
Es ist nicht nur ein Trend, der die Lebensmittelindustrie von Grund auf verändert hat, sondern auch ein Trend, der sich der Nachhaltigkeit verschrieben hat. Fleisch ist für viele heute nicht nur ein gesundheitliches Problem, sondern auch ein politisches Thema. Somit ist der Boykott von Fleisch nicht nur ein Statement für das Tierwohl sondern auch ein Ausdruck demonstrationsähnlicher Kritik an der Politik.
Immer mehr Menschen sehen hohen Fleischkonsum und hohe Fleischproduktionen in Mastbetrieben sehr kritisch und verzichten daher auf den Genus von Fleisch. Doch verzichtet man hier wirklich auf Genuss, oder können auch Klassiker wie der Bürger ohne das normalerweise nicht wegzudenkende Fleisch auskommen? Wieviel Genuss bleibt und was macht der vegetarische bzw. vegane Burger besser als sein herkömmlicher Konkurrent?
Viel Genuss auch ohne Fleisch
Zunächst kam der Trend auf lediglich auf Fleisch zu verzichten und nicht direkt alle tierischen Produkte wegzulassen. Somit gab es alternative Burger, die ohne das Patty aus Fleisch auskamen.
Heute sind hier viele Kreationen entstanden, die in mancher Situation auch dem Fleiaschburger etwas voraus haben. So gibt es beispielsweise wunderbare mediterrane Varianten mit Käse als Fleischersatz. Diese Varianten schmecken bei weitem nicht wie ein normaler Burger, aber genau das sollen sie ja auch nicht.
Es ist nicht zu bestreiten, dass diese Burger mindestens so gut schmecken wie der Klassiker, nur eben völlig anders. Hier merkt man, dass man kein Fleisch isst. Allerdings wird man auch schnell erkennen, dass es keines Fleisches bedarf. Auch ohne das tierische Erzeugnis Fleisch lassen sich Burger kreieren, die ein Hochgenuss sein können. Selbst in den Sterneköchen und Luxusrestaurants haben heute schon solche vegetarischen Burger Einzug erhalten.
Es ist klar, dass diese Art von Burgern absolut im Trend ist und es ist ebenso klar, dass es Menschen gibt, die sich weiterhin diesem Lauf der Zeit entziehen. Allerdings ist zu sagen, dass diejenigen, die sich diesen fleischlosen Alternativen verschließen eine echte Horizonterweiterung verpassen. Vegetarische Burger sind ein Trend und im Sinne des Tierwohls und des Klimaschutzes auch ein sehr guter.

Fleischersatzprodukte
Manche stellen sich die Frage, wo hierin der Sinn zu sehen sein soll. Ein Burger ohne Fleisch, der aber wie ein normaler Burger schmecken soll. Als nicht von der Hand zu weisender Kritik wird angeführt, dass derjenige, der nicht auf Fleisch verzichten möchte, es ja auch nicht zwingend braucht und ein Fleischersatzprodukt somit Heuchelei wäre.
Allerdings muss man sagen, dass die Möglichkeiten hier auch sehr ausgeprägt sind. Derjenige, dem Fleisch sehr gut schmeckt, der aber aus politischer Überzeugung oder religiösen Erwägungen auf Fleisch verzichten möchte, wird ja wohl auch die Möglichkeiten von Fleischersatzprodukten wahrnehmen dürfen.
Natürlich ist anzuführen, dass es auch Kreationen von Burgern gibt, die gänzlich auf Fleisch- oder fleischähnliche Produkte verzichten und dennoch sehr gut schmecken. Es kann aber nicht verboten sein, sich auch den überaus guten Fleischersatzprodukten, die es heute gibt, hinzugeben. Dennoch sollte man hier auch die gänzlich auf fleischähnliche Produkte verzichtenden Kreationen von Burgern nicht vergessen und sich vielleicht auch diesen einmal annehmen.
Der vegane Burger auf dem Vormarsch
Das der Burger ein Langzeittrend ist, ist wohl jedem klar. Das amerikanische Produkt ist seit Jahrzehnten weltweit bekannt und verliert seitdem nicht an Bekanntheit und Beliebtheit. Allerdings hat sich in den letzten 10 Jahren hier einiges getan. Durch die immer schlimmer werdende Klimakrise ist die Menschheit gezwungen etwas zu tun.
So erkennt man in der Gesellschaft generell doch ein Umdenken, welches zu einem nachhaltigeren und bewussteren Leben führt. So ist die Zahl der Vegetarier und Veganer in den vergangen Jahren enorm angestiegen. So sahen sich auch hei Supermärkte und Discounter gezwungen auch vegan und vegetarische Produkte in ihr Sortiment mit aufzunehmen. Natürlich geht der Trend des Veganer oder vegetarischen Lebens nicht spurlos am Burger vorbei.
Der große Vorteil von Burgern ist deren absolute Modalität und Wechselbarkeit. Somit ist es eine Leichtigkeit, auch vegan Burger herzustellen. Über die letzten Jahre entstanden viele trendige Restaurants und Streetfood-Anbieter, die auch vegan und vegetarische Burger im Sortiment haben. Auch die großen Fastfoodriesen mussten sich dem Trend fügen und fügten ebenfalls vegan Produkte und Burger zu ihrem Sortiment hinzu. Somit ist der vegane Burger heute ein Produkt, welches viele Menschen begeistert.

Der Gemüseburger – ein Geheimtipp
Es ist heute Möglich aus verschiedenen Gemüseprodukten eine Art Fleischersatz zu kreieren, der zwar nichts mit Fleisch zu tun hat, aber dennoch einem Burger den nötigen Pepp verleiht. Ein solcher Gemüseburger ist das klassischste vegetarische Modell des Burgers überhaupt. Hier kann man mit den Zutaten spielen, um einen intensiven und schönen Geschmack zu kreieren.
So kann man gegrilltes Gemüse als Grundlage des Burgers wählen oder aber nur eine große Scheibe Tomate in Olivenöl anbraten. Der Kreativität sind beim kreieren von Burgern keine Grenzen gesetzt. Es ist aber auf jeden Fall einmal einen Versuch wert einen Gemüseburger zu verköstigen. Hier eröffnen sich auch leidenschaftlichen Fleischessern neue Möglichkeiten.
Das Angebot bei Fastfood Ketten
Wie bereits erwähnt haben auch die großen Ketten keinen Halt vor den Veganer und vegetarischen Burgern gemacht. In allen bekannten Ketten gibt es heute auch feste Burger und andere Produkte, die vegan oder vegetarisch sind. Hier ist zu sagen, dass jede Kette hier min. 1 Produkt hat, welches mit fleischähnlichen oder Fleischersatzprodukten ausgestattet ist. Zudem haben die meisten Ketten aber auch ein rein vegetarische Angebot, welches auch geschmacklich sehr vom Fleisch abweicht.
Es ist zu sagen, das es bewundernswert ist, wie schnell auch die großen Ketten auf den Trend reagiert haben und ihr Sortiment dementsprechend angepasst haben. Heute gibt es in den ganz großen Ketten fast alle Burger, die es mit Fleisch gibt auch in einer vegetarischen Variante.
Der Vegetarische Burger mit Halloumi: das Rezept
Als Beispiel für ein vegetarisches Rezept habe ich mir eine Kreation mit Halloumi, einem griechischen würzigen Käse überlegt. Man kann diese Version auch als Veganer Produkt herstellen muss dann aber auf etwas anderes zurückgreifen als den Halloumi und die Mayonnaise, da diese Produkte tierische Erzeugnisse beinhalten.
- Zunächst braucht man ein Brötchen. Diese kann man fertig in verschiedenen Ausführungen im Supermarkt erwerben oder selbst zubereiten.
- Es ist ratsam einmal mit dem Schneiden von Zwiebeln und Pilzen zu beginnen. Diese werden dann scharf angebraten und in einer Schale abgekühlt.
- Währenddessen kann der Halloumi gegrillt werden.
- Die Mayonnaise kann man mit Dill, Honig und anderen Gewürzen verfeinern.
- Dann schichtet man Salat, die Zwiebeln und Pilze den Halloumi und andere Zutaten, die man gerne auf dem Burger hätte, zu einem Burger.
Diese Variante ist eine ganz einfache Variation eines normalen Burgers. Es zeigt, dass es kaum einen Mehraufwand kostet, einen Burger vegetarisch herzustellen. In diesem Fall dient als Ersatz für das Fleisch der Käse.
Zudem ist festzustellen, dass ein vegetarischer Burger aufgrund der hohen Kosten für gutes Fleisch auch sehr häufig günstiger ist als ein klassischer Burger. Es ist also auch noch ein finanzieller Vorteil, wenn man sich einmal an einem vegetarischen Burger probiert.
Fazit
Ja der vegetarische oder vegane Burger ist ein Trend in der Küche und am Grill und das ist auch gut so. IN den Zeiten des Klimawandels ist das neu errungene Bewusstsein für Nachhaltigkeit und die Produkte, die wir essen enorm wichtig. Zudem wird jeder, der sich einmal an einem vegetarischen Burger probiert hat anerkennen, dass diese Veganer oder vegetarischen Kreationen dem Klassiker in nichts nachstehen. Es gibt heute keine Ausrede mehr sich nicht selbst einmal an einem solchen Burger zu versuchen und seinen Konsum von Fleisch etwas einzuschränken.



