Süß-saure Soßen & Dips einfach selber machen - Grillen.io
Veröffentlicht in der Kategorie Soßen & Dips am 27 Dezember 2025
Letzte Aktualisierung erfolgte am | 👁 31 views

Süß-saure Soßen & Dips einfach selber machen


Süß-sauere Dips

Der Grill ist heiß und die Vorfreude aufs Gegrillte, wird noch gesteigert, durch tolle Salate, Dips und Saucen, die auch ganz leicht selbst gezaubert werden können, ohne extra einkaufen gehen zu müssen. Denn viele Zutaten schlummern bereits in den Vorratsschränken und warten nur darauf, ihren Einsatz zu finden. Süß-saure Soßen und Dips kommen dabei immer gut an.

Süß-sauer – nicht nur asiatisch

Süß-saure Saucen sind nicht nur in der asiatischen Küche sehr beliebt. Sie lassen sich hervorragend selbst herstellen.

Fruchtsäfte, frisch gepresst, von Ananas, Mango, Zitrone oder Limette eignen sich hervorragend, um den sauren Geschmack mit Fruchtigkeit zu unterlegen. Auch Orangensaft ist eine gute Ausgangsbasis für ein süßsaures Geschmackserlebnis.

Für die Süße können Zucker, Honig, Sirup oder auch Süßstoffe genutzt werden. Öl, Quark, Joghurt oder Fruchtmark erzeugen die gewünschte Konsistenz.

Für das Anrühren ist es wichtig, darauf zu achten, dass Milchprodukte bei zu starker Säure auch gerinnen können.

Gewürzt wird nach Gusto. Schärfe kann durch Chili erzeugt werden, aber auch die Kombination aus süß, sauer und Meerrettich ist toll.

Rezepte – Quellen und eigene Ideen

Die ergiebigste Quelle für Rezepte ist für viele das Internet. Kochbücher erfreuen sich auch größter Beliebtheit und gerade das Thema Grillen fasziniert inzwischen auch Promiköche, so dass sie eigene Rezeptbücher herausgeben oder ganze Grillratgeber schreiben.

Bei der Auswahl des Grillguts, der Beilagen, Dips und Saucen, muss natürlich vor allem auf die Gäste bzw. Familienmitglieder geachtet werden.

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Gibt es Unverträglichkeiten, spezielle Ernährungsmodelle oder einfach auch Abneigungen gegen spezielle Lebensmittel, dann sind andere Ideen umzusetzen, als wenn sich eine Gruppe trifft, die bei den Vorlieben und Ernährungsmodelle gleichgesinnt sind.

Beim Grillgut, sind Fisch, Fleisch, Gemüse, Käse, Obst und Gebäck gefragt. Stockbrot weckt Erinnerungen an die Kindheit und Jugend, gegrillte Bananen lassen die Gedanken in asiatische Länder reisen.

Mit entsprechenden Marinaden, Teigen oder Würzmischungen, können für das Grillgut tolle Geschmackskombinationen erzielt werden, die Freude machen und Bewunderung finden.

Ob pur gegrillt, am Spieß oder in entsprechenden Formen oder Halterungen, der Grillspaß ist fast grenzenlos, wenn man sich mit den entsprechenden Gadgets eindeckt.

Verschiedene Grillmodelle erlauben sogar den Einsatz von Gemüsekörben oder Grillpfannen, so dass sich das Spektrum an Möglichkeiten noch mal erweitert.

Spieße mit süß-saurer Soße

Passende Fleischsorten für den Grill

Grundsätzlich ist wohl alles grillbar. Es kommt darauf an, wie groß die Stücke sind und welcher Grill zur Verfügung steht. Steaks, Maiskolben und Gemüsescheiben können auf jedem Grill problemlos perfekt gegart werden, kompakte Stücke eventuell noch in Kugelgrillen, für Hähnchen oder andere Tiere, die im ganzen gegrillt werden sollen, müssen entweder Erweiterungen vorhanden sein, oder spezielle Modelle eingesetzt werden.

Es gibt auch Tierarten, die so spezielles Fleisch haben, dass es auf einem Grill nicht gut gegart werden kann. Ente wird beispielsweise schnell zäh und Gans eignet sich auch nicht gut zum Grillen.

Neben dem Garen ist für die Auswahl der passenden Fleischsorten noch die Palette an verfügbaren Gewürzen ausschlaggebend.

Mediterrane Kräuter sind optimal für Lamm, Kaninchen oder Huhn, indische Aromen passen gut zu Huhn oder auch Schwein, wobei in der indischen Küche auch teilweise auf Fleisch verzichtet wird.

Geschmacksvorlieben und religiöse Einstellung der Konsumenten, beeinflussen die Wahl der Fleischsorten natürlich ebenfalls und führen ggf. dazu, komplett auf Fleisch zu verzichten. Dies ist mit entsprechenden vegetarischen oder veganen Ersatzprodukten auch gut möglich.

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Die Kraft der Gewürze

Burger die mit einem Schuss Rotwein und etwas Rosmarin versetzt sind, schmecken ganz anders, als die herkömmlich, mit Salz und Pfeffer gewürzten Paddies.

Die Aromen des Grillguts kann so vielseitig beeinflusst werden, wenn sich der Grillmeister mit Kräutern und Aromen gut auskennt. Die Vielfalt lädt zum Experimentieren ein.

Doch Vorsicht, die Intensität von Gewürzen und Kräutern kann sehr unterschiedlich sein. Es gilt sich, zu informieren, wie unbekannte Zutaten dosiert werden müssen, dass es zu keinen gefährlichen Zwischenfällen kommt.

Nicht in jedem Fall ist eine Geschmacksprobe zu empfehlen, denn sehr scharfe Chilisorten, können durchaus zu Schweißausbrüchen und Kreislaufproblemen führen. Gekonnt angewendet hingegen, ziehen sie die Gäste in den Bann und sorgen für Rufe nach mehr.

Kräuter frisch auf den Tisch

Gartentische und Deko sind immer eine Herausforderung. Beim Grillen lässt diese sich ganz leicht umgehen, indem Töpfe oder Sträuße mit frischen Kräutern auf den Tisch kommen.

Da hat die Dekoration gleich noch einen praktischen Nutzen und ermöglicht den Gästen, eine Dosierung und Auswahl nach eigenem Belieben.

Frisches Grün wirkt einladend und gesund. Im Topf oder einer kleinen Vase zieren Basilikum, Petersilie, Schnittlauch und Co die Tafel. Unter den Töpfen können gewaschene und gehackte Kräuter stehen, so dass die Verwendung für Gäste einfacher wird.

In Salaten und Dips dürfen aromatische Blätter nicht fehlen. Großzügig dosiert, machen sie ungesundes Salz fast überflüssig. Marinaden werden ebenso aufgepeppt, wie Quark oder Joghurtdips.

Im Sommer bietet es sich übrigens auch an, Kräuteröle anzusetzen. Ein paar Stiele Currykraut in Olivenöl, schaffen ein tolles Aroma, wovon Salate und Marinaden profitieren.

Quark – ein Allrounder aus dem Kühlregal

Die Zubereitungsmöglichkeiten für Quark sind vielfältig. Mit Obst und Honig, Lavendel und Dattelsirup oder herzhafteren Zutaten, kann aus dieser unscheinbaren weißen Masse ein wahres Wunder geschaffen werden.

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Wird Quark, zum Backen in den Teig gegeben, ist ein Brot saftiger und geschmackvoller.
Die Mischung aus herzhaft und süß, wird immer beliebter.

Quark mit Lavendel und Dattelsirup, die mit Ziegenmilch auf eine Saucenartige Konsistenz gebracht wird, ist eine peppige Grillsauce für Lammfleisch oder Rindersteaks.

Quark Allrounder

Selber machen – mehr als ein Trend

Verbraucher konsumieren immer verantwortlicher. Es wird hinterfragt, was ist drin in der Bratwurst, in der Grillsoße oder im Brot.

Die Antworten sind manchmal gruselig und neben dem Spaß an der Freude, etwas selbst zu machen, ist dies das schlagkräftigste Argument dafür: Wissen was drin ist. Einfach nur das, was man selbst hineingegeben hat.

Perfekte Grillparty

Für die Grillparty kann eigentlich alles selbst gemacht werden:

  • Marinaden
  • Gewürzmischungen
  • Öle
  • Grillsaucen
  • Dips
  • Salate
  • Brotteige
  • Bratwurst

Marinaden und Dressings sind schnell zusammengerührt, bei der Bratwurst ist dies dann schon etwas aufwendiger.

Aber das Feedback der Gäste ist es wirklich wert. Die Arbeitszeit kann ein wenig verkürzt werden, wenn das Hackfleisch fertig gekauft wird.

Auch wenn es normalerweise nur Rind und Schwein bereits gibt, sind die meisten Metzgereien bereit, auch Kalb oder Geflügel durch den Fleischwolf zu drehen. Bei Bratwürsten im Darm, muss zuhause aber ohnehin ein Fleischwolf oder eine Wurstmaschine genutzt werden, dann ist das Wolfen selbst eigentlich keine große Hürde.

Hier muss nur aufgepasst werden, dass die Maschine nicht zu warm wird, weil das Hack dann schnell grau wird.

Kleine Anleitung für die erste selbstgemachte Bratwurst

Ihr braucht:

  • 1 Kilo Fleisch – in diesem Fall Rindfleisch
  • etwa 200 g Fett (entweder Fett vom Rind, grünen Speck oder Lardo)
  • Zwiebeln und Gemüse nach Wunsch – in diesem Fall: eine große Gemüsezwiebel und eine große rote
    Paprika
  • Tomatenmark
  • Würzung nach Wunsch mit Salz, Pfeffer, Thymian, Majoran, Oregano, Paprika, Chili

Für das Mischungsverhältnis Fleisch und Gemüse, sollte immer in etwa die Faustregel 2:1 gelten. Ein Drittel kann durch Zwiebeln, Pastinaken, Paprika, Karotten, Tomatenmark o.ä. ersetzt werden.

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Trockene oder pulverisierte Gewürzmischungen zählen nicht mit. Je wässriger eine Zutat, desto weniger davon nehmen. Das gilt auch schon für Zwiebeln, denn die großen Gemüsezwiebeln geben ganz schön viel Saft ab. Für dies Rezept nehmen wir Zwiebel und Paprika – beides stark wasserhaltige Gemüse.

Zubereitung:

  1. Alles wird im rohen Zustand durch den Fleischwolf gedreht. Für feine Bratwurst, kann die Mischung am Ende noch püriert werden. Bei grober Bratwurst, wird direkt gewürzt. Zu weiches Brät kann mit getrockneter Petersilie, Schnittlauch oder einem anderen Würzstoff abgebunden werden.
  2. Die Masse muss gut überwürzt werden, weil sie beim Grillen wieder an Geschmack verliert. Tomatenmark färbt die Bratwurst noch etwas dunkler, so dass der Eindruck von Merguez entsteht. Zum Abschmecken empfiehlt es sich, eine Pfanne auf dem Herd zu haben und einen Teelöffel voll Brät kurz durchzubraten.
  3. Ohne Darm wird die Mischung einfach auf kleine Stücke Frischhaltefolie gekleckst, die dann einzeln zu Rollen gedreht. In heißem, aber nicht mehr kochendem Wasser werden die Bratwürste ca. 20 Minuten gebrüht. Dies ist die Variante für ungeübtere und ungeduldige Grillfreunde.
  4. Ohne Brühen geht es, wenn die Masse in einen Darm gegeben wird. Handelsübliche Fleischwölfe haben Tüllen zum Wursten dabei. Darm bekommt man als Meterware beim Metzger. Sehr filigrane Bratwurst erfordert viel Geduld, der Darm muss auf die Tülle gefädelt werden, was Fingerfertigkeit erfordert, zumal der Darm auch schnell reißt.
  5. Ist der Darm aufgefädelt, wird die Masse in den Fleischwolf gegeben und die Bratwurst gestopft und abgebunden. Bei elektrischen Geräten nicht zu schnell stopfen, damit der Darm nicht platzt.

Noch ein paar Tipps zu schmackhafte Kombinationen:

  • Schweinefleisch und Fenchel
  • Pute und rote Bete
  • Kalbfleisch und Zucchini

Eine angenehme Schärfe wird durch Habaneros erzeugt, die einfach mit in den Fleischwolf gegeben werden.

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Eine Zwiebel kommt in jede Mischung mit hinein. Knoblauch kann natürlich ebenfalls hinzugegeben werden. Vegetarische Varianten lassen sich ebenso schmackhaft selber machen.

Das Fleisch lässt sich durch vegetarische Fleischersätze oder Gemüse wie Hülsenfrüchte, Körner o.ä. ersetzen.

Fertige Bratwurst oder auch die Brät, lässt sich hervorragend einfrieren. Einmal Aufwand und viel Grillvergnügen. Ideal ist dies auch, wenn viele verschiedene Sorten gemacht werden und von allen etwas auf den Grill kommen soll.

Fazit

Große Augen, lobende Worte und begeisterte Gäste, sind mit liebevoll zubereiteten Speisen und Bratwürsten sind garantiert. Grillen erfreut sich großer Beliebtheit, weil die essenziellen Komponenten des Lebens zusammentreffen: Liebe Menschen, gutes Essen, Freude von der Vorbereitung bis zum Genuss.