mixer zerkleinern und unterrühren.