
Qualitativ hochwertiges Grillgut dient als essentieller Grundbaustein für ein geschmackvolles BBQ und versorgt den menschlichen Gesamtorganismus mit gesundheitsfördernden, vitalisierenden Bioaktivstoffen. Tofu eignet sich sehr gut für den Grill und die Vegetarier unter Ihren Gästen wird es freuen.
Unterstützt durch originelle, leckere Saucen, Marinaden und Salate, lässt sich Grillgut unkompliziert veredeln. Außergewöhnliche Geschmackserlebnisse sind auf diese Weise garantiert.
Veganes Grillgut auf dem Vormarsch
Aufgrund des zunehmenden kollektiven Gesundheitsbewusstseins in der Bevölkerung gewinnt vegetarisches bzw. veganes Grillgut unter qualitätsbewussten Grillliebhabern fortwährend an Popularität. Insbesondere Tofu ist auf dem Grill eine köstliche Variante – nicht nur für Vegetarier.
Prall gefüllt mit zellregenerierendem, pflanzlichem Eiweiß und blutbildendem Eisen, kurbelt Tofu zielgerichtet die Produktion neuer Körperzellen an, reguliert den Blutzuckerspiegel, sättigt vergleichsweise lange, stimuliert körpereigene Regenerationsprozesse sowie die Blutbildung und fördert eine optimale Zellatmung.
Da Tofu überdurchschnittlich leicht verdaulich ist, eignet es sich ideal zum Verzehr von Personen, die unter Magen- und Verdauungsbeschwerden leiden. Mit rund 15 Prozent pflanzlichem Eiweiß je 100g, enthält das aus Sojabohnen gewonnene Produkt, ebenso viel Protein wie ein Großteil der herkömmlichen Fleischsorten.
Dank seines niedrigen Anteils an Fetten und Kalorien gilt Tofu deshalb als „ gesunder Schlankmacher“ und wirksame Geheimwaffe gegen Heißhungerattacken.

Verschiedene Variationen von Tofu
Neben herkömmlichen Naturtofu ist im Handel Räuchertofu erhältlich, das sich durch sein markantes Geschmacksprofil auszeichnet. Im Zuge des Herstellungsverfahrens erhält Räuchertofu eine spezielle Behandlung mit heißem Rauch, die dem Sojaprodukt seine rauchige Note verleiht und für eine feste Konsistenz des Tofus sorgt.
Zusätzlich ist im Handel Seidentofu verfügbar, der im direkten Vergleich zu Natur- und Räuchertofu mehr Feuchtigkeit enthält und demnach weicher als die anderen Sorten ist.
Vorteile von gegrilltem Tofu
- Wertvolle natürliche Eiweißquelle
- Versorgt den Körper mit Eisen für eine optimale Blutbildung
- Sättigt anhaltend
- Reguliert den Blutzuckerspiegel
- Enthält mit 15 g Protein je 100 g eine identische Menge an Eiweiß wie gängige Fleischsorten
- Schmeckt in Verbindung mit allen Kräutern und Gewürzen
Kostbare Tipps für gelungene Zubereitung
Das Grillen von Tofu ist eine clevere Alternative zu klassischem Grillgut wie etwa Steak, Bratwurst, Hähnchen, Fisch und Gemüse. Aufgrund seines neutralen Geschmacks funktioniert das Produkt auf Basis von Sojabohnen in der Praxis ideal mit sämtlichen Kräutern, Marianden und Gewürzen.
Die Zubereitung ist tatsächlich unkompliziert und erlaubt ein Höchstmaß an Kreativität und Flexibilität.
Marinade
In Verbindung mit einer originellen, leckeren Marinade avanciert das vegane Grillgut demnach zum „ leckeren Tausendsassa“, der selbst versierte Fleisch-Liebhaber beeindruckt.
Eine aromatische Marinade auf Basis qualitativ hochwertiger, erlesener Rohstoffe fungiert daher als Grundvoraussetzung für einen erstklassigen und gesunden Grillgenuss.
Feste Konsistenz
Prinzipiell lässt sich Tofu besser grillen, wenn seine Konsistenz verhältnismäßig fest ist. Gleichzeitig nimmt es Marinade und Saucen in Verbindung mit ausgeprägter Festigkeit tatsächlich besser auf. Veggie-Kenner bereiten das gesunde Grillgut deshalb durchdacht vor, bevor sie es auf dem Grillrost platzieren.
- Insider frieren die Tofumasse im Vorfeld des Grillvorganges für einige Stunden ein, um eine festere Konsistenz zu erhalten. Unmittelbar nach dem Auftauen findet der vegane „ Schlankmacher“ Zugang zum Grillrost.
- Alternativ ist das Veggie-Grillgut vor dem Grillen mit Hilfe eines sauberen, trockenen Geschirrhandtuchs auszupressen, um es im Nachgang auf dem Grill zu platzieren.
Was gilt zu beachten
- Tofu nimmt Marinaden besser auf, wenn es fest ist
- Für eine festere Konsistenz im Vorfeld einfrieren und auftauen oder auspressen
- Veggie- Grillgut im Vorfeld mit hoch erhitzbarem Oliven- bzw. Rapsöl einpinseln.
- Da Naturtofu sehr fettarm ist, bleibt er leicht am Grillrost hängen. Um ein etwaiges Anpappen am Grill effektiv zu verhindern, ist der „ vegane Tausendsassa“ ganzheitlich mit Raps- oder hoch erhitzbarem Olivenöl zu benetzen oder in Kombination mit Alufolie auf den Grill zu legen.
- Tofuspieße sind eine sehr verbreitete Variante, Tofu zu grillen. Dafür empfiehlt es sich, Tofustückchen mit Gemüse auf einem Spieß zu kombinieren. Eine perfekte Variante für eine Party mit Fingerfood ist es ebenso.
- Da das sojabasierte Produkt schnell gart, ist das vegane Grillgut lediglich für ein kurzes Zeitfenster bei hoher Hitze zu grillen.
- Wer parallel zu der veganen Variante Fleisch garen möchte, positioniert den Tofu im Idealfall auf dem äußeren Rand des Grillrostes, um ihn unter indirekter Hitze schonend zu garen.

Grilltofu: das Rezept
Zutaten
- 800 g Natur- Tofu
- 1 Prise Salz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
- 100 ml Sojasauce
- 20 g getrockneter Bärlauch
- Hoch erhitzbares Olivenöl
- 1 Zitrone
- ½ Chillischote
- 1 EL Honig
- 5 EL Tomatenmark
- 2 frische Knoblauchknollen
- Alufolie
Zubereitung
- Grilltofu in gleichgroße Stücke zerteilen und in eine Schüssel geben.
- Knoblauch säubern, in grobe Stücke schneiden und auf den Tofu geben.
- Zitrone aufschneiden und auspressen. Chillischote klein hacken. Saft gepaart mit getrocknetem Bärlauch, Honig, Sojasauce, Tomatenmark, schwarzem Pfeffer, Salz und Chili mischen.
- Im Nachgang über den Tofu gießen.
- Grillgut für ein Zeitfenster von rund 30 Minuten marinieren.
- Acht Rechtecke in jeweils gleicher Größe aus der Alufolie schneiden.
- Tofu aus der Marinade entnehmen, um diesen auf die Folie zu legen. Mit hoch erhitzbarem Olivenöl oder Rapsöl benetzen und mit kleinen Stücken der Knoblauchknolle belegen.
- Fest in Folie einschlagen und zusammendrücken, sodass kein Öl aus der Alufolie hinaus dringen kann.
- Foliensäcken auf den Grillrost legen und abhängig von der jeweiligen Hitze für eine Zeitdauer von rund 10 Minuten garen.

Tomaten-Feigen-Pesto: das Rezept
Selbsthergestelltes Pesto rundet das vegane Grillerlebnis ab.
Selbstgemachtes Pesto auf Basis von wertigem Oliven- bzw. Rapsöl sorgt für einen exklusiven Feinschliff und hebt den Grillgenuss auf ein originelles Ausnahmelevel. Die Würzpaste füllt zielführend die Nährstoffdepots auf und dient zur innovativen Verfeinerung von Grillgut, Salaten, Brot und Saucen.
Originell sind beispielsweise Pestovarianten, die Gemüse, Obst, wertiges Pflanzenöl und Kräuter stimmig miteinander verschmelzen lassen. In Kombination mit Naturtofu punktet etwa erlesenes rotes Pesto auf Basis von getrockneten Tomaten, Oregano, Olivenöl, Sesamsamen, Knoblauchzehen, Feigen und Pfeffer.
Zutaten
Zutaten für jeweils 2 Personen:
- 1 Knoblauchzehe
- 20 g getrocknetem Oregano
- 150 g getrocknete Tomaten
- 1 frische Feige
- 10 g Sesamsamen
- 1 TL Pfeffer
Zubereitung
- Knoblauch abziehen und zerkleinern. Feige halbieren und Fruchtfleisch aus der Schale löffeln.
- Zerkleinerten Knoblauch in Kombination mit getrockneten Tomaten, Fruchtfleisch der frischen Feige, Pfeffer und getrocknetem Oregano in eine Schüssel geben und mit einem leistungsstarken Mixer zerkleinern. Alternativ lassen sich die Zutaten unterstützt durch einen Pürierstab cremig pürieren. Olivenöl dosiert einfließen lassen, solange bis das Pesto eine flüssige Konsistenz erkennen lässt.
- Masse mit Pfeffer abschmecken.
- Sesamkörner in einer Pfanne anrösten und unter das Pesto mengen.
- Abschließend Pesto servieren oder in ein steriles Einmach- Glas einfüllen.
Als exklusives Topping verleiht das Pesto dem marinierten Tofu das gewisse Etwas für ein unverwechselbares, fleischloses BBQ-Erlebnis.



